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Unzumutbare Härte: Nicht-versetzte Schüler am Gymnasium sollen 2 Jahre wiederholen

Philologenverband schreibt an Kultusministerin

Begründung des Ministeriums: Sie haben keinen Erweiterten Sekundarabschluss I und können daher nicht in die Einführungsphase aufgenommen werden, sondern müssen den Jahrgang 10 in G9 und im folgenden Jahr dann die Einführungsphase wiederholen.

Wegen dieser unzumutbaren Regelung hat sich der Philologenverband mit einem Schreiben an die Kultusministerin gewandt und einen gangbaren Lösungsvorschlag gemacht. Denn schon bisher konnten G8-Schüler des Gymnasiums nach Klasse 9 und 10 ohne Erweiterten Sekundarabschluss die Einführungsphasen der beruflichen Gymnasien besuchen, indem ihr am Gymnasium erreichter Bildungsstand nach Klasse 9 und 10 als „gleichwertig“ anerkannt worden ist. Der Philologenverband hat daher die Ministerin aufgefordert, diese nur einmalig erforderliche Regelung auf die Schüler des Gymnasiums und der nach Schulzweigen gegliederten KGS zu übertragen.

Wir hoffen, dass die Ministerin im Interesse der Schüler unserem sinnvollen und gangbaren Vorschlag folgt und wir damit verhindern können, dass ein nicht-versetzter Schüler zwei Jahre länger die Schule besuchen muss. Wir werden wieder informieren, sobald uns eine Antwort aus dem Kultusministerium vorliegt.