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„Gymnasium aktuell": Neues Schuljahr mit schweren Hypotheken

Abordnungen und Unterrichtsausfall: Empörung in den Lehrerzimmern und bei den Eltern

Die umfangreichen Abordnungen von Gymnasiallehrern an Grundschulen, an Hauptschulen und Gesamtschulen, an Oberschulen und Realschulen haben bei Lehrern und Eltern zu Unverständnis und Empörung geführt. Insbesondere die Kurzfristigkeit der Weisungen an die Schulleitungen, nach Beginn des Unterrichts, ist überhaupt nicht nachvollziehbar.

Und - so die Ministerin am Freitag im Kultusausschuss - weitere Abordnungen im Umfang von 170 Gymnasiallehrern, also etwa 4000 Stunden, würden ab 14. August noch folgen - dann müssen erneut Stunden gekürzt, Unterrichtsverteilungen geändert und Stundenpläne neu erstellt werden: eine Zumutung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schüler gleichermaßen. Kein Wunder, dass sich an vielen Orten Widerstand formiert und sich die Presse mit diesen unhaltbaren Zuständen beschäftigt.

Die neue Ausgabe von "Gymnasium aktuell", die in diesen Tagen in den Schulen eintrifft, informiert hierzu ausführlich; außerdem zu rechtlichen Fragen der Arbeitszeit, zu Anrechnungsstunden für Fachobleute und Funktionsstelleninhaber sowie zu den vielen Plusstunden auf Flexi-Konten, die viele Lehrer vor sich herschieben.