logo

 

Minusstunden nach dem Abitur

Der aktuelle Stand im Überblick

Anfang Mai hatten wir darüber informiert, dass wir im MK mehrfach Gespräche mit dem Ziel geführt hatten, die in den Schulen zunehmend unerfreulichen Dispute zur Frage der Zählung von Minusstunden nach dem Abitur zu beenden. Mit dem neuen Erlass vom 28.4.2017, der inzwischen über die Regionalabteilungen in allen Schulen eingegangen sein muss, stellt das MK unter der Überschrift  „Minderstunden bei Freistellung von Schülerinnen und Schülern vom Unterricht für die Abiturprüfung 2017“ klar, dass – entgegen der Auffassung mancher Schulleiter - die Hinweise im Schulverwaltung 10/2007" auch weiterhin zu beachten sind".

Weiterlesen...

Bessere Besoldung und Beförderungsmöglichkeiten erforderlich

Heiligenstadts Werbeaktion für den Lehrerberuf kann ohne bessere Bedingungen nicht gelingen

Die schlechte Unterrichtsversorgung und der sich auch für die nächsten Jahre abzeichnende Lehrermangel haben die Kultusministerin veranlasst, mit einem Flyer für "ein Studium mit Perspektiven" und den Beruf des Lehrers zu werben - eine Aktion, die wir zur Sicherung der Unterrichtsversorgung und besserer Arbeitsbedingungen für die Lehrer nur unterstützen können.

Was die Ministerin in ihrem Flyer allerdings verschweigt ist, dass die Besoldung in Niedersachsen weit hinter anderen Bundesländern zurückbleibt und daher nicht zu erwarten ist, dass fertig ausgebildete Lehrkräfte sich nun gerade um eine Einstellung in Niedersachsen bewerben. Wir haben daher in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass eine Werbung für mehr Lehrer in Niedersachsen nur erfolgreich sein kann, wenn endlich die Besoldung und die Beförderungsmöglichkeiten an die anderer Bundesländer angepasst werden. Und das heißt in aller Deutlichkeit: Die Gehälter müssen erhöht und mehr Beförderungsmöglichkeiten geschaffen werden. 

Haftungs-, versicherungs- und kompetenzrechtliche Fragen zur Inklusion

Antworten des Kultusministeriums auf Fragen des Philologenverbandes

Die Inklusion stellt die Schulen vor große Herausforderungen, was sich auch an den zahlreichen Anfragen zeigt, die uns erreichen. Besonders bestehen in den Schulen nicht unwesentliche haftungs-, versicherungs- und kompetenzrechtliche Fragen, was zwangsläufig bei vielen Lehrkräften zu berechtigten Sorgen führt. Dies war für uns Anlass, das Kultusministerium in einem Schreiben um verbindliche Antworten zu bitten, zumal rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten in diversen Gesetzen, Verordnungen, Erlassen und Verwaltungsvorschriften "verstreut" bzw. nicht vorhanden sind..

Die Antworten, die wir aus dem MK auf unsere Fragen erhielten, sind aus unserer Sicht nicht mehr als lediglich erste Antworten - denn sie zeigen, wie viele offene Fragen noch Lösungen zugeführt werden müssen.

Weiterlesen...

Umstellung der Dienstaltersstufen auf Erfahrungsstufen

Zu der Umstellung der Dienstaltersstufen auf Erfahrungsstufen im neuen Besoldungsgesetz - siehe Info zur Altersdiskriminierung vom 20.12.2016 - erreichen uns viele Anfragen, insbesondere mit der Sorge,  mit der Umstellung auf Erfahrungsstufen könne für die Zukunft eine finanzielle Schlechterstellung oder sogar eine Teil-Rückforderung von bereits erhaltenen Bezügen verbunden sein. Aufgrund der durch den Gesetzgeber getroffenen Überleitungs- und Rückwirkungsregelung

Weiterlesen...

Philologenverband fordert Korrekturtage

Korrekturzeiten für Abiturarbeiten unzumutbar kurz und nicht leistbar
Die auch sonst schon zu kurzen Korrekturzeiten beim Abitur werden im Abitur 2017 weiter verkürzt - so jedenfalls sieht es der Terminplan aus dem Kultusministerium und der Landesschulbehörde vor. Insbesondere beim angeordneten Austausch mit anderen Schulen/Schulformen sowie vor allem beim Dezernentenabitur sind die Korrekturzeiten nicht nur unzumutbar, sondern gar nicht mehr leistbar, denn z.B. in Englisch kommt man locker auf 60 bis 80 Stunden Arbeitszeit in einer Woche für den Referenten, der aber zusätzlich auch noch voll seinen Unterricht erteilen und seinen anderen dienstlichen Pflichten nachkommen soll - ein Unding.

Der Philologenverband hat sich daher jetzt erneut an die Kultusministerin gewandt und dringend Abhilfe gefordert. Diese Abhilfe ist nicht nur aufgrund arbeitszeitrechtlicher Vorgaben und des Arbeitsschutzgesetzes sowie zur Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen zwingend erforderlich, sondern auch im Interesse der Abiturienten, die einen berechtigten Anspruch auf eine gründliche und sorgfältige Bewertung ihrer Abiturklausuren haben. Unser Schreiben an die Ministerin finden Sie beim

Weiterlesen...

Unterrichtsversorgung mangelhaft

"17-Punkte-Aktionsplan zur Lehrkräftegewinnung" der Ministerin ist Offenbarungseid

Die Zahl „17“ und das Wort „Aktionsplan“ sollen suggerieren: Das Ministerium tut viel, und das aktiv und planvoll. Doch schnell entpuppt sich das Heiligenstadt‘sche Notprogramm als Aktionismus - mit einer Ansammlung von oft mehr als fragwürdigen und praxisfernen Maßnahmen, wie wir sie vor Jahren schon einmal hatten und die kaum geeignet sind, die mangelhafte Unterrichtsversorgung kurzfristig und auch nur im Ansatz zu verbessern.

Ein realisierbarer Plan zur Lehrkräftegewinnung ist dieser Katalog von Notmaßnahmen jedenfalls nicht, allenfalls der Versuch, auch auf Kosten des im Dienst befindlichen Personals und unter weitgehendem Verzicht auf fachliche und fachspezifische sowie pädagogische Erfordernisse und Qualität irgendwie zu „Unterricht“ zu kommen, um so die Statistik zumindest ein wenig aufzupolieren.

Mehr dazu können Sie in der nächsten Ausgabe von "Gymnasium aktuell" lesen, die in diesen Tagen in den Schulen eintreffen wird.

Land ist verpflichtet, Lehrerarbeitszeit umgehend zu untersuchen

Kernaussagen aus dem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis

Das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis, das der Philologenverband in einer Pressekonferenz in der letzten Woche vorgestellt hatte, ist auf großes Interesse in der Öffentlichkeit und in der Politik gestoßen. Die wichtigsten Ergebnisse hatten wir in unserer Pressemitteilung bereits vorgestellt. Die Kernaussagen des Rechtsgutachtens möchten wir hier auch im Wortlaut veröffentlichen. Gespräche zu diesem Rechtsgutachten mit Landtagsfraktionen und politischen Entscheidungsträgern sind bereits terminiert. Die Arbeitszeit muss endlich gesenkt werden: Wir lassen nicht mehr locker!

Arbeitsbelastungen endlich senken!

Wir müssen unsere Sache wieder selbst in die Hand nehmen!

Korrekturen, Bereitschaftsdienste,Gremiensitzungen, Vertretungsunterricht - wir haben kaum noch Zeit zum Durchatmen. Seit langem fordern wir deshalb eine unabhängige Arbeitszeituntersuchung, fordern eine Senkung der Unterrichtsverpflichtung, eine Erhöhung der Anrechnungsstunden, eine Verringerung der Belastungen - doch die Kultusministerin lehnt alle Forderungen kategorisch ab.

Und bei der vom Ministerium geplanten Befragung aller 86.000 Lehrkräfte, die am 1. Juni beginnen soll, geht es eben nicht um unsere Arbeitsbelastungen und um unsere Arbeitszeit, sondern um "die Passung zwischen Vorgaben des Ministeriums einerseits und der Umsetzung im Arbeitsalltag der Lehrkräfte andererseits" - eine Verringerung unserer Arbeitsbelastungen: Fehlanzeige.

Wie schon bei der Klage gegen die Erhöhung unserer Pflichtstundenzahl müssen wir  unsere Sache wieder selbst in die Hand nehmen! Deshalb - sofern noch nicht geschehen:

Unsere Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Schulbezirkspersonalräte

Aktuelle Informationen zu den Personalratswahlen am 12. und 13. April

Ergänzend zu den bereits vorliegenden Informationen möchten sich heute unsere Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Schulbezirkspersonalräte bei den Regionalabteilungen Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück vorstellen und Ihnen einen interessanten Einblick in die Personalratsarbeit geben.

Unterschriftenlisten für Online-Petition

Viele Kolleginnen und Kollegen haben bereits online unsere Petition "40-Stunden-Woche auch für Lehrer!" unterschrieben und damit deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Arbeitszeit der Lehrer im Jahresdurchschnitt - auch unter Einbeziehung der Ferien - viel zu hoch ist.

Gerne stellen wir auch Unterschriftenlisten zur Verfügung, die im Lehrerzimmer ausgelegt werden können. Diese Listen gehen den Schulen in diesen Tagen zu, so dass auch auf diese Art Unterschriften gesammelt werden können - denn wir brauchen jede Stimme!

Sie können die Listen bei Bedarf auch herunterladen: sowohl nur die einseitige Unterschriftenliste als auch die zweiseitige Unterschriftenliste mit dem Petitionstext auf der Rückseite.