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Unterrichtsversorgung mangelhaft

"17-Punkte-Aktionsplan zur Lehrkräftegewinnung" der Ministerin ist Offenbarungseid

Die Zahl „17“ und das Wort „Aktionsplan“ sollen suggerieren: Das Ministerium tut viel, und das aktiv und planvoll. Doch schnell entpuppt sich das Heiligenstadt‘sche Notprogramm als Aktionismus - mit einer Ansammlung von oft mehr als fragwürdigen und praxisfernen Maßnahmen, wie wir sie vor Jahren schon einmal hatten und die kaum geeignet sind, die mangelhafte Unterrichtsversorgung kurzfristig und auch nur im Ansatz zu verbessern.

Ein realisierbarer Plan zur Lehrkräftegewinnung ist dieser Katalog von Notmaßnahmen jedenfalls nicht, allenfalls der Versuch, auch auf Kosten des im Dienst befindlichen Personals und unter weitgehendem Verzicht auf fachliche und fachspezifische sowie pädagogische Erfordernisse und Qualität irgendwie zu „Unterricht“ zu kommen, um so die Statistik zumindest ein wenig aufzupolieren.

Mehr dazu können Sie in der nächsten Ausgabe von "Gymnasium aktuell" lesen, die in diesen Tagen in den Schulen eintreffen wird.