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Endlich Schluss mit den maßlosen Konzepten!

Philologenverband lehnt neues Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung ab

Das Kultusministerium hat den Verbänden ein sogenanntes "Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung"  zur Stellungnahme übersandt. Gutes ist jedoch von diesem Konzept weder für Schulleitungen noch für Lehrkräfte zu erwarten. Denn nach diesem Konzept sollen alle Fächer und alle Lehrkräfte aller Schulen von Jahrgang 5 an während des gesamten Schulbesuches eines Schülers  Berufs- und Studienorientierung betreiben, in einem nur maßlos zu nennenden Umfang.

Dass dazu - wieder einmal - ein ausführliches Konzept zu erstellen ist, mit anderen Konzepten der Schule vernetzt werden muss, eine verantwortliche Lehrkraft mit all den umfangreichen Aufgaben beauftragt werden muss und - wie sollte es anders sein - dazu ein neues weiteres Gremium eingerichtet werden soll, versteht sich von selbst - von regelmäßiger Evaluation ganz zu schweigen. Die Frage, wer das alles wann leisten soll, wird weder gestellt noch beantwortet.

Der Philologenverband hat in seiner ausführlichen Stellungnahme dieses maßlose Konzept nachdrücklich abgelehnt und eine praktikable Berufs- und Studienorientierung mit Augenmaß gefordert. Das Plakat, das in diesen Tagen an die Schulen gesandt wird, unterstreicht unsere Forderung: Im Mittelpunkt von Schule muss endlich wieder der Unterricht stehen!

Geänderte Rechtsvorschriften für den Erwerb von Abschlüssen in der Sek. I durch Nichtschüler

Philologenverband legt detaillierte Stellungnahme vor

Der Philologenverband hat zu dem Änderungsentwurf der "Verordnung über die Prüfungen zum Erwerb der Abschlüsse des Sekundarbereichs I durch Nichtschülerinnen und Nichtschüler" sowie der Ergänzenden Bestimmungen detailliert Stellung genommen.

Der Entwurf beinhaltet weitgehend eine Anpassung an die Bestimmungen über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen, der zugestimmt werden kann, enthält aber auch Neuregelungen, die der Philologenverband nachdrücklich ablehnt. Dies betrifft z.B. die Zusammensetzung und die nicht mehr schulformspezifische Lehramtsbefähigung der Prüfungsausschüsse, den Verzicht auf Fachwissen zugunsten von Kompetenzen sowie die Berücksichtigung von Vorleistungen.

Eine Übersicht über den Wortlaut der beabsichtigten Änderungen sowie unsere Stellungnahme finden Sie beim

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Erlassentwurf Schulinspektion: "Neues" Konzept mit alten Fehlern

Weiterhin abwegige Kriterien und Verfahrensweisen zur Beurteilung von Unterricht und Schulqualität
Die Schulinspektion soll demnächst neu gestartet werden. Nachdem die alte Regierung nach dem ersten Durchgang von 2006 bis 2012 nur noch anlassbezogene Schulinspektionen vorgesehen hatte, will Rot-Grün jetzt wieder jede Schule in festen Abständen unter die Lupe nehmen. Die Zahl der Schulinspektoren wird dafür kräftig aufgestockt.
Trotz einiger Neuerungen soll es zudem bei abwegigen Kriterien und Verfahrensweisen bleiben, die vom Philologenverband immer wieder kritisiert worden sind. So geht die Schulinspektion weiter von der irrigen Annahmen aus, man könne Unterricht und die Schulqualität ausschließlich mit schulformübergreifenden Kriterien sachgerecht beurteilen: Gerade dieses hatte auch der Abschlussbericht des NLQ über die Inspektionen 2006 bis 2012 kritisiert. Unsere ausführliche Stellungnahme und einen Link zu dem Erlassentwurf finden Sie beim

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PhVN lehnt Erlassentwurf "Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen" ab

Das Kultusministerium hat einen Erlassentwurf "Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen" in die Anhörung gegeben, dessen 18 Qualitätsmerkmale für "gute" Schule in insgesamt 54 Teilmerkmale ausdifferenziert sind und der verbindliche Grundlage der Qualitätsentwicklung für die allgemein bildenden Schulen werden soll.

Der Philologenverband hat in seiner ausführlichen Stellungnahme den Erlassentwurf einer kritischen Betrachtung im Grundsatz und im Detail unterzogen und ihn insgesamt aus differenziert dargestellten und vielfältigen Gründen abgelehnt. Die Stellungnahme des Philologenverbandes und den Text der Anhörfassung finden Sie beim

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Elternbefragung zu einer IGS in Achim



Liebe Eltern,

in Achim wird derzeit eine Befragung der Eltern jetziger und künftiger Grundschüler durchgeführt. Dabei sollen Sie für Ihr Kind zwischen einer Integrierten Gesamtschule (IGS) und den anerkannten Achimer Schulen entscheiden. Dazu stellen sich Ihnen zu Recht zahlreiche wichtige Fragen, von denen viele bisher ungeklärt sind.

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