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Schlechtes Zeugnis für die Ministerin

Zum Schuljahresende ziehen die Eltern Bilanz

Nicht nur Tausende von Schülern erhalten in diesen Tagen ihre Zeugnisse - auch für die Ministerin hat der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens ein Zeugnis erstellt. Ob Unterrichtsversorgung oder Finanzierung von Klassenfahrten, ob Inklusion oder Schulsozialarbeit: das Urteil der Eltern fällt schlecht aus für die Ministerin. Und wir könnten noch  weitere Punkte beisteuern: zu hohe Unterrichtsverpflichtung, wortbrüchige Streichung der Altersermäßigung, weiter zunehmende Arbeitsbelastungen, fehlende Beförderungsstellen und noch so manches mehr.


Endlich Schluss mit den maßlosen Konzepten!

Philologenverband lehnt neues Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung ab

Das Kultusministerium hat den Verbänden ein sogenanntes "Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung"  zur Stellungnahme übersandt. Gutes ist jedoch von diesem Konzept weder für Schulleitungen noch für Lehrkräfte zu erwarten. Denn nach diesem Konzept sollen alle Fächer und alle Lehrkräfte aller Schulen von Jahrgang 5 an während des gesamten Schulbesuches eines Schülers  Berufs- und Studienorientierung betreiben, in einem nur maßlos zu nennenden Umfang.

Dass dazu - wieder einmal - ein ausführliches Konzept zu erstellen ist, mit anderen Konzepten der Schule vernetzt werden muss, eine verantwortliche Lehrkraft mit all den umfangreichen Aufgaben beauftragt werden muss und - wie sollte es anders sein - dazu ein neues weiteres Gremium eingerichtet werden soll, versteht sich von selbst - von regelmäßiger Evaluation ganz zu schweigen. Die Frage, wer das alles wann leisten soll, wird weder gestellt noch beantwortet.

Der Philologenverband hat in seiner ausführlichen Stellungnahme dieses maßlose Konzept nachdrücklich abgelehnt und eine praktikable Berufs- und Studienorientierung mit Augenmaß gefordert. Das Plakat, das in diesen Tagen an die Schulen gesandt wird, unterstreicht unsere Forderung: Im Mittelpunkt von Schule muss endlich wieder der Unterricht stehen!

"Frau Ministerin, erhalten Sie unsere schulische Vielfalt und das Elternrecht auf freie Schulwahl!"

Online-Petition: Über 30.000 Stimmen gegen die Schulgesetznovelle
Mit über 30 000 Unterzeichnern ist die Online-Petition zu Ende gegangen: eine eindrucksvolle und hervorragende Stimmenzahl, die unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Petition, die wir im Februar zusammen mit dem Verband der Elternräte der Gymnasien und einer Elternvertreterin der Förderschule Lernen ins Leben gerufen haben, hat damit eine überwältigende Unterstützung erfahren und gezeigt, wie groß der Widerstand von Eltern und Lehrern, aber auch der Bevölkerung insgesamt, gegen die drohenden Gefahren für unser leistungsfähiges und vielfältiges Schulwesen durch die rot-grüne Schulgesetznovelle ist. Über 30.000 Unterschriften sind eine deutliche und unmissverständliche Aufforderung an die Landesregierung, endlich von ihren fatalen Plänen Abstand zu nehmen.

Gerade in den letzten Tagen sind unglaublich viele Unterschriftenlisten aus dem ganzen Land eingegangen und haben mit zu diesem tollen Ergebnis beigetragen. Falls es noch Unterschriftenlisten gibt, die noch nicht eingegeben sind, so können sie auch in den nächsten Tagen noch hochgeladen werden - allerdings müssen wir am Montag früh mit der Vorbereitung der Übergabe der Unterschriften beginnen, so dass bis dahin spätestens alles eingegeben sein muss. Allen Unterstützern und denen, die in unermüdlicher Arbeit bei Veranstaltungen, im Freundeskreis, in den Innenstädten Unterschriften gesammelt haben,gilt an dieser Stelle schon einmal unser herzlichster Dank.

Die Petition übergeben wir am Mittwoch dem Landtagspräsidenten. Über den weiteren Ablauf halten wir Sie auf dem Laufenden.

Link zur Petition:  www.bildungsvielfalt-nds.de
Flyer "Schulische Vielfalt und Elternrecht auf freie Schulwahl in Gefahr"
Plakat "Rot-Grün zwingt Niedersachsen in die Gesamtschule"

Plakat "Jede Stimme zählt"

Geänderte Rechtsvorschriften für den Erwerb von Abschlüssen in der Sek. I durch Nichtschüler

Philologenverband legt detaillierte Stellungnahme vor

Der Philologenverband hat zu dem Änderungsentwurf der "Verordnung über die Prüfungen zum Erwerb der Abschlüsse des Sekundarbereichs I durch Nichtschülerinnen und Nichtschüler" sowie der Ergänzenden Bestimmungen detailliert Stellung genommen.

Der Entwurf beinhaltet weitgehend eine Anpassung an die Bestimmungen über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen, der zugestimmt werden kann, enthält aber auch Neuregelungen, die der Philologenverband nachdrücklich ablehnt. Dies betrifft z.B. die Zusammensetzung und die nicht mehr schulformspezifische Lehramtsbefähigung der Prüfungsausschüsse, den Verzicht auf Fachwissen zugunsten von Kompetenzen sowie die Berücksichtigung von Vorleistungen.

Eine Übersicht über den Wortlaut der beabsichtigten Änderungen sowie unsere Stellungnahme finden Sie beim

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Erlassentwurf Schulinspektion: "Neues" Konzept mit alten Fehlern

Weiterhin abwegige Kriterien und Verfahrensweisen zur Beurteilung von Unterricht und Schulqualität
Die Schulinspektion soll demnächst neu gestartet werden. Nachdem die alte Regierung nach dem ersten Durchgang von 2006 bis 2012 nur noch anlassbezogene Schulinspektionen vorgesehen hatte, will Rot-Grün jetzt wieder jede Schule in festen Abständen unter die Lupe nehmen. Die Zahl der Schulinspektoren wird dafür kräftig aufgestockt.
Trotz einiger Neuerungen soll es zudem bei abwegigen Kriterien und Verfahrensweisen bleiben, die vom Philologenverband immer wieder kritisiert worden sind. So geht die Schulinspektion weiter von der irrigen Annahmen aus, man könne Unterricht und die Schulqualität ausschließlich mit schulformübergreifenden Kriterien sachgerecht beurteilen: Gerade dieses hatte auch der Abschlussbericht des NLQ über die Inspektionen 2006 bis 2012 kritisiert. Unsere ausführliche Stellungnahme und einen Link zu dem Erlassentwurf finden Sie beim

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