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Leistungsabbau schreitet voran

Stellungnahme des Philologenverbandes zu der 2. Anhörfassung der Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung

Schon bei der Anhörung zum 1. Entwurf im Frühjahr 2015 hatte der PhVN heftige Kritik an zahlreichen geplanten Neuregelungen geübt und sie mit Nachdruck abgelehnt - doch die erforderlichen Korrekturen sind nicht erfolgt. Im Gegenteil: durch die mögliche Streichung der Verpflichtung zur zweiten Fremdsprache in der Einführungsphase, durch die Einführung eines Wahlpflichtbereichs und obskure Versetzungsbestimmungen, die man nur als Farce bezeichnen kann, werden die Leistungsanforderungen noch weiter abgesenkt - eine verhängnisvolle Entwicklung zu Lasten der Bildungsqualität für unsere Schülerinnen und Schüler.

Den vollständigen Wortlaut unserer Stellungnahmen zur Oberstufe und zum Abitur finden Sie beim

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Abschlussverordnung, Versetzungsverordnung und Zeugnisse

Philologenverband gibt Stellungnahmen zu den geplanten Änderungen von Rechtsvorschriften ab

Das Kultusministerium hat zahlreiche geänderte Rechtsvorschriften in die Anhörung gegeben, die bereits im laufenden Schuljahr in Kraft treten sollen, und der Philologenverband hat wie gewohnt detailliert zu den geplanten Änderungen Stellung genommen und unmissverständlich deutlich gemacht, wo er beabsichtigte Veränderungen kritisch sieht oder ablehnt.

Dies betrifft insbesondere die Zusammensetzung der Prüfungskommissionen und Fachprüfungsausschüsse in der Abschlussverordnung Sek. I (§§ 30 und 31), die Nachprüfungen und die Überweisung an eine andere Schulform in der Durchlässigkeits- und Versetzungsverordnung (§§ 11 und 21) sowie das Arbeits- und Sozialverhalten in den Zeugnissen im Jahrgang 11 (Einführungsphase) und die Berichtszeugnisse bzw. Lernentwicklungsberichte (Nr. 1.1 und 1.2).

Philologenverband gibt Stellungnahme zur Nds. ArbZVO-Schule ab

Kultusministerium wird den Forderungen nur teilweise gerecht

Mit Urteil vom 9.6.2015 hat das OVG Lüneburg die mit der Änderungsverordnung vom 04.06.2014 erfolgte Erhöhung der Regelstundenzahl für Lehrkräfte an Gymnasien sowie die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Schulleiter für rechtswidrig und damit für unwirksam erklärt.

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Höhe der Erstattung von Reisekosten bei Schulfahrten weiterhin unzumutbar

Stellungnahme des Philologenverbandes zur  Anhörfassung des neuen Schulfahrtenerlasses  - Reisekosten müssen nach BRKG gezahlt werden - Schulbudget muss erhöht werden - Arbeitszeit muss angerechnet werden

Der Philologenverband hat in seiner Stellungnahme zur Anhörfassung des neuen Schulfahrtenerlasses heftige Kritik an den nicht akzeptablen Rahmenbedingungen für Lehrkräfte für die Durchführung von Schulfahrten geübt. Bei der Reisekostenerstattung gebe es zwar leichte Verbesserungen z.B. durch den Wegfall der Verzichtserklärung und bei den Übernachtungskosten, aber weiterhin sollen Lehrkräfte nur eingeschränkt Reisekosten erhalten und damit weiterhin Teile der Fahrt aus der eigenen Tasche bezahlen. Die Landesregierung verweigert ihnen damit auch in dem neuen Erlass die Gleichbehandlung mit den anderen öffentlich Bediensteten, die für Dienstreisen selbstverständlich eine volle Erstattung nach dem Bundesreisekostengesetz bekommen. Gleichzeitig fordert der Philologenverband unbedingt eine Erhöhung des Schulbudgets - ansonsten können allein aus finanziellen Gründen viele Schulfahrten nicht mehr stattfinden.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie beim

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PHVN lehnt Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien in Niedersachsen ab

Pädagogische und schulorganisatorische Gründe haben Vorrang vor Interessen der Wirtschaft

Grundlage für die Regelung der Ferienzeiten bildet ein gemeinsames Abkommen der Bundesländer im Rahmen der Kultusministerkonferenz. Diese legte für die langfristige Sommerferien-regelung eine Regelung für die Schuljahre 2018 bis 2024 vor. Die sog. „kleinen Ferien“ werden von den Bundesländern selbst bestimmt. Die Niedersächsische Landesregierung führte hierzu eine erste Verbandsanhörung durch und schlug als Möglichkeiten der Ausgestaltung dieser Ferienabschnitte, ausschließliche Winterferien oder alternativ Winter- oder Pfingstferien vor. Hierfür müssten andere Ferienabschnitte wie die Oster- und/oder Herbstferien gekürzt werden. Der Philologenverband nahm hierzu ablehnend Stellung.

Da die Einführung einer Ferienregelung mit ausschließlichen Winterferien im Rahmen der Verbandsanhörung überwiegend abgelehnt wurde, legte das Niedersächsische Kultusministerium nunmehr je einen Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien bzw. ohne längere Winter- oder Pfingstferien vor.

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