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PhVN lehnt Schulgesetzentwurf ab

PhVN kündigt in seiner Stellungnahme massiven Widerstand an - Gymnasien akut gefährdet

Der Philologenverband hat eine detaillierte  Stellungnahme zum Entwurf des neuen Schulgesetzes abgegeben. Darin hat er mit aller Entschiedenheit die Absicht, die IGS zu einer alle anderen Schulformen ersetzenden Schulform zu machen, abgelehnt - denn dies bedeutet letztendlich das Aus für alle Haupt-/Realschulen, Oberschulen und Kooperativen Gesamtschulen.

Das Gymnasium erhält zwar auf dem Papier (noch) eine sog. "Bestandsgarantie", die aber ein übles Täuschungsmanöver ist: denn die  "zumutbare" Erreichbarkeit eines Gymnasiums beträgt, mit Wege- und Wartezeiten, 3 Stunden täglich - nicht nur für jüngere Schüler völlig unzumutbar. So ist vorprogrammiert, dass eine große Zahl von Gymnasien nicht nur im ländlichen Raum geschlossen werden. So musste Kultusministerin Heiligenstadt in dieser Woche im Landtag zugeben, dass es bald kreisfreie Städte und sogar ganze Landkreise ohne ein einziges Gymnasium geben werde.

Wir haben in unserer Stellungnahme diese und andere verhängnisvolle Regelungen abgelehnt und massiven Widerstand angekündigt, so wie das die Vertreterversammlung in Goslar im November beschlossen und unterstrichen hat. Über unsere Maßnahmen werden wir zeitnah informieren.  Hier finden Sie unsere STellungnahme und eine Synopse der beachsichtigten Änderungen.

Stellungnahme des Philologenverbandes zum Schulgesetzentwurf

Synopse der beabsichtigten Änderungen des Schulgesetzes:
Spalte 1: derzeitige Rechtsvorschrift
Spalte 2: beabsichtigte Änderungen
Spalte 3: Begründungen/Erläuterungen des MK zu den Änderungen