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PHVN lehnt Abschaffung des Fachgruppenprinzips mit Nachdruck ab

Philologenverband sieht spezifische Personalvertretung der Gymnasiallehrkräfte in Gefahr

Die angestrebten Veränderungen im Niedersächsischen Personalvertretungsgesetz haben erhebliche Auswirkung auf die Personalvertretung im Schulbereich. Die Landesregierung beabsichtigt, das Fachgruppenprinzip in Kapitel 7 zu den öffentlichen Schulen und Seminaren für die Laufbahnen der Lehrkräfte zu streichen. Damit wird eine anerkannte und elementare personalvertretungsrechtliche Regelung abgeschafft. Das lehnt der Philologenverband Niedersachsen nachdrücklich ab.

Zudem enttäuscht der Gesetzesentwurf hinsichtlich der beabsichtigten künftigen Freistellungsgegebenheiten der Personalräte. Der niedersächsische Gesetzgeber beweist damit, dass er nicht gewillt ist, die erheblich gestiegenen Arbeitsbelastungen der Personalräte anzuerkennen und angemessen zu berücksichtigen. Die Regelungen zur Freistellung gemäß § 99 NPersVG sind allein schon in Hinblick auf die der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule nicht mehr mit den tatsächlichen Erfordernissen einer wirksamen Personalvertretung in den Schulen vereinbar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

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Anpassungen der Kerncurricula

Diverse Kerncurricula mussten wegen der Rückkehr von G8 zu G9 und der veränderten Stundentafel in den Jahrgängen 5 bis 10 überarbeitet werden. Der Philologenverband hat detaillierte Stellungnahmen zu den unterschiedlichen KCs abgegeben. Darin hat er auch seine ablehnende Haltung gegenüber einer möglichen „Kompetenzlastigkeit“ auf Kosten erforderlicher Inhalte und damit zu Lasten gymnasialer Bildung unterstrichen, wie sie in manchen KCs sichtbar wird.

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Erlassentwurf "Umfragen und Erhebungen in Schulen"

Rahmenbedingungen für Befragungen und Untersuchungen: Daten- und Persönlichkeitsschutz müssen zwingend eingehalten werden

Anlass der Änderung des Erlasses „Umfragen und Erhebungen in Schulen" ist, dass in Schulen häufiger Befragungen und Untersuchungen durch Studierende und spätere Referendarinnen und Referendare im Rahmen ihrer Ausbildung durchgeführt werden.

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PhVN lehnt Schulgesetzentwurf ab

PhVN kündigt in seiner Stellungnahme massiven Widerstand an - Gymnasien akut gefährdet

Der Philologenverband hat eine detaillierte  Stellungnahme zum Entwurf des neuen Schulgesetzes abgegeben. Darin hat er mit aller Entschiedenheit die Absicht, die IGS zu einer alle anderen Schulformen ersetzenden Schulform zu machen, abgelehnt - denn dies bedeutet letztendlich das Aus für alle Haupt-/Realschulen, Oberschulen und Kooperativen Gesamtschulen.

Das Gymnasium erhält zwar auf dem Papier (noch) eine sog. "Bestandsgarantie", die aber ein übles Täuschungsmanöver ist: denn die  "zumutbare" Erreichbarkeit eines Gymnasiums beträgt,

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Finanzierung sozialpädagogischer Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung soll verlängert werden

Der Erlass "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Durchführung sozialpädagogischer Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung", der zum 31.12.2014 ausläuft, soll verlängert werden. So sieht es ein Erlassentwurf des MK vor, zu dem der Philologenverband eine Stellungnahme abgegeben hat.