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Philologenverband gibt Stellungnahme zur Nds. ArbZVO-Schule ab

Kultusministerium wird den Forderungen nur teilweise gerecht

Mit Urteil vom 9.6.2015 hat das OVG Lüneburg die mit der Änderungsverordnung vom 04.06.2014 erfolgte Erhöhung der Regelstundenzahl für Lehrkräfte an Gymnasien sowie die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Schulleiter für rechtswidrig und damit für unwirksam erklärt.

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Höhe der Erstattung von Reisekosten bei Schulfahrten weiterhin unzumutbar

Stellungnahme des Philologenverbandes zur  Anhörfassung des neuen Schulfahrtenerlasses  - Reisekosten müssen nach BRKG gezahlt werden - Schulbudget muss erhöht werden - Arbeitszeit muss angerechnet werden

Der Philologenverband hat in seiner Stellungnahme zur Anhörfassung des neuen Schulfahrtenerlasses heftige Kritik an den nicht akzeptablen Rahmenbedingungen für Lehrkräfte für die Durchführung von Schulfahrten geübt. Bei der Reisekostenerstattung gebe es zwar leichte Verbesserungen z.B. durch den Wegfall der Verzichtserklärung und bei den Übernachtungskosten, aber weiterhin sollen Lehrkräfte nur eingeschränkt Reisekosten erhalten und damit weiterhin Teile der Fahrt aus der eigenen Tasche bezahlen. Die Landesregierung verweigert ihnen damit auch in dem neuen Erlass die Gleichbehandlung mit den anderen öffentlich Bediensteten, die für Dienstreisen selbstverständlich eine volle Erstattung nach dem Bundesreisekostengesetz bekommen. Gleichzeitig fordert der Philologenverband unbedingt eine Erhöhung des Schulbudgets - ansonsten können allein aus finanziellen Gründen viele Schulfahrten nicht mehr stattfinden.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie beim

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PHVN lehnt Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien in Niedersachsen ab

Pädagogische und schulorganisatorische Gründe haben Vorrang vor Interessen der Wirtschaft

Grundlage für die Regelung der Ferienzeiten bildet ein gemeinsames Abkommen der Bundesländer im Rahmen der Kultusministerkonferenz. Diese legte für die langfristige Sommerferien-regelung eine Regelung für die Schuljahre 2018 bis 2024 vor. Die sog. „kleinen Ferien“ werden von den Bundesländern selbst bestimmt. Die Niedersächsische Landesregierung führte hierzu eine erste Verbandsanhörung durch und schlug als Möglichkeiten der Ausgestaltung dieser Ferienabschnitte, ausschließliche Winterferien oder alternativ Winter- oder Pfingstferien vor. Hierfür müssten andere Ferienabschnitte wie die Oster- und/oder Herbstferien gekürzt werden. Der Philologenverband nahm hierzu ablehnend Stellung.

Da die Einführung einer Ferienregelung mit ausschließlichen Winterferien im Rahmen der Verbandsanhörung überwiegend abgelehnt wurde, legte das Niedersächsische Kultusministerium nunmehr je einen Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien bzw. ohne längere Winter- oder Pfingstferien vor.

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Untergesetzliche Regelungen zur Umsetzung des G9

Anlass für die Neufassung einiger untergesetzlicher Regelungen zum Niedersächsischen Schulgesetz war die Wiedereinführung des 9-jährigen Bildungsgangs am Gymnasium und an der nach Schulzweigen gegliederten Kooperativen Gesamtschule. Diese Umstellung auf G9 entspricht Forderungen des Philologenverbandes Niedersachsen, wie er sie zuletzt im Rahmen der Expertenkommission nachdrücklich vertreten hat. Sie wird ausdrücklich begrüßt als unerlässliche Voraussetzung für gründlicheres Lernen und die gebotene bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Hochschulen.

Entscheidend ist für den Philologenverband, dass die mit G9 gegebenen Möglichkeiten im Sinne einer besseren und breiteren Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler konsequent genutzt werden und alle Maßnahmen unterbleiben, die zu einem (weiteren) Bildungs- und Leistungsabbau führen. Dies war für den Philologenverband Maßstab zur kritischen Prüfung der Entwürfe.

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PHVN sieht weite Teile des Klassenbildungserlasses kritisch

Philologenverband fordert u.a. die Rücknahme der Erhöhung der Klassen- und Kursfrequenzen von 2004 in der Einführungsphase und in der Qualifikationsphase

Der Klassenbildungserlass beinhaltet vor allem aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 erforderliche Anpassungen und Übergangsregelungen, denen der Philologenverband im Wesentlichen zustimmt. Darüber hinaus gibt es allerdings auch Regelungen, die der Philologenverband mit Nachdruck ablehnt. Hierzu gehören Vorgaben, die teilweise das Gymnasium eklatant benachteiligen. Sowohl aus sachlichen Gründen als auch aus Gründen der Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit ist hier dringender Handlungsbedarf gegeben.

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