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Philologenverband und Verband der Elternräte der Gymnasien:

Einstellungspolitik des Landes: Weichen falsch gestellt

Mehr als 300 ausgebildete Gymnasiallehrer bleiben auf der Straße

Heftige Kritik an schlechter Unterrichtsversorgung an den Gymnasien

Als in höchstem Maße skandalös haben der Philologenverband Niedersachsen und der Verband der Elternräte der Gymnasien in einer gemeinsamen Erklärung die Weigerung von Kultusministerin Heiligenstadt bezeichnet, für die jetzt fertig ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen eine ausreichende Zahl von Stellen auszuschreiben. „Etwa 700 Referendare haben jetzt ihre Ausbildung beendet und stehen zur Einstellung zum 1.2.2017 bereit. Doch für Gymnasiallehrer hat das Kultusministerium nur etwa 360 Stellen ausgeschrieben", kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Horst Audritz. Damit würde fast die Hälfte der ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen keine Stelle bekommen. „Das ist ein Skandal", unterstrich Audritz. Diesen jungen Lehrern bliebe nur die Möglichkeit, in andere Bundesländer abzuwandern.

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Philologenverband: Heiligenstadt verschleiert trickreich wahre Unterrichtsversorgung

Als skandalös und nicht nachvollziehbar hat der Philologenverband Niedersachsen die erneute Weigerung von Kultusministerin Heiligenstadt bezeichnet, die Zahlen der Unterrichtsversorgung der niedersächsischen Schulen des Statistiktermins August 2016 endlich öffentlich bekanntzugeben und Wege aufzuzeigen, wie der katastrophalen Unterrichtssituation für unsere Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll begegnet werden soll.

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Philologentag zur Beschulung von behinderten Kindern:

Am Kindeswohl orientierte, differenzierte Lösungen statt Einheitsschuldogmatismus

Förderschulen müssen erhalten bleiben

Lehrkräfte endlich entlasten - sonst drohen neue Konflikte

Mit der Verabschiedung eines Grundsatzbeschlusses zur Beschulung von behinderten Kindern ist der Niedersächsische Philologentag in Goslar zu Ende gegangen.

In einem einmütig verabschiedeten Positionspapier bejaht der Philologenverband ausdrücklich das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen mit Behinderungen die volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen sowie eine Diskriminierung zu unterbinden. Die Delegierten betonten insbesondere den absoluten Vorrang des UN-Beschlusses, dass „bei allen Maßnahmen, die Kinder mit Behinderungen betreffen, das Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen ist".

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Niedersächsischer Philologentag 2016 eröffnet:

Heiligenstadts "Erleichterungspädagogik" ist der falsche Weg

Solides Grundwissen unverzichtbar

Endlich 40-Stunden-Woche auf für Lehrer

Mit nachdrücklicher Kritik an der von Rot-Grün systematisch betriebenen Senkung schulischer Anforderungen und der damit einhergehenden Inflationierung qualifizierter schulischer Abschlüsse hat der Niedersächsische Philologentag 2016 in Goslar begonnen.

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Philologentag 2016 in Goslar: "Gymnasiale Bildung: Wissen-Urteilen-Handeln"

Philologentag will Bedeutung soliden Wissens betonen und sich mit Lehrerarbeitszeit und Inklusion befassen

Die Vernachlässigung von solidem Wissen und Allgemeinbildung durch die vorherrschende „Kompetenzpädagogik“, das weiter ungelöste Problem der zu hohen Lehrerarbeitszeit und die Inklusion sind die Schwerpunkte des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages, der am 30. November in Goslar beginnt.

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Online-Befragung bringt erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse

Befragung bestätigt bekannte Defizite und Probleme
Land muss endlich die Arbeitszeit senken

Nach Auffassung des Philologenverbandes Niedersachsen hat die von Kultusministerin Heiligenstadt in Verbindung mit der Leuphana-Universität Lüneburg durchgeführte Online-Befragung von Lehrkräften erwartungsgemäß keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse zu den Belastungen der Lehrkräfte gebracht, aber die vorab vielfach geäußerten Befürchtungen bestätigt, dass es ihr mit dieser Befragung mehr darauf ankomme, Zustimmung zu ihrer Schulpolitik mit den von ihr gesetzten Schwerpunkten zu erhalten.

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Lehrerarbeitszeit: Gesetzliche Vorgaben für Beamte endlich auch für Lehrer umsetzen


Arbeitszeit der Lehrkräfte ist unrechtmäßig
Philologenverband überreicht Petition an Landtagspräsident Busemann

Der Philologenverband lässt bei der Lehrerarbeitszeit nicht locker: Nach dem erst jüngst vorgestellten Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis hat er jetzt Landtagspräsident Bernd Busemann eine Petition mit Tausenden von Unterschriften überreicht, mit denen die Unterzeichner fordern, dass endlich auch die Arbeitszeit der Lehrer an die des übrigen öffentlichen Dienstes in Niedersachsen angepasst wird.

Vorstandsmitglied Helga Olejnik, die für den Philologenverband die Petition überreichte, unterstrich, dass die Lehrkräfte keinerlei Verständnis dafür hätten, dass die gesetzlichen Vorgaben für die Arbeitszeit der Beamten auf sie nicht angewandt würden. Dafür gebe es keine andere Erklärung, als dass vom Landtag beschlossene Gesetze nicht bzw. nicht umfassend durch die Landesregierung umgesetzt würden. Das treffe auch auf Vorschriften des Beamtengesetzes zu, nach denen die 40-Stunden-Woche auch für Lehrer rechtsverbindlich festliege, das Land aber nicht willens sei, den gesetzlichen Vorgaben zu folgen.

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Lehrerarbeitszeituntersuchung: Fataler Wurf der Kultusministerin mit dem Bumerang

Philologenverband widerlegt Kultusministerin mit ihren eigenen Worten

Der Philologenverband hatte am 10.08.16 vor der Presse in Hannover ein Gutachten des renommierten Verwaltungs- und Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Battis vorgestellt, in dem er unmissverständlich festgestellt hat, dass das Land verpflichtet sei, eine unabhängige Untersuchung der Lehrerarbeitszeit vorzunehmen, die ohne weitere Verzögerung erfolgen müsse.

In einer diesbezüglichen Stellungnahme hatte das Kultusministerium unsere Darstellung, das Land weigere sich, eine unabhängige Untersuchung der Lehrerarbeitszeit vorzunehmen, zurückgewiesen und versucht, unsere Aussagen als unzutreffend und wahrheitswidrig darzustellen.

Die Äußerungen des Sprechers von Ministerin Heiligenstadt, die Durchführung einer Lehrerarbeitszeituntersuchung durch das Land „war und ist völlig unstrittig“, stehen jedoch in krassem Widerspruch zum bisherigen Handeln und zu den bisherigen Beschlüssen der parlamentarischen Landtagskoalition sowie zu den Aussagen der Ministerin selbst, was allein durch entsprechende Beschlüsse der parlamentarischen Gremien sowie durch Zitate von Äußerungen der Ministerin leicht widerlegbar ist, wie die folgende Presseerklärung zeigt.

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Philologenverband legt Rechtsgutachten zur Lehrerarbeitszeit vor

Prof. Dr. Battis: Land handelt rechts- und verfassungswidrig

Land ist verpflichtet, Lehrerarbeitszeit umgehend zu untersuchen

Der Philologenverband Niedersachsen hat die Landesregierung jetzt ultimativ und in Übereinstimmung mit seinem gegen das Land Niedersachsen erstrittenen Urteil des OVG Lüneburg vom 9. Juni 2015 aufgefordert, endlich eine Untersuchung der Lehrerarbeitszeit in Auftrag zu geben und nicht weiter „auf Zeit“ zu spielen, um sich an der längst überfälligen Senkung der Lehrerarbeitszeit vorbeizumogeln.

Bericht im ndr Fernsehen

Zur Presseerklärung

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Ministerin verschläft Sicherung der Unterrichtsversorgung

Notprogramm der Ministerin bringt kaum Neues und kommt viel zu spät

Erneut katastrophales Krisenmanagement der Ministerin

Als Ausdruck eines erneut katastrophalen Krisenmanagements hat der Philologenverband den "17-Punkte Aktionsplan zur Lehrkräftegewinnung" bezeichnet, den Kultusministerin Heiligenstadt mit großem verbalen Aufwand am Mittwoch vorgelegt hat.

Nach Auffassung des Vorsitzenden der Lehrerorganisation, Horst Audritz, erweise sich fast jede der 17 Maßnahmen dieses "Aktionsplanes" als ungeeignet, die mehr als angespannte Unterrichtsversorgung kurzfristig auch nur im Ansatz zu verbessern. Denn derzeit seien von den ausgeschriebenen Stellen für Grund-/Hauptschullehrer und Realschullehrer fast 700 nicht besetzt, was ein Fehl von fast 20.000 Unterrichtsstunden bedeute. Angesichts dieser Situation zu behaupten, wie es die Ministerin tue, man sei „gut aufgestellt" und der Pflichtunterricht sei gesichert, zeuge schon von einer bedenklichen Wirklichkeitsverdrängung.

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