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Abitur 2017: Skandalöser Verstoß der Kultusministerin gegen arbeitszeitrechtliche Vorschriften

Kultusministerin verharrt in Untätigkeit

Als einen neuerlichen Skandal hat der Philologenverband den eklatanten Verstoß der Kultusministerin gegen arbeitszeitrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit dem Abitur 2017 kritisiert.

Nach Angaben des Philologenverbandes ergeben sich aufgrund der bundesweiten Terminsetzung für das schriftliche Abitur in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik für Lehrkräfte in Niedersachsen unzumutbare Arbeitszeiten, die zur Kenntnis zu nehmen sich das Kultusministerium jedoch beharrlich weigere.

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Rot-Grün blockt unsere Petition zur erforderlichen Senkung der Lehrerarbeitszeit ab

Affront gegen die Lehrer - Empörender Umgang mit der Petition

Im August 2016 hatten wir unsere Petition „Wir fordern: 40-Stunden-Woche auch für Lehrer" an Landtagspräsident Bernd Busemann übergeben. Mit dieser Petition fordern wir die Landesregierung auf, endlich die auch für Lehrer gesetzlich vorgeschriebene 40-Stunden-Woche durch Senkung der Unterrichtsverpflichtung, Erhöhung der Anrechnungsstunden und Abbau von Aufgaben umzusetzen und insgesamt die geltenden Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen einzuhalten.

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Philologenverband: Geplante Zahl der Lehrereinstellungen nicht bedarfsgerecht

Kultusministerin verschließt Augen vor schlechter Unterrichtsversorgung

Schlechte Unterrichtsversorgung geht zu Lasten der Schüler

Mit großer Besorgnis hat der Philologenverband auf die Mitteilung von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt reagiert, dass zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 insgesamt 1.800 Stellen für die allgemein bildenden Schulen ausgeschrieben werden sollen. „Diese Zahl reicht bei weitem nicht aus, um die sich seit drei Jahren kontinuierlich verschlechternde Unterrichtsversorgung endlich zu verbessern", bemängelte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Vielmehr werde die Unterrichtsversorgung der Gymnasien ebenso wie die aller anderen Schulformen weiterhin völlig unbefriedigend sein und deutlich unter der 100%-Marke liegen. Unterrichtausfall werde so auch im neuen Schuljahr den schulischen Alltag unserer Schülerinnen und Schüler prägen.

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Philologenverband und Verband der Elternräte der Gymnasien:

Einstellungspolitik des Landes: Weichen falsch gestellt

Mehr als 300 ausgebildete Gymnasiallehrer bleiben auf der Straße

Heftige Kritik an schlechter Unterrichtsversorgung an den Gymnasien

Als in höchstem Maße skandalös haben der Philologenverband Niedersachsen und der Verband der Elternräte der Gymnasien in einer gemeinsamen Erklärung die Weigerung von Kultusministerin Heiligenstadt bezeichnet, für die jetzt fertig ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen eine ausreichende Zahl von Stellen auszuschreiben. „Etwa 700 Referendare haben jetzt ihre Ausbildung beendet und stehen zur Einstellung zum 1.2.2017 bereit. Doch für Gymnasiallehrer hat das Kultusministerium nur etwa 360 Stellen ausgeschrieben", kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Horst Audritz. Damit würde fast die Hälfte der ausgebildeten Gymnasiallehrer in Niedersachsen keine Stelle bekommen. „Das ist ein Skandal", unterstrich Audritz. Diesen jungen Lehrern bliebe nur die Möglichkeit, in andere Bundesländer abzuwandern.

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Philologenverband: Heiligenstadt verschleiert trickreich wahre Unterrichtsversorgung

Als skandalös und nicht nachvollziehbar hat der Philologenverband Niedersachsen die erneute Weigerung von Kultusministerin Heiligenstadt bezeichnet, die Zahlen der Unterrichtsversorgung der niedersächsischen Schulen des Statistiktermins August 2016 endlich öffentlich bekanntzugeben und Wege aufzuzeigen, wie der katastrophalen Unterrichtssituation für unsere Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll begegnet werden soll.

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Philologentag zur Beschulung von behinderten Kindern:

Am Kindeswohl orientierte, differenzierte Lösungen statt Einheitsschuldogmatismus

Förderschulen müssen erhalten bleiben

Lehrkräfte endlich entlasten - sonst drohen neue Konflikte

Mit der Verabschiedung eines Grundsatzbeschlusses zur Beschulung von behinderten Kindern ist der Niedersächsische Philologentag in Goslar zu Ende gegangen.

In einem einmütig verabschiedeten Positionspapier bejaht der Philologenverband ausdrücklich das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen mit Behinderungen die volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen sowie eine Diskriminierung zu unterbinden. Die Delegierten betonten insbesondere den absoluten Vorrang des UN-Beschlusses, dass „bei allen Maßnahmen, die Kinder mit Behinderungen betreffen, das Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen ist".

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Niedersächsischer Philologentag 2016 eröffnet:

Heiligenstadts "Erleichterungspädagogik" ist der falsche Weg

Solides Grundwissen unverzichtbar

Endlich 40-Stunden-Woche auf für Lehrer

Mit nachdrücklicher Kritik an der von Rot-Grün systematisch betriebenen Senkung schulischer Anforderungen und der damit einhergehenden Inflationierung qualifizierter schulischer Abschlüsse hat der Niedersächsische Philologentag 2016 in Goslar begonnen.

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Philologentag 2016 in Goslar: "Gymnasiale Bildung: Wissen-Urteilen-Handeln"

Philologentag will Bedeutung soliden Wissens betonen und sich mit Lehrerarbeitszeit und Inklusion befassen

Die Vernachlässigung von solidem Wissen und Allgemeinbildung durch die vorherrschende „Kompetenzpädagogik“, das weiter ungelöste Problem der zu hohen Lehrerarbeitszeit und die Inklusion sind die Schwerpunkte des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages, der am 30. November in Goslar beginnt.

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Online-Befragung bringt erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse

Befragung bestätigt bekannte Defizite und Probleme
Land muss endlich die Arbeitszeit senken

Nach Auffassung des Philologenverbandes Niedersachsen hat die von Kultusministerin Heiligenstadt in Verbindung mit der Leuphana-Universität Lüneburg durchgeführte Online-Befragung von Lehrkräften erwartungsgemäß keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse zu den Belastungen der Lehrkräfte gebracht, aber die vorab vielfach geäußerten Befürchtungen bestätigt, dass es ihr mit dieser Befragung mehr darauf ankomme, Zustimmung zu ihrer Schulpolitik mit den von ihr gesetzten Schwerpunkten zu erhalten.

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Lehrerarbeitszeit: Gesetzliche Vorgaben für Beamte endlich auch für Lehrer umsetzen


Arbeitszeit der Lehrkräfte ist unrechtmäßig
Philologenverband überreicht Petition an Landtagspräsident Busemann

Der Philologenverband lässt bei der Lehrerarbeitszeit nicht locker: Nach dem erst jüngst vorgestellten Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis hat er jetzt Landtagspräsident Bernd Busemann eine Petition mit Tausenden von Unterschriften überreicht, mit denen die Unterzeichner fordern, dass endlich auch die Arbeitszeit der Lehrer an die des übrigen öffentlichen Dienstes in Niedersachsen angepasst wird.

Vorstandsmitglied Helga Olejnik, die für den Philologenverband die Petition überreichte, unterstrich, dass die Lehrkräfte keinerlei Verständnis dafür hätten, dass die gesetzlichen Vorgaben für die Arbeitszeit der Beamten auf sie nicht angewandt würden. Dafür gebe es keine andere Erklärung, als dass vom Landtag beschlossene Gesetze nicht bzw. nicht umfassend durch die Landesregierung umgesetzt würden. Das treffe auch auf Vorschriften des Beamtengesetzes zu, nach denen die 40-Stunden-Woche auch für Lehrer rechtsverbindlich festliege, das Land aber nicht willens sei, den gesetzlichen Vorgaben zu folgen.

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