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Gymnasien von neuem Kultusminister enttäuscht:

Lehrkräfte über weitere Erhöhung der Abordnungen von Gymnasien empört

Unterrichtsversorgung vieler Gymnasien vor dem Absturz

Mit Unverständnis und Empörung hat der Philologenverband Niedersachsen auf die weiteren, neuerlichen Abordnungen reagiert, die die Gymnasien auf Weisung der Schulbehörden zum 1.2.2018 an Grundschulen und andere Schulformen, zusätzlich zu den bereits zu Beginn des Schuljahres vollzogenen massenhaften Abordnungen, vorzunehmen haben. Besonders empörend sei dabei, so der Vorsitzende der Lehrerorganisation Horst Audritz, dass dabei der berechtigte Anspruch der Gymnasialschüler auf vollständigen Unterricht völlig außer Acht bleibe und es an den Gymnasien infolge dieser Abordnungen zu weiteren, erheblichen Unterrichtseinschränkungen und Unterrichtsausfällen kommen werde.

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Land verletzt weiterhin Arbeitszeitrechte der Lehrer

Philologenverband setzt Kampf für Arbeitszeitgerechtigkeit auf dem Rechtsweg fort

Gutachten von Prof. Dr. Battis: Verweigerung von Anrechnungsstunden
für Lehrkräfte mit Funktionsaufgaben ist verfassungswidrig

"Der skandalöse Umgang der Landesregierung mit Gesetz und Recht, wenn es um Regelungen der Lehrerarbeitszeit geht, ist für den Philologenverband Niedersachsen erneut Anlass, die Rechte der Lehrer vor Gericht durchzusetzen", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz, vor der Presse in Hannover. Audritz erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass vor drei Jahren Mitglieder im Rechtsschutz seines Verbandes gegen die rechtswidrige Erhöhung ihrer Unterrichtsverpflichtung mit Erfolg geklagt hatten und das Land durch das Urteil des OVG Lüneburg vom 09. Juni 2015 gezwungen worden war, diese widerrechtliche Erhöhung zurückzunehmen.

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Philologenverband zur Regierungserklärung:

Schul- und bildungspolitischer Kurswechsel kaum erkennbar
Nur wenige positive Ansätze für leistungsfähige Schule
Keine konkreten Perspektiven bei der Lehrerarbeitszeit

So unverbindlich und in weiten Teilen letztlich nichtssagend wie die Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU bleibt nach Auffassung des Philologenverbandes auch die Regierungserklärung von Ministerpräsident Weil zur künftigen Schul- und Bildungspolitik. Zwar ist es richtig und dringend geboten, die schlechte Unterrichtsversorgung an den niedersächsischen Schulen grundlegend zu verbessern und 1000 zusätzliche Lehrkräfte einzustellen, betonte der Vorsitzende der Gymnasiallehrerorganisation Horst Audritz, doch fehle in der Regierungserklärung ein klares Bekenntnis der beiden Koalitionäre, den von der bisherigen Landesregierung betriebenen Leistungsabbau in unseren Schulen umgehend zu beenden und neue Qualitätsmaßstäbe zu setzen.

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Philologentag 2017 appelliert an neue Koalitionsregierung:

In der Schul- und Bildungspolitik durchgreifender Kurswechsel notwendig

Mit einem eindringlichen Appell an die Koalitionspartner von SPD und CDU, in der Schul- und Bildungspolitik einen durchgreifenden Kurswechsel vorzunehmen und den von der bisherigen Landesregierung betriebenen Leistungsabbau umgehend zu beenden, ist der Philologentag 2017 in Goslar zu Ende gegangen.

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Niedersächsischer Philologentag 2017 eröffnet:

Bekenntnis zu einem "starken Gymnasium"

Buchautor Kraus: "Ohne Inhalte und ohne Anstrengung geht es nicht"

Appell an die neue Koalition: Endlich 40-Stunden-Woche auch für Lehrer:
Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium"

Mit nachdrücklicher Kritik an der bisher von Rot-Grün systematisch betriebenen Senkung schulischer Anforderungen und der damit einhergehenden Inflationierung qualifizierter schulischer Abschlüsse sowie mit einem ausdrücklichen Bekenntnis zu einem leistungsfähigen und "starken" Gymnasium hat der Niedersächsische Philologentag 2017 in Anwesenheit von Landtagspräsident Bernd Busemann in Goslar begonnen.

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Philologentag 2017 in Goslar

„70 Jahre Philologenverband:
Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium"

Die Vernachlässigung von solidem Wissen durch die vorherrschende „Kompetenzpädagogik", die Inklusion und das weiter ungelöste Problem der zu hohen Lehrerarbeitszeit sind Schwerpunkte des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages, der am 7. November in Goslar beginnt. Unter dem Motto „Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium" feiert der Philologenverband gleichzeitig seinen 70. Geburtstag. Zum Philologentag werden mehr als 350 Delegierte aus den niedersächsischen Gymnasien, Gesamtschulen, Oberschulen und Studienseminaren erwartet, die über 8000 Mitglieder vertreten.

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Nach der Landtagswahl:

Niedersachsen braucht wieder ein leistungsfähiges Schulwesen

Das Ergebnis der Landtagswahl eröffnet nach Auffassung des Philologenverbandes Niedersachsen endlich Möglichkeiten für eine andere Schul- und Bildungspolitik. Zwar wolle man, so die Pressesprecherin des Philologenverbandes Helga Olejnik, das Wahlergebnis nicht unter parteipolitischen Aspekten bewerten, aber es könne keinen Zweifel daran geben, dass die bisherige Landesregierung einen schulpolitischen Kurs gefahren habe, der sich gegen ein leistungsfähiges Schulwesen und insbesondere die Gymnasien gerichtet habe.

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Rot-Grün verschärft Unterrichtsausfall

Kultusministerium schreibt zu wenige Lehrerstellen aus - Ausgebildete Gymnasiallehrer bleiben ohne Einstellung - Gymnasiallehrer leisten Tausende von Überstunden

Die rot-grüne Landesregierung will offensichtlich den bereits jetzt schon beängstigenden Unterrichtsausfall an den niedersächsischen Schulen zum 1.2.2018 und darüber hinaus weiter verschärfen. Zu diesem Schluss muss man angesichts der viel zu geringen Zahl an Stellen für neue Lehrer kommen, die das Kultusministerium jetzt zum nächsten Einstellungstermin am 1.2.21018 bekannt gegeben hat.

„Es ist ein Skandal sondergleichen, dass Rot-Grün trotz des hohen Unterrichtsausfalls noch weniger Lehrerstellen auszuschreiben gedenkt als in den vergangenen Jahren – und das, obwohl jetzt genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen," kommentierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen Horst Audritz dieses Verhalten von Kultusministerin Heiligenstadt.

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Kultusministerium und Landesschulbehörde empören abgeordnete Lehrkräfte

Rot-Grün verschärft Unterrichtsausfall an den Gymnasien

Maulkorb für Lehrkräfte und Schulleitungen

Wie ein Kartenhaus ist das Konstrukt aus unzutreffenden Behauptungen und falschen Beteuerungen in sich zusammengefallen, das Kultusministerin Heiligenstadt und die Landesschulbehörde vor dem Kultusausschuss des Landtages aufgebaut hatten, indem sie die Kurzfristigkeit der Abordnungen von Gymnasien an Grundschulen und an andere Schulformen sowie die hohe Zahl der Abordnungen leugneten und die fatalen Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung der Gymnasien herunterzuspielen versuchten.

Dass die Realitäten jedoch in jeglicher Hinsicht völlig anders aussehen, unterstrich der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen Horst Audritz am Dienstag vor der Presse in Hannover. Umfragen unter den Gymnasien, die sein Verband trotz Androhungen von disziplinarischen Maßnahmen für Schulleitungen und Lehrkräfte erhoben hätte, hätten jetzt die Wahrheit über die Abordnungen und ihre Folgen eindeutig belegt. Die fast 200 Zuschriften, die dem Philologenverband aus den Gymnasien zugegangen seien und die wegen der besonderen Bedeutung ihres Inhalts verdienten, der bisher getäuschten und falsch informierten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht zu werden, bestätigten einmal mehr den sachlichen und politischen Fehlgriff, den Rot-Grün mit den Abordnungen getan hätte.

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Gemeinsame Presseerklärung von Landeselternrat und Philologenverband:

Schlechte Unterrichtsversorgung besorgniserregend

Priorität für die Erteilung von Pflichtunterricht

Qualität von Unterricht wichtiger als Zahlen

Nach einem intensiven Gedankenaustausch haben sich der Landeselternrat und der Philologenverband in einer gemeinsamen Presseerklärung besorgt über die derzeitige Situation an unseren Schulen gezeigt und die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler hervorgehoben. Insbesondere der diesjährige Schuljahresanfang mit den umfangreichen Abordnungen von Gymnasiallehrern an Grundschulen und der schlechten Unterrichtsversorgung sei besorgniserregend.

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