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Kultusministerium und Landesschulbehörde empören abgeordnete Lehrkräfte

Rot-Grün verschärft Unterrichtsausfall an den Gymnasien

Maulkorb für Lehrkräfte und Schulleitungen

Wie ein Kartenhaus ist das Konstrukt aus unzutreffenden Behauptungen und falschen Beteuerungen in sich zusammengefallen, das Kultusministerin Heiligenstadt und die Landesschulbehörde vor dem Kultusausschuss des Landtages aufgebaut hatten, indem sie die Kurzfristigkeit der Abordnungen von Gymnasien an Grundschulen und an andere Schulformen sowie die hohe Zahl der Abordnungen leugneten und die fatalen Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung der Gymnasien herunterzuspielen versuchten.

Dass die Realitäten jedoch in jeglicher Hinsicht völlig anders aussehen, unterstrich der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen Horst Audritz am Dienstag vor der Presse in Hannover. Umfragen unter den Gymnasien, die sein Verband trotz Androhungen von disziplinarischen Maßnahmen für Schulleitungen und Lehrkräfte erhoben hätte, hätten jetzt die Wahrheit über die Abordnungen und ihre Folgen eindeutig belegt. Die fast 200 Zuschriften, die dem Philologenverband aus den Gymnasien zugegangen seien und die wegen der besonderen Bedeutung ihres Inhalts verdienten, der bisher getäuschten und falsch informierten Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht zu werden, bestätigten einmal mehr den sachlichen und politischen Fehlgriff, den Rot-Grün mit den Abordnungen getan hätte.

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Gemeinsame Presseerklärung von Landeselternrat und Philologenverband:

Schlechte Unterrichtsversorgung besorgniserregend

Priorität für die Erteilung von Pflichtunterricht

Qualität von Unterricht wichtiger als Zahlen

Nach einem intensiven Gedankenaustausch haben sich der Landeselternrat und der Philologenverband in einer gemeinsamen Presseerklärung besorgt über die derzeitige Situation an unseren Schulen gezeigt und die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler hervorgehoben. Insbesondere der diesjährige Schuljahresanfang mit den umfangreichen Abordnungen von Gymnasiallehrern an Grundschulen und der schlechten Unterrichtsversorgung sei besorgniserregend.

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Philologenverband: Wertvolle Unterrichtsstunden werden verplempert

Kritik an Abordnungen an Grundschulen nimmt weiter zu

Mit Unverständnis und Empörung hat der Philologenverband Niedersachsen auf Presseberichte und ihm zugegangene Informationen reagiert, dass an Grundschulen vielfach die von den Gymnasien abgeordneten Gymnasiallehrkräfte unterrichtlich gar nicht eingesetzt würden, um, wie behauptet, akute Mängel der Unterrichtsversorgung zu beheben und den Unterricht zu erteilen, wie er nach rechtlichen Vorgaben erteilt werden müsse. Vielmehr müssten abgeordnete Lehrkräfte nicht selten nachrangige Aufgaben des sog. „Zusatzbedarfs" erfüllen, die nicht zwingend erforderlich seien. So habe z. B. ein Gymnasium an eine Grundschule vier Lehrkräfte abordnen müssen, die dort gar nicht benötigt würden und die jetzt insgesamt als Zweitlehrkraft oder fachfremd „beschäftigt" würden; an anderen Grundschulen würden Gymnasiallehrer statt im Unterricht für Aufsichten eingesetzt.

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Philologenverband wirft Kultusministerin planerische Inkompetenz vor

10 Tage nach Schuljahresbeginn immer noch kein geregelter Unterricht an den Schulen

Audritz: „Die Leidtragenden sind die Schülerinnen und Schüler"

„Diese planerische Inkompetenz des Kultusministeriums und der Landesschulbehörde ist nicht zu überbieten!" Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz, die Situation an vielen niedersächsischen Schulen, an denen 10 Tage nach Schuljahresbeginn immer noch Unklarheit herrsche, wer wie viele Lehrerstunden an welche Schulen abordnen müsse. „Täglich erreichen uns empörte Meldungen aus den Gymnasien, dass sie erst jetzt überhaupt zu Abordnungen in großem Umfang verpflichtet werden – nachdem die Stundenpläne stehen und die Lehrer den Unterricht in ihren Klassen begonnen haben."

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Sträfliche Unbekümmertheit der Ministerin trotz drängender Probleme in unseren Schulen

Kultusministerin baut sich ein Wolkenkuckucksheim

Ministerin: 80 % Unterrichtsversorgung reichen völlig aus

Als einen erneuten Beleg für die sträfliche Unbekümmertheit, mit der Kultusministerin Heiligenstadt sich weiterhin an den drängenden Problemen in den niedersächsischen Schulen vorbeizumogeln versuche, hat der Philologenverband ihre heutige Pressemitteilung zum Schuljahresbeginn gewertet. „Kein Wort von den massenhaften Abordnungen von Lehrkräften der Gymnasien an Grundschulen, kein Wort von den bedrückenden Problemen bei der Inklusion, kein Wort von übergroßen Klassen – die Ministerin steckt weiterhin den Kopf in den Sand", kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

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Philologenverband zum Schuljahresbeginn:

Schüler, Eltern und Lehrer stehen vor einem problematischen Schuljahr

Hoher Unterrichtsausfall, schlechte Lern- und Arbeitsbedingungen und überlange Arbeitszeiten für Lehrkräfte bestimmen die Stimmung in den Schulen

Abordnungen an Grundschulen beschleunigen Talfahrt der Unterrichtsversorgung an Gymnasien

Der Landesregierung drohen schwere politische Gewitter

"Mit schweren Hypotheken gehen die niedersächsischen Schulen in das neue Schuljahr, ohne Aussicht, dass sich daran etwas ändert angesichts einer Schul- und Bildungspolitik, die man nur noch als chaotisch und ideenlos beschreiben kann.“ Mit diesen Worten charakterisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, am Montag in Hannover zum Schuljahresauftakt die bedrückende Situation für Eltern, Schüler und Lehrer und die Stimmung in den Schulen.

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Heiligenstadts Beitrag zur Bildungspolitik: Unerträgliches Eigenlob und Schönrederei

Rot-Grün fährt Unterrichtsversorgung an die Wand

„Auch in dem jetzt zu Ende gehenden Schuljahr sind drängende Probleme in unseren Schulen von der rot-grünen Landesregierung nicht gelöst, sondern vielmehr noch vergrößert worden." Diese vernichtende Bilanz zog der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, zum Schuljahresende angesichts der völlig unzureichenden Lern- und Arbeitsbedingungen in unseren Schulen.

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Abitur 2017: Skandalöser Verstoß der Kultusministerin gegen arbeitszeitrechtliche Vorschriften

Kultusministerin verharrt in Untätigkeit

Als einen neuerlichen Skandal hat der Philologenverband den eklatanten Verstoß der Kultusministerin gegen arbeitszeitrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit dem Abitur 2017 kritisiert.

Nach Angaben des Philologenverbandes ergeben sich aufgrund der bundesweiten Terminsetzung für das schriftliche Abitur in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik für Lehrkräfte in Niedersachsen unzumutbare Arbeitszeiten, die zur Kenntnis zu nehmen sich das Kultusministerium jedoch beharrlich weigere.

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Rot-Grün blockt unsere Petition zur erforderlichen Senkung der Lehrerarbeitszeit ab

Affront gegen die Lehrer - Empörender Umgang mit der Petition

Im August 2016 hatten wir unsere Petition „Wir fordern: 40-Stunden-Woche auch für Lehrer" an Landtagspräsident Bernd Busemann übergeben. Mit dieser Petition fordern wir die Landesregierung auf, endlich die auch für Lehrer gesetzlich vorgeschriebene 40-Stunden-Woche durch Senkung der Unterrichtsverpflichtung, Erhöhung der Anrechnungsstunden und Abbau von Aufgaben umzusetzen und insgesamt die geltenden Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen einzuhalten.

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Philologenverband: Geplante Zahl der Lehrereinstellungen nicht bedarfsgerecht

Kultusministerin verschließt Augen vor schlechter Unterrichtsversorgung

Schlechte Unterrichtsversorgung geht zu Lasten der Schüler

Mit großer Besorgnis hat der Philologenverband auf die Mitteilung von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt reagiert, dass zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 insgesamt 1.800 Stellen für die allgemein bildenden Schulen ausgeschrieben werden sollen. „Diese Zahl reicht bei weitem nicht aus, um die sich seit drei Jahren kontinuierlich verschlechternde Unterrichtsversorgung endlich zu verbessern", bemängelte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Vielmehr werde die Unterrichtsversorgung der Gymnasien ebenso wie die aller anderen Schulformen weiterhin völlig unbefriedigend sein und deutlich unter der 100%-Marke liegen. Unterrichtausfall werde so auch im neuen Schuljahr den schulischen Alltag unserer Schülerinnen und Schüler prägen.

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