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Philologenverband begrüßt Verzicht auf Beschwerde des Landes gegen Arbeitszeiturteil

Signal für bessere Lösungen auch auf anderen Feldern der Schulpolitik

Der Philologenverband Niedersachsen hat die Entscheidung des Landeskabinetts begrüßt, gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, das die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer für willkürlich und damit nichtig erklärt hatte, keine Beschwerde einzulegen.

Mit diesem endgültigen Abschied von ihrer ungerechten Arbeitszeiterhöhung habe die Landesregierung eine Entscheidung getroffen, die wesentlich zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Lehrerschaft und Regierung beitrage, erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz. Das könne ein Signal sein, auch auf anderen umstrittenen Feldern der Schulpolitik durch Gespräche und Kompromissbereitschaft bessere Lösungen als bisher zu erreichen.

Die Akzeptanz des Urteils eröffne jungen Gymnasiallehrern auch wieder gute Berufschancen, unterstrich Audritz. Zuletzt habe nur etwa jeder zehnte Bewerber eine Chance auf Einstellung an einem niedersächsischen Gymnasium gehabt.

Wichtig sei jetzt, für einen geordneten Start ins neue Schuljahr zu sorgen. Insbesondere müsse Unterrichtsausfall verhindert und die Rückzahlung der im laufenden Schuljahr geleisteten Überstunden zügig in Angriff genommen werden.

Hannover, 7.7.2015

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