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Lehrerarbeitszeit: Gesetzliche Vorgaben für Beamte endlich auch für Lehrer umsetzen


Arbeitszeit der Lehrkräfte ist unrechtmäßig
Philologenverband überreicht Petition an Landtagspräsident Busemann

Der Philologenverband lässt bei der Lehrerarbeitszeit nicht locker: Nach dem erst jüngst vorgestellten Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis hat er jetzt Landtagspräsident Bernd Busemann eine Petition mit Tausenden von Unterschriften überreicht, mit denen die Unterzeichner fordern, dass endlich auch die Arbeitszeit der Lehrer an die des übrigen öffentlichen Dienstes in Niedersachsen angepasst wird.

Vorstandsmitglied Helga Olejnik, die für den Philologenverband die Petition überreichte, unterstrich, dass die Lehrkräfte keinerlei Verständnis dafür hätten, dass die gesetzlichen Vorgaben für die Arbeitszeit der Beamten auf sie nicht angewandt würden. Dafür gebe es keine andere Erklärung, als dass vom Landtag beschlossene Gesetze nicht bzw. nicht umfassend durch die Landesregierung umgesetzt würden. Das treffe auch auf Vorschriften des Beamtengesetzes zu, nach denen die 40-Stunden-Woche auch für Lehrer rechtsverbindlich festliege, das Land aber nicht willens sei, den gesetzlichen Vorgaben zu folgen.

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Lehrerarbeitszeituntersuchung: Fataler Wurf der Kultusministerin mit dem Bumerang

Philologenverband widerlegt Kultusministerin mit ihren eigenen Worten

Der Philologenverband hatte am 10.08.16 vor der Presse in Hannover ein Gutachten des renommierten Verwaltungs- und Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Battis vorgestellt, in dem er unmissverständlich festgestellt hat, dass das Land verpflichtet sei, eine unabhängige Untersuchung der Lehrerarbeitszeit vorzunehmen, die ohne weitere Verzögerung erfolgen müsse.

In einer diesbezüglichen Stellungnahme hatte das Kultusministerium unsere Darstellung, das Land weigere sich, eine unabhängige Untersuchung der Lehrerarbeitszeit vorzunehmen, zurückgewiesen und versucht, unsere Aussagen als unzutreffend und wahrheitswidrig darzustellen.

Die Äußerungen des Sprechers von Ministerin Heiligenstadt, die Durchführung einer Lehrerarbeitszeituntersuchung durch das Land „war und ist völlig unstrittig“, stehen jedoch in krassem Widerspruch zum bisherigen Handeln und zu den bisherigen Beschlüssen der parlamentarischen Landtagskoalition sowie zu den Aussagen der Ministerin selbst, was allein durch entsprechende Beschlüsse der parlamentarischen Gremien sowie durch Zitate von Äußerungen der Ministerin leicht widerlegbar ist, wie die folgende Presseerklärung zeigt.

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Philologenverband legt Rechtsgutachten zur Lehrerarbeitszeit vor

Prof. Dr. Battis: Land handelt rechts- und verfassungswidrig

Land ist verpflichtet, Lehrerarbeitszeit umgehend zu untersuchen

Der Philologenverband Niedersachsen hat die Landesregierung jetzt ultimativ und in Übereinstimmung mit seinem gegen das Land Niedersachsen erstrittenen Urteil des OVG Lüneburg vom 9. Juni 2015 aufgefordert, endlich eine Untersuchung der Lehrerarbeitszeit in Auftrag zu geben und nicht weiter „auf Zeit“ zu spielen, um sich an der längst überfälligen Senkung der Lehrerarbeitszeit vorbeizumogeln.

Bericht im ndr Fernsehen

Zur Presseerklärung

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Ministerin verschläft Sicherung der Unterrichtsversorgung

Notprogramm der Ministerin bringt kaum Neues und kommt viel zu spät

Erneut katastrophales Krisenmanagement der Ministerin

Als Ausdruck eines erneut katastrophalen Krisenmanagements hat der Philologenverband den "17-Punkte Aktionsplan zur Lehrkräftegewinnung" bezeichnet, den Kultusministerin Heiligenstadt mit großem verbalen Aufwand am Mittwoch vorgelegt hat.

Nach Auffassung des Vorsitzenden der Lehrerorganisation, Horst Audritz, erweise sich fast jede der 17 Maßnahmen dieses "Aktionsplanes" als ungeeignet, die mehr als angespannte Unterrichtsversorgung kurzfristig auch nur im Ansatz zu verbessern. Denn derzeit seien von den ausgeschriebenen Stellen für Grund-/Hauptschullehrer und Realschullehrer fast 700 nicht besetzt, was ein Fehl von fast 20.000 Unterrichtsstunden bedeute. Angesichts dieser Situation zu behaupten, wie es die Ministerin tue, man sei „gut aufgestellt" und der Pflichtunterricht sei gesichert, zeuge schon von einer bedenklichen Wirklichkeitsverdrängung.

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Wissenschaftliche Untersuchung bestätigt extrem hohe Arbeitsbelastungen der Gymnasiallehrer

Philologenverband fordert umgehende Senkung der Arbeitszeit

Land darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen

Die heute von Wissenschaftlern der Universität Göttingen vorgelegten Ergebnisse einer Untersuchung der Arbeitszeit der niedersächsischen Lehrkräfte haben einmal mehr sehr eindrucksvoll bestätigt, dass die niedersächsischen Lehrkräfte im Jahresdurchschnitt länger arbeiten als die anderen niedersächsischen Beamten. Dabei haben die Gymnasiallehrer die weitaus höchste Arbeitszeit.

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90% der Lehrkräfte nehmen an Online-Befragung nicht teil

Kultusministerin landet großen Flop

Philologenverband fordert erneut unabhängige Arbeitszeituntersuchung

Mit großer Verwunderung hat der Philologenverband Niedersachsen auf den untauglichen Versuch von Kultusministerin Heiligenstadt reagiert, sich für die Teilnahme von 10.300 Lehrkräften an der von ihr durchgeführten Online-Befragung zu deren beruflichen Situation feiern zu lassen. Bei objektiver Betrachtung gebe es unter Berücksichtigung der Tatsache, dass an der Befragung fast 90% der über 90.000 Befragten bewusst nicht teilgenommen hätten, absolut nichts zu feiern, unterstrich der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Politisch sie dieses Ergebnis für die Ministerin allein schon zahlenmäßig mehr als nur ein peinlicher Flop.

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Online-Befragung des Kultusministeriums reines Ablenkungsmanöver

Fragen nach Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte werden nicht gestellt

"Manipulative" Fragestellungen kritisiert

Philologenverband fordert erneut unabhängige Arbeitszeituntersuchung


Der Philologenverband Niedersachsen hat die am 1. Juni von Kultusministerin Heiligenstadt gestartete Online-Befragung der Lehrkräfte erneut einer scharfen Kritik unterzogen. Der Fragebogen sei bewusst nicht darauf angelegt, die Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte zu erfassen, erklärte der Vorsitzende der Lehrer-organisation, Horst Audritz. Damit stelle diese Befragung einen glatten Bruch des Versprechens von Ministerpräsident Weil auf dem Philologentag 2015 dar, der eine Untersuchung zeitaufwendiger und wenig sinnvoller Aufgaben vornehmen lassen wollte mit dem Ziel und der Zusage, die Lehrkräfte von ineffizienten und bürokratischen Aufgaben zu entlasten.

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Philologenverband: MK muss Online-Befragung aussetzen und nachbessern

Jetzige Befragung dient nicht der Feststellung der Arbeitsbelastung

Versprechen des Ministerpräsidenten gebrochen

In einer Resolution hat der Hauptvorstand des Philologenverbandes Niedersachsen an Ministerpräsident Weil und Kultusministerin Heiligenstadt noch einmal eindringlich appelliert, den für kommenden Mittwoch geplanten Start der Online-Befragung zur Arbeitssituation der Lehrerschaft auszusetzen und den Fragebogen inhaltlich zu überarbeiten.

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Kultusministerium spielt Desaster zum Mathe-Abitur herunter

Bisher Maßnahmen der Ministerin führen zu großen Ungerechtigkeiten

Scharfe Kritik hat der Philologenverband an der vor dem Kultusausschuss des Landtages bekundeten Auffassung des MK zum Mathe-Abitur geübt, dass die jetzt endlich von Ministerin Heiligenstadt vorgesehenen Maßnahmen von den Schulen "als sehr großzügig" empfunden würden. Wie der Verbandsvorsitzende Horst Audritz unterstrich, träfen diese Aussagen überhaupt nicht zu - das Gegenteil sei der Fall, wie aus den zahlreichen Zuschriften, die täglich beim Philologenverband von Lehrern, Eltern und Schülern eingingen, zu ersehen sei. An den Äußerungen des MK zeige sich einmal mehr, dass jegliche Bereitschaft fehle, die groben Schnitzer einzugestehen, die durch die missglückten Aufgabenstellungen im Mathe-Abitur entstanden seien. Stattdessen würden die konzeptionellen Mängel der Aufgabenstellungen immer noch unter den Teppich gekehrt und die Folgen dieses Abitur-Desasters für die Schülerinnen und Schüler heruntergespielt.

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Missglücktes Mathe-Abitur: Philologenverband kritisiert „katastrophales Krisenmanagement“ von Ministerin Heiligenstadt

Bisher keine verbindlichen Aussagen vom Kultusministerium - Lehrkräfte unter Zeitdruck, Schüler unter Stress

Als „skandalös“ hat der Philologenverband Niedersachsen die anhaltende Untätigkeit des Kultusministeriums im Hinblick auf die Bewertung der verfehlten Abituraufgaben in Mathematik kritisiert. „Das Krisenmanagement von Ministerin Heiligenstadt in dieser für viele Schüler, Lehrkräfte und Eltern sehr wichtigen Frage ist schlicht katastrophal", betonte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz.

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