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Philologenverband übt scharfe Kritik an Heiligenstadts Oberstufenverordnung

Ministerin betreibt "Bildungsabbau pur"
"Weiteres Beispiel für die leistungsfeindliche Politik der Ministerin!


In ungewöhnlich scharfer Form hat der Philologenverband Niedersachsen den Entwurf von Kultusministerin Heiligenstadt zur Neugestaltung der Oberstufe und des Abiturs des neuen neunjährigen Gymnasiums kritisiert.

„Ministerin Heiligenstadt hat offenbar den Ehrgeiz, ihre bisher schon leistungsfeindliche Schulpolitik noch zu toppen", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz, auf einer Pressekonferenz in Hannover. Nachdem sie bereits in der Mittelstufe des Gymnasiums Stundenkürzungen bei den MINT-Fächern vorgenommen habe und Schüler auch trotz mehrfacher Nichtversetzung in die nächsthöhere Klassenstufe aufsteigen sollen, wolle sie jetzt auch in der gymnasialen Oberstufe möglichst viele notwendige Anforderungen beseitigen.

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Philologenverband: Heftige Kritik an schlechter Unterrichtsversorgung

Kultusministerin redet Unterrichtsversorgung schön

Der Philologenverband Niedersachsen hat Kultusministerin Heiligenstadt vorgeworfen, die Unterrichtsversorgung in unverantwortlicher Weise schönzureden. Die Aussage der Ministerin, die Versorgung sei „auf hohem Niveau gesichert“, sei ein sehr selbstgefälliges Urteil, das mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun habe, urteilte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz. Vielmehr seien die jetzt bekannt gegebenen Werte die schlechtesten seit vielen Jahren. Lediglich die Grundschulen seien zu mehr als 100 Prozent versorgt.

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Philologenverband sieht neuen Konflikt zwischen Kultusministerium und Lehrerschaft heraufziehen

Online-Befragung der Lehrkräfte soll vom Problem der Arbeitsüberlastung ablenken

Philologenverband fordert erneut 40-Stunden-Woche für alle Lehrkräfte


„Kultusministerin Heiligenstadt ist auf dem besten Wege, einen neuen Konflikt mit der Lehrerschaft vom Zaun zu brechen."

Mit diesem Worten kritisierte der Hauptvorstand, das höchste Beschlussgremium des Philologenverbandes Niedersachsen zwischen den Vertretertagen, auf seiner heutigen Sitzung die untauglichen Pläne der Ministerin, auf das Problem der überhöhten Arbeitszeit der niedersächsischen Lehrkräfte zu reagieren.

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Philologenverband fordert rasche Entlastung der Lehrkräfte

Zahlreiche überflüssige Aufgaben müssen umgehend gestrichen werden

Anlässlich des am morgigen Freitag im Kultusministerium stattfindenden Forums zur Arbeitsbelastung der Lehrkräfte hat der Philologenverband Niedersachsen erneut eine rasche Entlastung der Lehrer von überflüssigen Aufgaben und umgehende Schritte zur Umsetzung der gesetzlich festgelegten 40-Stunden-Woche für alle Lehrkräfte gefordert.

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Philologenverband: Statistische Werte der Unterrichtsversorgung trügen

Spiegelfechterei mit Zahlen zur Unterrichtsversorgung

Unterrichtsversorgung an den Gymnasien wird schöngeredet


„Die heutige Landtagsdebatte zur Unterrichtsversorgung an den niedersächsischen Schulen hat einmal mehr gezeigt, wie mit Zahlen und statistischen Werten für die Öffentlichkeit Bilder erzeugt werden, die mit der realen Situation in den Gymnasien nur wenig gemein haben." Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, die Aussagen der Kultusministerin, die Gymnasien ständen - bei einer Unterrichtsversorgung von knapp unter 100% - im Vergleich zu anderen Schulformen noch relativ gut dar.

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Philologentag 2015 in der örtlichen Presse

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Philologentag fordert Abbau überflüssiger außerunterrichtlicher Aufgaben

„Mehr Zeit für Schüler statt Zeitverschwendung für Bürokratie"

Kultusministerium will Forderung des Philologentages nach Aufgabenkritik erfüllen

Appell an Landtag: Schulformbezogene Personalräte erhalten


Eine Überprüfung und deutliche Verringerung der außerunterrichtlichen Aufgaben der Lehrkräfte hat der Niedersächsische Philologentag zum Abschluss seiner diesjährigen Tagung in Goslar erneut gefordert.

Überbordende bürokratische Aufgaben machten es dem einzelnen Lehrer immer schwerer, genügend Zeit für die Vorbereitung guten Unterrichts und für die Betreuung und Förderung seiner Schüler zu erübrigen, heißt es in einer von den 350 Delegierten einstimmig verabschiedeten Erklärung. Besonders die 2007 eingeführte Eigenverantwortliche Schule sei für diese Entwicklung verantwortlich. Seitdem müsse jede Schule auf der Basis allgemeiner Bildungsstandards und Kerncurricula für jedes Unterrichtsfach eigene Lehrpläne aufstellen, die ständig überprüft und fortgeschrieben werden müssten. Ferner müsse ein umfangreiches Schulprogramm erstellt werden; ebenso seien die Ergebnisse der Schulinspektion zu verarbeiten. Zudem müsse jede Schule für alle möglichen Aufgabenfelder eigene „Konzepte“ erarbeiten, beispielsweise Methodenkonzepte, Förderkonzepte, Schulfahrtenkonzepte, Sicherheitskonzepte, Gesundheitskonzepte oder Vertretungskonzepte. Alle diese Konzepte müssten ebenfalls permanent ausgewertet und weiterentwickelt werden.

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Geschäftsführender Vorstand des Philologenverbandes Niedersachsen neu gewählt

Horst Audritz mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt

Der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, ist von den Delegierten des Philologentages für weitere drei Jahre wiedergewählt worden.

Audritz erreichte für seine dritte Amtsperiode mit 97,9 Prozent der abgegebenen Stimmen ein überragendes Wahlergebnis.

Mit diesem eindrucksvollen Vertrauensbeweis honorierten die Delegierten offensichtlich auch den großen Erfolg des Philologenverbandes in der Auseinandersetzung um die Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer und das insgesamt gestiegene Gewicht der Lehrerorganisation im politischen Raum.

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Niedersächsischer Philologentag in Goslar eröffnet

Philologenverband fordert klare Zukunftsperspektive für das Gymnasium

Kultusministerium betreibt Leistungsabbau

Eine klare Zukunftsperspektive für das Gymnasium hat der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, auf dem diesjährigen niedersächsischen Philologentag in Goslar gefordert.

Einerseits versicherten die Bildungspolitiker der Regierungskoalition einmütig, dass man das Gymnasium keineswegs in seinem Bestand gefährden und die Schulqualität verbessern wolle. Andererseits führe Rot-Grün die integrierte Gesamtschule als eine alle anderen Schulformen, auch das Gymnasium ersetzende Schulform ein. Aus dem Kultusministerium komme ein Erlass nach dem anderen mit dem Ziel, notwendige Leistungsanforderungen abzusenken, hochwertige Abschlüsse damit zu inflationieren und Anstrengungsbereitschaft und Selbstverantwortung für den Bildungserfolg überflüssig zu machen.

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Philologentag 2015 in Goslar:

Ministerpräsident Weil spricht zur Zukunftsperspektive der Gymnasien

Ausführungen des Ministerpräsidenten werden mit Spannung erwartet

Die Frage nach der Zukunftsperspektive der Schulform Gymnasium im rot-grün regierten Niedersachsen steht im Mittelpunkt des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages am 25. und 26. November in Goslar.

Ein besonderes politisches Gewicht erhält die Tagung durch die Ansprache von Ministerpräsident Weil, der vor den 350 Delegierten aus den Gymnasien, Gesamtschulen und Studienseminaren die Position der Landesregierung zur zukünftigen Entwicklung der Gymnasien darlegen wird. Vor dem Hintergrund des kürzlich verabschiedeten Schulgesetzes mit seiner Bevorzugung der integrierten Gesamtschule als ersetzender Schulform und der bisherigen rot-grünen Schulpolitik werden seine Ausführungen mit besonderer Spannung erwartet.

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