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Philologentag fordert Abbau überflüssiger außerunterrichtlicher Aufgaben

„Mehr Zeit für Schüler statt Zeitverschwendung für Bürokratie"

Kultusministerium will Forderung des Philologentages nach Aufgabenkritik erfüllen

Appell an Landtag: Schulformbezogene Personalräte erhalten


Eine Überprüfung und deutliche Verringerung der außerunterrichtlichen Aufgaben der Lehrkräfte hat der Niedersächsische Philologentag zum Abschluss seiner diesjährigen Tagung in Goslar erneut gefordert.

Überbordende bürokratische Aufgaben machten es dem einzelnen Lehrer immer schwerer, genügend Zeit für die Vorbereitung guten Unterrichts und für die Betreuung und Förderung seiner Schüler zu erübrigen, heißt es in einer von den 350 Delegierten einstimmig verabschiedeten Erklärung. Besonders die 2007 eingeführte Eigenverantwortliche Schule sei für diese Entwicklung verantwortlich. Seitdem müsse jede Schule auf der Basis allgemeiner Bildungsstandards und Kerncurricula für jedes Unterrichtsfach eigene Lehrpläne aufstellen, die ständig überprüft und fortgeschrieben werden müssten. Ferner müsse ein umfangreiches Schulprogramm erstellt werden; ebenso seien die Ergebnisse der Schulinspektion zu verarbeiten. Zudem müsse jede Schule für alle möglichen Aufgabenfelder eigene „Konzepte“ erarbeiten, beispielsweise Methodenkonzepte, Förderkonzepte, Schulfahrtenkonzepte, Sicherheitskonzepte, Gesundheitskonzepte oder Vertretungskonzepte. Alle diese Konzepte müssten ebenfalls permanent ausgewertet und weiterentwickelt werden.

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Geschäftsführender Vorstand des Philologenverbandes Niedersachsen neu gewählt

Horst Audritz mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt

Der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, ist von den Delegierten des Philologentages für weitere drei Jahre wiedergewählt worden.

Audritz erreichte für seine dritte Amtsperiode mit 97,9 Prozent der abgegebenen Stimmen ein überragendes Wahlergebnis.

Mit diesem eindrucksvollen Vertrauensbeweis honorierten die Delegierten offensichtlich auch den großen Erfolg des Philologenverbandes in der Auseinandersetzung um die Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer und das insgesamt gestiegene Gewicht der Lehrerorganisation im politischen Raum.

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Niedersächsischer Philologentag in Goslar eröffnet

Philologenverband fordert klare Zukunftsperspektive für das Gymnasium

Kultusministerium betreibt Leistungsabbau

Eine klare Zukunftsperspektive für das Gymnasium hat der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, auf dem diesjährigen niedersächsischen Philologentag in Goslar gefordert.

Einerseits versicherten die Bildungspolitiker der Regierungskoalition einmütig, dass man das Gymnasium keineswegs in seinem Bestand gefährden und die Schulqualität verbessern wolle. Andererseits führe Rot-Grün die integrierte Gesamtschule als eine alle anderen Schulformen, auch das Gymnasium ersetzende Schulform ein. Aus dem Kultusministerium komme ein Erlass nach dem anderen mit dem Ziel, notwendige Leistungsanforderungen abzusenken, hochwertige Abschlüsse damit zu inflationieren und Anstrengungsbereitschaft und Selbstverantwortung für den Bildungserfolg überflüssig zu machen.

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Philologentag 2015 in Goslar:

Ministerpräsident Weil spricht zur Zukunftsperspektive der Gymnasien

Ausführungen des Ministerpräsidenten werden mit Spannung erwartet

Die Frage nach der Zukunftsperspektive der Schulform Gymnasium im rot-grün regierten Niedersachsen steht im Mittelpunkt des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages am 25. und 26. November in Goslar.

Ein besonderes politisches Gewicht erhält die Tagung durch die Ansprache von Ministerpräsident Weil, der vor den 350 Delegierten aus den Gymnasien, Gesamtschulen und Studienseminaren die Position der Landesregierung zur zukünftigen Entwicklung der Gymnasien darlegen wird. Vor dem Hintergrund des kürzlich verabschiedeten Schulgesetzes mit seiner Bevorzugung der integrierten Gesamtschule als ersetzender Schulform und der bisherigen rot-grünen Schulpolitik werden seine Ausführungen mit besonderer Spannung erwartet.

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Niedersächsischer Philologentag 25. und 26. November 2015 in Goslar

Am 25. und 26. November führt der Philologenverband Niedersachsen seine diesjährige Vertreterversammlung in Goslar durch.

Der Philologentag 2015 wird besonderes dadurch gekennzeichnet, dass der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil zu den Delegierten sprechen wird. Der Philologenverband Niedersachsen verspricht sich davon richtungsweisende schul- und bildungspolitische Aussagen, die auch das künftige Verhältnis bestimmen werden. Besonders die Ausführungen des Ministerpräsidenten zum Thema „Perspektiven für die Gymnasien in Niedersachsen" werden nicht zuletzt vor dem Hintergrund des neuen Schulgesetzes mit Spannung erwartet.

Des Weiteren ist der diesjährige Philologentag auch der Rückbesinnung auf die denkwürdige Vertreterversammlung 1990 gewidmet. Damals wurden mit einem Festakt, ebenfalls in der Kaiserpfalz, zusammen mit Regierungsvertretern des niedersächsischen Partnerlandes Sachsen-Anhalt und Delegierten des dort neu gegründeten Philologen-verbandes die wiedergewonnene deutsche Einheit gefeiert und gemeinsame Perspektiven für die Entwicklung eines demokratischen, differenzierten Schulwesens mit einem starken Gymnasium in Deutschland festgelegt.

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Philologenverband: Neuer Schulfahrtenerlass eine einzige Enttäuschung

Lehrkräfte bei Reisekostenerstattung für Schulfahrten weiterhin krass benachteiligt

„Der neue Schulfahrtenerlass ist für die Lehrkräfte eine einzige Enttäuschung. Auch wenn er gegenüber  den  bisherigen  völlig inakzeptablen  Regelungen  einige  Verbesserungen  bringt,  benachteiligt  er die  Lehrer  weiterhin  in  nicht  nachvollziehbarer  Weise  deutlich  gegenüber  den  übrigen  Landesbediensteten."

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Philologenverband warnt vor geplanter Kürzung der Schuletats

Mittelkürzung kann zur Streichung von Klassenfahrten führen - Neue Vertrauenskrise zwischen Lehrern und Kultusministerin?

Vor einer Kürzung der Mittelzuweisungen an die Schulen hat der Philologenverband nachdrücklich gewarnt.

Nach bekannt gewordenen Plänen stehen den Schulen drastische Kürzungen ihrer Etats bevor. So sollen die Schulbudgets, aus denen u.a. die Reisekosten der Lehrkräfte für Schulfahrten und die Kosten für die Lehrerfortbildung bezahlt werden, im kommenden Jahr um 2,8 Millionen Euro gekürzt werden. Außerdem sollen die Schulen ab sofort nur noch 70 statt bisher 90 Prozent der im Haushaltsjahr noch nicht ausgegebenen Mittel auf das Folgejahr übertragen können.

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Scharfe Kritik des Philologenverbandes am geplanten Schulfahrtenerlass

Geplante bescheidene Verbesserungen bei Schulfahrten sollen von den Schulen selbst erwirtschaftet werden

Philologenverband fordert Gleichstellung der Lehrkräfte mit dem übrigen öffentlichen Dienst bei Reisekostenerstattung


Vor einer „Politik der leeren Versprechungen" bei der Neufassung des Schulfahrtenerlasses hat der Philologenverband Niedersachsen das Kultusministerium gewarnt.

In dem jetzt vorliegenden Entwurf für eine Neuregelung von Schulfahrten sei von öffentlich propagierten „großen Schritten" zu einer Verbesserung der unzumutbaren Bedingungen bei Kostenerstattung und Zeitausgleich für die begleitenden Lehrkräfte wenig geblieben, kritisierte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz. Würden die Erlassbestimmungen nicht noch geändert, müssten die Lehrkräfte auch weiterhin einen Teil ihrer Unkosten aus eigener Tasche bezahlen. Ebenso sei der in Aussicht genommene Zeitausgleich von einer Unterrichtsstunde pro Tag angesichts des nahezu „Rund-um die-Uhr-Dienstes" bei Schulfahrten unzureichend.

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Schuljahresstart am Gymnasium: Befürchteter Unterrichtsausfall abgewendet

Neue Stellen für junge Lehrer dank erfolgreicher Klage des Philologenverbandes
Philologenverband begrüßt Neustart der neunjährigen Schulzeit am Gymnasium
Philologenverband fordert Gesamtkonzept für Flüchtlingskinder


Nach Einschätzung des Philologenverbandes Niedersachsen werde die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien zu Schuljahresbeginn zwar angespannt sein, der befürchtete spürbare Ausfall von Pflichtunterricht habe aber abgewendet werden können. Anlass zur „Panikmache“ bestehe daher nicht, stellte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz, in einer Erklärung zum Beginn des neuen Schuljahres fest.

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Philologenverband begrüßt Verzicht auf Beschwerde des Landes gegen Arbeitszeiturteil

Signal für bessere Lösungen auch auf anderen Feldern der Schulpolitik

Der Philologenverband Niedersachsen hat die Entscheidung des Landeskabinetts begrüßt, gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, das die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer für willkürlich und damit nichtig erklärt hatte, keine Beschwerde einzulegen.

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