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Philologenverband kritisiert Ausschluss der Elternsprecher vom „Dialogforum Gymnasium“

Dialogbeteuerungen der Kultusministerin immer unglaubwürdiger

Mit großem Befremden und nachdrücklicher Kritik hat der Philologenverband in einer Pressemitteilung auf den Ausschluss des Verbandes der Elternräte an Gymnasien von dem am 10.06.2013 stattfindenden „Dialogforum Gymnasium“ durch Kultusministerin Heiligenstadt reagiert.

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Philologenverband reagiert scharf auf Rundumschlag des Landesrechnungshofes zum Sparen bei der Bildung

„Dreistes Ansinnen ahnungsloser Bürokraten“

Als einen „dreisten Rundumschlag ahnungsloser Bürokraten“ hat der Philologenverband Niedersachsen in einer Presseerklärung das Ansinnen des Landesrechnungshofes kritisiert, in der Landesverwaltung 19.000 Stellen abzubauen und vor allem auch bei der Bildung und damit zu Lasten unserer Schülerinnen und Schüler zu sparen.

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Wir fordern: Einkommenserhöhung der Angestellen uneingeschränkt auf Beamte übertragen!

Gleichbehandlung der Beamten ist Gebot sozialer Gerechtigkeit

Der Philologenverband Niedersachsen hat die Landesregierung nachdrücklich aufgefordert, die für die Landesangestellten vereinbarte Einkommenserhöhung auch für 2014 zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten zu übertragen.

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Steigender Krankenstand geht auf das Konto falscher Schulpolitik

Schule und Lehrern werden ständig neue Aufgaben aufgebürdet

Der Philologenverband Niedersachsen hat in einer Pressemitteilung grundsätzlich den Vorstoß des Landesrechnungshofes begrüßt, sich des Gesundheitszustandes von Lehrkräften anzunehmen.

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Philologenverband empört über Verweigerung der Anhörung von Lehrerorganisationen zum "Gesamtschulgesetz"

Anhörungspraxis entwickelt sich immer mehr zur skandalösen Groteske
Sachverstand der Lehrkräfte nicht erwünscht?
Entscheidung noch korrigierbar

Die Politik der rot-grünen Landesregierung hinsichtlich der Anhörung der Betroffenen zu dem Entwurf eines neuen „Gesamtschulgesetzes“ entwickele sich immer mehr zu einer skandalösen Groteske, kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz. Nachdem zunächst überhaupt keine mündliche Anhörung zu dem die niedersächsische Schullandschaft tiefgreifend verändernden Gesetzesvorhaben stattfinden sollte, habe Rot-Grün nach heftigen Protesten zunächst diese sonst generell übliche Anhörung auf die kommunalen Spitzenverbände beschränkt. Jetzt sollen nach weiteren Protesten auch der Landeselternrat und Landesschülerrat angehört werden. Den Lehrerorganisationen will man aber weiter die mündliche Anhörung verweigern.

Pressemitteilung
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Stephan Weil muss seine Verantwortung für die Schulpolitik wahrnehmen

Glaubwürdigkeit von Weil arg beschädigt

Mit der geplanten Schulgesetznovelle, die die rot-grünen Regierungsfraktionen ohne große parlamentarische Diskussionen und ohne öffentliche Anhörungen im Hau-Ruck-Verfahren durchpeitschen wollen, steht nach Auffassung des Philologenverbandes Niedersachsen die Glaubwürdigkeit von Ministerpräsident Weil auf dem Spiel. Weil hatte im Wahlkampf wörtlich versichert: „Die niedersächsischen Gymnasien haben von mir nun wirklich nichts zu befürchten.“ Ganz ähnlich hatte sich auch die jetzige Kultusministerin Heiligenstadt wiederholt geäußert.

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02.04.2013 Geplantes Verfahren der Schulgesetzänderung verletzt demokratische Spielregeln

Schulgesetzänderung bedarf breiter parlamentarischer und öffentlicher Diskussion

Mit großer Eile versucht die neue Landesregierung, eine Schulgesetzänderung zur Schaffung günstigster Bedingungen für Gesamtschulen ohne eine hinreichende parlamentarische und öffentliche Diskussion noch im April durchzudrücken: Die Landtagsfraktionen der Regierungsparteien wollen unmittelbar einen entsprechenden Entwurf einbringen, der die vorgeschriebene Zügigkeit für neue Integrierte Gesamtschulen schon zum 1.8.2013 auf 4 bzw. 3 Klassen reduziert und zum gleichen Termin das Abitur nach 13 Jahren an den Integrierten Gesamtschulen wieder einführt.

Entlarvend ist in diesem Zusammenhang die Stellungnahme der GEW, die unverblümt wohlwollendes Verständnis für diese Verletzung demokratischer Spielregeln  zeigt  und sogar ausdrücklich lobt, dass den Schulträgerndurch die Schulgesetzänderung weitere Elternbefragungen erspart bleiben“. Der Zweck heiligt offensichtlich die Mittel.

Deutliche Kritik an diesem undemokratischen Verfahren haben neben uns bereits u.a. die FDP, die Kommunalverbände und der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL/VDR) geübt. Hier finden Sie dazu unsere Pressemitteilung.

25.03.2013 Philologenververband gegen Kürzungen im Kultushaushalt

Geplante Kürzungen im Kultushaushalt stehen im Widerspruch zu Wahlversprechen und Regierungserklärung

Mit deutlicher Kritik hat sich der Philologenverband Niedersachsen gegen die Absicht der rot-grünen Landesregierung gewandt, die von ihr geplante Abschaffung der Studiengebühren zu Lasten des Schulbereichs zu finanzieren und die Haushalte für Kultus sowie für Wissenschaft und Kultur um 17 Millionen Euro zu kürzen.

Dies würde faktisch einen Bruch des Wahlversprechens bedeuten, im Bildungsbereich keine Kürzungen vorzunehmen, kritisierte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Regierungserklärung von Ministerpräsident Weil, der zu Recht erklärt habe, „Bildungspolitik ist Wirtschaftsförderung pur“.

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19.02.2013 Philologenverband: Ausgeprägte Widersprüche zwischen Regierungserklärung und Koalitionsvereinbarung in der Bildungspolitik

Weil gibt sich pragmatisch, der Koalitionsvertrag
ist Kampfansage an ein pluralistisches, leistungsorientiertes Schulwesen

PISA-Schlusslicht Bremen als Vorbild bedeutet
Gefährdung der Zukunftsfähigkeit Niedersachsens

In einer ersten Stellungnahme zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Weil hat der Philologenverband Niedersachsen auf ausgeprägte Widersprüche zwischen dessen Ausführungen zur Bildungspolitik und den Vereinbarungen im rot-grünen Koalitionsvertrag hingewiesen.
Während Weil dem Streit um Schulstrukturen eine Absage erteile, schreibe die Koalitionsvereinbarung im Gegensatz dazu die Gesamtschule als eine alle anderen Schulformen, also auch Gymnasien, ersetzende Schulform fest, kritisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Dies bedeute nichts anderes, als dass es in etlichen Regionen Niedersachsens bald keine Gymnasien mehr geben werde. Eltern und Schüler würden damit entmündigt, indem ihnen die Wahl zwischen unterschiedlichen Schulformen genommen werde. Audritz: „Dies ist kein Beitrag zum Schulfrieden, sondern eine Kampfansage an ein pluralistisches Schulwesen.“

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15.02.2013 Philologenverband für Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium

Schwerwiegende Probleme mit G 8

Der Philologenverband Niedersachsen hat sich nach längerer innerverbandlicher Diskussion  jetzt  für die  Rückkehr zur  neunjährigen Schulzeit am Gymnasium als  Regelfall ausgesprochen.
Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Hauptvorstand der Lehrerorganisation, das oberste Beschlussorgan zwischen den Philologentagen, gestern auf einer Sitzung in Hannover.

Pressemitteilung und Kommentar in der HAZ vom 16.02.2013 herunterladen

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