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Auch 6 Wochen nach Schuljahresbeginn erreichen uns weiterhin zahlreiche Mails und Anfragen von betroffenen Lehrkräften zu den Abordnungen. Zunehmend handelt es sich inzwischen um die Nachricht, dass jetzt auch für den 1.2.2018 bereits neue weitere Abordnungen angefordert werden. Dies steht in krassem Widerspruch zur Aussage der Kultusministerin vor dem Landtag Mitte August, dass die Abordnungswelle zu Beginn des Schuljahres „einmalig" bedingt war  durch die Verlängerung der Ausbildungszeit der angehenden Grundschullehrer, dass aber für 2018 wieder genügend ausgebildete Grundschullehrer zur Verfügung ständen. Wir werden hier nachhaken und nicht lockerlassen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Nicht nur unsere weiter steigenden Mitgliederzahlen, sondern auch die ständig zunehmende Zahl rechtlicher Probleme in den Schulen – Arbeitszeit, Flexi, Dienstrecht, Schulrecht etc. -  haben eine personelle Verstärkung in unserer Geschäftsstelle dringend erforderlich gemacht, denn wir wollen unsere Mitglieder wie gewohnt gut und schnell rechtlich beraten und vertreten. Zudem haben wir die Absicht, rechtliche Fragestellungen noch umfangreicher in zentralen und regionalen Fortbildungsveranstaltungen zu berücksichtigen.

Wir haben daher eine weitere Juristin eingestellt und freuen uns, dass seit 1. September Frau Friebe bei uns tätig ist - herzlich willkommen!

Abordnungen und Unterrichtsausfall: Empörung in den Lehrerzimmern und bei den Eltern

Die umfangreichen Abordnungen von Gymnasiallehrern an Grundschulen, an Hauptschulen und Gesamtschulen, an Oberschulen und Realschulen haben bei Lehrern und Eltern zu Unverständnis und Empörung geführt. Insbesondere die Kurzfristigkeit der Weisungen an die Schulleitungen, nach Beginn des Unterrichts, ist überhaupt nicht nachvollziehbar.

Und - so die Ministerin am Freitag im Kultusausschuss - weitere Abordnungen im Umfang von 170 Gymnasiallehrern, also etwa 4000 Stunden, würden ab 14. August noch folgen - dann müssen erneut Stunden gekürzt, Unterrichtsverteilungen geändert und Stundenpläne neu erstellt werden: eine Zumutung für Lehrkräfte, Schulleitungen und Schüler gleichermaßen. Kein Wunder, dass sich an vielen Orten Widerstand formiert und sich die Presse mit diesen unhaltbaren Zuständen beschäftigt.

Die neue Ausgabe von "Gymnasium aktuell", die in diesen Tagen in den Schulen eintrifft, informiert hierzu ausführlich; außerdem zu rechtlichen Fragen der Arbeitszeit, zu Anrechnungsstunden für Fachobleute und Funktionsstelleninhaber sowie zu den vielen Plusstunden auf Flexi-Konten, die viele Lehrer vor sich herschieben.
Kurzfristig angewiesene Abordnungen, nochmals verschlechterte Unterrichtsversorgung, Klassenzusammenlegungen, Unterrichtskürzungen, Streichung von Förderunterricht und AGs – das Schuljahr hat für die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler nicht gut begonnen. Dies gilt auch für die Schulleitungen, die unnötigerweise die längst fertige Unterrichtsverteilung und den Stundenplan kurzfristig ändern mussten und immer noch müssen, weil auch jetzt noch neue Abordnungen angewiesen werden – das Wort Planung kennt man im MK offenbar nicht.

Trotz dieses vom MK gründlich verpatzten Starts: Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, den Lehrkräften und den Schulleitungen ein gutes und erfolgreiches Schuljahr!


Nach einem arbeitsreichen Schuljahr und den besonders anstrengenden letzten Wochen und Monaten mit viel zu engen Terminen bei der Abiturkorrektur wünscht der Philologenverband allen Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern erholsame Sommerferien!

Zum Ende des Schuljahres erhalten Sie die neue Ausgabe von „Gymnasium in Niedersachsen“, die wieder ein breites Spektrum an bildungspolitischen und rechtlichen Themen enthält.

Diese Themen sind sowohl schulpolitisch als auch schulpraktisch von großer Bedeutung und besonderem Interesse, u.a:
  • Niedersachsen braucht wieder ein differenziertes und leistungsfähiges Schulwesen - unsere Forderungen an die Politik zur Landtagswahl im Januar 2018
  • Bildungs- und Leistungsabbau in Beispielen: KC-Entwurf für Französisch, Streichung der verpflichtenden zweiten Fremdsprache in der zukünftigen Einführungsphase und geplante Abschaffung von Versetzungen in der Oberschule
  • Mehr und mehr Vertretungsstunden – Sprechprüfungen in der Praxis
  • Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen
  • Rechtliche Fragen der Umsetzung der Inklusion in den Schulen
Unsere Stellungnahmen zu geplanten Rechtsvorschriften, auf die in der neuen Ausgabe Bezug genommen wird, finden Sie jeweils in der linken Spalte unter Informationen – Aktuelles bzw. auch direkt hier:

KC Französisch Klassen 6 bis 10 Gymnasium und IGS
Grundsatzerlass Oberschule
Versetzungsverordnung
Philologentag 2016 im Mittelpunkt

In diesen Tagen ist die neue Ausgabe von "Gymnasium in Niedersachsen" erschienen, in deren Mittelpunkt der Philologentag 2016 steht: mit der Rede des Vorsitzenden Horst Audritz, mit Grundsatzbeschlüssen  zur Arbeitszeit, zur Förderung von Schülern mit Behinderungen, zur gymnasialen Bildung und zur Lehrerbildung. Besonders interessant und lesenswert ist auch der Aufsatz "Die Folgen der Kompetenzorientierung für die gymnasiale Bildung" von Prof. Dr. Rekus, der auf seiner Rede zur Eröffnung des Philologentages basiert.

Gleichzeitig mit der neuen Ausgabe werden auch die Bestätigungen über den im Jahr 2016 gezahlten Mitgliedsbeitrag versandt. Die Materialien sollten in diesen Tagen bei unseren Obleuten in den Schulen bzw. direkt bei den Mitgliedern eintreffen.

Philologenverband schreibt an Kultusministerin

Unzumutbar empfinden wir die Regelung eines Erlasses vom Dezember 2016, wonach die Nicht-Versetzung am Ende des Jahrgangs 10/Einführungsphase bei Schülern des Gymnasiums und der nach Schulzweigen gegliederten KGS eine Verlängerung der Schulzeit nicht nur um ein Jahr, sondern um zwei Jahre bewirkt. Der Grund: An den genannten G8-Schulen gibt es im kommenden Schuljahr 2017/2018 keine Einführungsphase.

Doch während die Schüler anderer Schulformen, z.B. Absolventen der Realschulen, die an bestimmten Schulstandorten eingerichteten gesonderten Einführungsphasen besuchen können, ist dies für die Gymnasialschüler nicht möglich.

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Endlich Ferien!
Der Philologenverband wünscht allen Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern gute Erholung, frohe Weihnachten und ein friedliches und glückliches Neues Jahr 2017!

Beschlüsse und Resolutionen der Vertreterversammlung 2016 - Korrekturzeiten - Minusstunden nach dem Abitur - Vertretungsunterricht
Die Ergebnisse unserer diesjährigen Vertreterversammlung stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von Gymnasium aktuell, die inzwischen in allen Schulen eingetroffen ist. Darüber hinaus gibt es interessante Informationen vor allem zu Fragen des Flexiblen Unterrichtseinsatzes, die uns immer wieder erreichen - denn das Zählen von Plus- und Minusstunden und der zeitliche Ausgleich der - oft zahlreichen - Plusstunden sind ein Dauerbrenner in den Schulen.

Vorbereitung der Vertreterversammlung 2016 - Neue Verordnungen Oberstufe und Abitur - Korrekturtage - Konzept Berufs- und Studienorientierung

Die neue Ausgabe von "Gymnasium in Niedersachsen" befasst sich schwerpunktmäßig mit der Vorbereitung unseres Vertretertages, der am 30. November und 1. Dezember in Goslar stattfinden wird. So blickt sie auf frühere Vertretertage zurück, gibt  einen Überblick über die aktuellen Anträge und stellt unseren Referenten Prof. Dr. Rekus vor, der sich seit Jahren mit der "Kompetenzorientierung" befasst und in seinem Vortrag zur Eröffnung des Vertretertages die Defizite darstellen wird, die die "Kompe­tenzorientierung" in Unterricht und Lehre verursacht.

Aber auch viele andere interessante Themen und Rechtsfragen finden sich in dieser Ausgabe, die wieder informative und spannende Lektüre verspricht. Sie befindet sich derzeit im Versand und müsste in diesen Tagen bzw. Anfang nächster Woche in den Schulen eintreffen.

Land muss Lehrerarbeitszeit untersuchen - Petition eingereicht - Unterrichtsversorgung mangelhaft - Unterrichtseinsatz rechtlich betrachtet
In der letzten Woche ist "Gymnasium aktuell" erschienen; der Schulversand ist bereits abgeschlossen, so dass die neue Ausgabe inzwischen in allen Schulen angekommen und verteilt sein müsste.

Die Ausgabe enthält u.a. wichtige neue Informationen zur Lehrerarbeitszeit und zur Unterrichtsversorgung. Wir geben darüber hinaus Antworten auf Fragen, die uns zum flexiblen Unterrichtseinsatz und zum Stundenplan gestellt worden sind und informieren über unsere bevorstehende Vertreterversammlung sowie über Fortbildungsveranstaltungen des Philologenverbandes. Die neue Ausgabe können Sie hier herunterladen.

Gymnasium aktuell August 2016
Der für den Philologenverband so erfreuliche Ausgang der Personalratswahlen und die geplanten Neuregelungen für die Oberstufe und das Abitur bestimmen die Mai-Ausgabe von Gymnasium aktuell.

Die Ausgabe ist in diesen Tagen an die Schulen versandt worden, zusammen mit einem Plakat unserer gewählten Personalräte und mit dem Schuljahresplaner, der wie immer allen Lehrkräften in zwei Größen zur Auswahl zur Verfügung gestellt wird. Die Publikationen sollten Anfang der kommenden Woche in allen Gymnasien und Gesamtschulen eingegangen sein und zur Verteilung kommen.

Schnelle und aktuelle Informationen für Sie!

Unser Newsletter 1/2017 ist jetzt erschienen, um Sie zeitnah und aktuell zu informieren – derzeit insbesondere angesichts der sich täglich ändernden Verfahren und Meldungen zu den massenhaften Abordnungen aus den Gymnasien und Gesamtschulen.

Der Newsletter ist per Mail an alle unsere Mitglieder versandt worden. Sollten Sie Mitglied sein und diesen Newsletter nicht erhalten haben, so hat uns wahrscheinlich Ihre Mailadresse nicht vorgelegen. Damit wir Sie in den Verteiler des Newsletters mit aufnehmen können, können Sie die Mailadresse an unsere Geschäftsstelle senden oder sich einfach gleich selbst direkt hier auf der Homepage - rechts oben - für den Newsletter anmelden. Dies gilt auch für Nicht-Mitglieder, denen wir den Newsletter ebenfalls zur Verfügung stellen.

Gerne können Sie den Newsletter auch an Ihre Kolleginnen und Kollegen weiterleiten. Auch über unsere Facebook-Seite kann sich jede Lehrkraft immer aktuell informieren.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Schulhauptpersonalrat und unser Kampf für die 40-Stunden-Woche auch für Lehrer

Die Personalratswahlen und unsere Aktivitäten zur Senkung der Unterrichtsverpflichtungen bestimmen die neue Ausgabe von „Gymnasium aktuell“, die in diesen Tagen in den Schulen verteilt wird.

Darin stellen wir unsere Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Wahl in den Schulhauptpersonalrat vor und rufen zur Teilnahme an unserer Petition auf, mit der wir -  im Jahresdurchschnitt - die 40-Stunden-Woche auch für Lehrer fordern. Dies beinhaltet auch die notwendigen Anrechnungsstunden für besondere Funktionen wie beispielsweise die Fachkonferenzleitung.

Wir finden: Es muss endlich Schluss sein mit den viel zu hohen beruflichen Belastungen und überlangen Arbeitszeiten!
Massiver Protest gegen Arbeitszeiterhöhung geht weiter – starker Widerstand gegen die angekündigte Schulgesetzänderung
Auch in diesem Jahr fällt der Niedersächsische Philologentag am 26. und 27. November 2014 in Goslar in eine schulpolitisch stark bewegte Zeit. Neben der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrkräfte und dem Abbau der Altersermäßigung aller Kolleginnen und Kollegen ab dem 55. Lebensjahr steht auch die angekündigte Schulgesetzänderung der Landesregierung in der Kritik. So verwundert es nicht, dass sich die Zahl der Anträge, die aus den Orts- und Bezirksverbänden gestellt worden sind, auch dieses Jahr weiter auf 545 Anträge erhöht hat. Die steigenden Arbeitsbelastungen und die anstehende Schulreform bringen weitere Unruhe in die Schulen. Neben der neuen Schulstrukturdebatte in Niedersachsen wenden sich die Anträge gegen die negativen Folgen der Arbeitszeiterhöhung auf die Arbeitsbedingungen, den Unterricht, die Einstellungssituation, die Lehrergesundheit etc.

Das Antragsheft wird in gedruckter Form den Obleuten in den Schulen direkt nach den Herbstferien zugehen. Außerdem veröffentlichen wir das Antragsheft auf unserer Homepage - nicht nur für unsere Mitglieder, sondern für alle Interessierten. So kann sich jeder ein Bild davon machen, welche Fragen die Lehrkräfte "vor Ort" beschäftigen und wo dringender Handlungsbedarf gesehen wird.

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Welche Chance hat der Torwart beim Elfmeter? Warum eigentlich Elfer und nicht Zehner oder Zwölfer? Unentschieden - gibt es dafür physikalische Erklärungen? Antworten auf diese und andere Fragen geben Aufgabenbeispiele einschl. Lösungsweg, die mit konkretem Bezug zur Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien von einer Lehrkraft zusammengestellt worden sind. Die Aufgaben zeigen, welch große Rolle Mathematik, Physik und Psychologie beim Fussball spielen. Sie können gern im Unterricht verwendet werden.
Angesichts der aktuellen schul- und bildungspolitischen Lage, die in besonderem Maße unseren verstärkten Einsatz für ein leistungsfähiges Gymnasium und für die Lehrkräfte an Gymnasien verlangt, haben wir jetzt Änderungen in der Aufgabenverteilung in der Geschäftsstelle vorgenommen.

Frau Rechtsanwältin Marta Kuras, die seit Beginn des Jahres als Justitiarin bei uns tätig ist, hat jetzt auch die Aufgaben einer Geschäftsführerin des Philologenverbandes Niedersachsen übernommen. Dem Philologenverband Niedersachsen steht damit eine weitere sehr qualifizierte Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle zur Verfügung, die auch für schulrechtliche Fragen und derzeit insbesondere für unser gerichtliches Vorgehen gegen die Arbeitszeiterhöhung zuständig ist. Roland Neßler, der – neben anderen Aufgaben – bisher die Geschäftsführung wahrgenommen hat, wird sich jetzt verstärkt mit schul- und bildungspolitischen Fragen sowie insbesondere mit strategischen Aufgaben der Verbandsarbeit befassen.
Philologenverband wendet sich wegen Äußerungen des MK zu „schulfahrtähnlichen“ Veranstaltungen und Freiplätzen an das Kultusministerium

Lehrkräfte und Schulleiterinnen und Schulleiter sind durch diverse Äußerungen des MK zu Klassenfahrten stark verunsichert worden. Dies betrifft vor allem Äußerungen in der Presse zu „schulfahrtähnlichen“ Fahrten durch Eltern und die Änderung bzgl. der Freiplätze für Lehrkräfte. Der Philologenverband hat sich daher an das Kultusministerium gewandt und detaillierte Antworten auf die offenen Fragen verlangt. Vor allem haben wir klargemacht, dass die Änderung bzgl. der Freiplätze nicht zu Nachteilen für die Lehrkräfte führen darf: Sie haben Anspruch auf volle Reisekostenerstattung im Rahmen der Nr. 13 des Schulfahrtenerlasses. Verzichtserklärungen sind rechtswidrig.

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Philologenverband nimmt ausführlich und kritisch Stellung
Im seiner detaillierten Stellungnahme im Rahmen der Verbandsanhörung hat der Philologenverband grundsätzlich das Vorhaben der Niedersächsischen Landesregierung begrüßt, Möglichkeiten für Ganztagsschulangebote an allgemein bildenden Schulen zu erweitern, die Finanzierung dieses Vorhabens aber über die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrkräfte sowie die Streichung der früheren Altersermäßigung für Lehrkräfte ab dem 55. Lebensjahr ausdrücklich und mit Nachdruck abgelehnt. Auch inhaltlich hat der Philologenverband Kritik an dem Entwurf eines Ganztagsschulerlasses im Grundsatz und im Detail geübt und umfangreiche Korrekturen und Klarstellungen verlangt. Insbesondere erteilt der Philologenverband Vorstellungen, die Schule zu einem für alle Schüler verpflichtenden ganztägigen "Lebensort" entwickeln zu wollen, eine klare Absage. Die Stellungnahme des Philologenverbandes und den Erlassentwurf finden Sie beim

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Niedersachsen kehrt als erstes Bundesland zu G9 zurück
Auch in der neuesten Ausgabe von "Gymnasium aktuell" ist G9 das Titelthema. Denn mit der  Rückkehr zu G9, die maßgeblich vom Philologenverband durchgesetzt wurde, führt Niedersachsen als erstes Bundesland die neunjährige Schulzeit am Gymnasium wieder als Regelfall ein -  eine richtige Entscheidung, mit der die Landesregierung die Konsequenz aus der ständig wachsenden Ablehnung von G8 zieht.

Weitere Themen sind der Verordnungsentwurf zur Arbeitszeiterhöhung, den der Philologenverband vehement abgelehnt hat - die juristische Auseinandersetzung wird vorbereitet. Auch der Erlassentwurf zur Schulinspektion findet nicht unsere Zustimmung, denn die berechtigte Kritik z.B. an den ausschließlich schulformübergreifenden Qualitätskriterien und vielen abwegigen Verfahrensweisen bleibt weiterhin unberücksichtigt. Mehrere rechtliche Fragestellungen und Informationen sowie die Ankündigung eines Seminars für Bewerber auf A14/A15-Stellen ergänzen die bildungspolitischen Berichte.

Diese Ausgabe von "Gymnasium aktuell" ist in den letzten Tagen in den Schulen eingetroffen und verteilt worden und kann durch einen Klick auf das Bild heruntergeladen werden.
Gegen die von der Landesregierung geplante Abschaffung der Förderschule Lernen setzen sich immer mehr Eltern und Bürger zur Wehr.  In einer online-Petition fordern sie den Erhalt der Förderschule Lernen, da die Kinder dort wesentlich besser beschult werden können als in einer inklusiven Schule. Die Zeichnungsfrist läuft am 4. Mai aus, und es fehlen nur noch wenige Stimmen zum Erreichen der erforderlichen 10.000 Unterstützer. Die online-Petition erreichen Sie hier.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der Philologenverband, die Direktorenvereinigung und der Verband der Elternräte der Gymnasien heute mit Nachdruck eine Rückkehr zu G9  gefordert. Dazu hat der Philologenverband ein Modell vorgelegt, nach dem die Umstellung bereits zum September 2014 ohne größeren Aufwand für die Schulen möglich ist. Wir informieren Sie über Einzelheiten zu dem Modell, stellen Musteranträge für die Schulen zur Verfügung und zeigen Berichte von der Pressekonferenz in Zeitungen und im Video.

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Hier erhalten Sie eine online-Version des Schuljahresplaners 2017/2018  zum Downloaden.
Januar-Ausgabe von Gymnasium aktuell erschienen
Trotz monatelangen Protesten von Lehrern, Schülern und Eltern, wie sie das Land Niedersachsen im Bildungsbereich noch nie erlebte, hat die rot-grüne Landesregierung mit ihrer Einstimmenmehrheit im Landtag den Haushalt für 2014 verabschiedet. Wie sieht es jetzt mit Klagemöglichkeiten der Lehrkräfte aus? Aktuelle Informationen hierzu enthält die neue Ausgabe von "Gymnasium aktuell", die in der nächsten Woche an die Schulen versandt wird.

Außerdem in dieser Ausgabe: Rot-grüner Pyrrhus-Sieg - Bleibt G8? Kommt G9? - Eintrittswelle beim Philologenverband - Seminare des phvn

Hier können Sie die Januar-Ausgabe von Gymnasium aktuell herunterladen.
Weit über 1000 Schüler sind am 9.12. in Lüneburg auf die Straße gegangen, um  gegen die von Rot-Grün geplante Arbeitszeiterhöhung der Gymnasiallehrer zu protestieren.
Lehrer, Elternvertretung und Schülervertretung des Gymnasiums Brake haben sich in einer Anzeige gegen die Lehrerarbeitszeiterhöhung gewandt und die Landesregierung aufgefordert, die geplante Stundenerhöhung nicht zu beschließen: die Erhöhung bedeute für die pädagogische Arbeit der Gymnasien einen Qualitätsverlust und schwäche die Schulform Gymnasium.
Protestmarsch am kommenden Mittwoch

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet
, finden der landesweite Lehrerprotest in den drei Gymnasien des Altkreises Bersenbrück ein deutliches Echo.  IAuch die Schülerschaft des Greselius-Gymnasiums Bramsche hat sich mit ihren Lehrern solidarisiert. Die SV ruft zu einem Protestmarsch am kommenden Mittwoch, 11.12.2013 auf.
Die Proteste gegen Rot-Grün wegen der beabsichtigten Erhöhung der Lehrerarbeitszeit reißen nicht ab: unmittelbar vor den morgen beginnenden Haushaltsberatungen gingen heute wieder trotz schlechtester Wetterbedingungen vor allem Schüler, aber auch Eltern und Lehrer in Hannover auf die Straße. Einen ersten Eindruck von dieser Protestveranstaltung, zu der Schülerinnen und Schüler aufgerufen hatten, vermitteln  eine Meldung in der HAZ und eine Fotostrecke.

Es wird Zeit, dass Rot-Grün endlich einsieht, dass die beabsichtigte Arbeitszeiterhöhung der Lehrer sachlich falsch und politisch nicht durchzuhalten ist: Denn landesweit wird es keine Ruhe geben, bevor Rot-Grün sich nicht korrigiert hat. Noch nie in der Geschichte des Landes Niedersachsen hat es im Schulbereich derartige flächendeckende Proteste von Schülern, Eltern und Lehrern gegeben. Weitere Aktionen in dieser Woche werden folgen.
In Osnabrück haben 5000 Schüler gegen die Pläne der Landesregierung, die Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte zu erhöhen, demonstriert - ein weiteres Beispiel für die landesweiten Proteste gegen Rot-Grün.  Hier finden Sie Bericht und Fotostrecke aus der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die neue Osanabrücker Zeitung hatte auch schon ausführlich über die große Schülerdemonstration mit fast 6000 Schülern am 26.11.2013 in Hannover berichtet.

Bei der Demonstration von Schülern, Eltern und Lehrern am 9.12.2013 in Hannover spricht auch der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

Die Demonstration beginnt um 16.00 Uhr am Opernplatz und führt zum Landtag. Weitere Infos etwa fünf Meldungen weiter unten.

Der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens schlägt Alarm

Mit Nachdruck hat der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsen die Landesregierung in einer Pressemitteilung aufgefordert, von der geplanten Erhöhung der Lehrerarbeitszeit der Lehrer Abstand zu nehmen. Die Arbeitsüberlastung der Lehrkräfte würde zu einer Verschlechterung der Bildungsqualität führen,  und zudem würde dem dringend benötigten Lehrernachwuchs auf Jahre die Perspektive auf eine Anstellung am Gymnasium genommen.
Derzeit laufen landesweit derartig viele Protestaktionen gegen die Lehrerarbeitszeiterhöhung, dass es nicht leicht ist, dabei noch den Überblick zu behalten und immer "auf dem Laufenden" zu sein. Die von Lehrern betriebene Facebook-Seite  http://bildungspolitik-niedersachsen.jimdo.com/ versucht hier, Abhilfe zu schaffen. Dort bekannte Aktionen werden chronologisch aufgelistet und, soweit bekannt, mit Links versehen. Zusätzlich gibt es interessante Infos, Protestpostkarten, Pressemitteilungen, Zeitungsartikel etc. Es lohnt sich also, diese Seite regelmäßig aufzurufen.
Am 26.11.2013 fand in Hannover die erste große Schülerdemonstration gegen die Arbeitszeiterhöhung für Lehrer statt. Fast 6000 Schülerinnen und Schüler waren dem Aufruf von Schülerinnen der KGS Neustadt gefolgt und haben eindrucksvoll gegen die Arbeitszeiterhöhung protestiert, weil ihnen klar ist, dass die Beschlüsse der Landesregierung, sollten sie bestehen bleiben, letztendlich zu Lasten einer guten Bildungsqualität und damit zu ihren eigenen Lasten gehen.

Für den 9.12.2013 ist jetzt zu einer weiteren Demonstration in Hannover aufgerufen worden. Weitere Infos beim

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Für den 3. Flashmob gegen die Erhöhung der Lehrerarbeitszeit am 7.12.2013 vor dem Hauptbahnhof Hannover haben die Veranstalter den Gefühlsausbruch der Kultusministerin auf dem Philologentag in Goslar ("Ich bin ein Mensch, keine Maschine") zum Anlass genommen, die Teilnehmer aufzufordern, angesichts der Haushaltsbeschlüsse der Landesregierung ihre eigene Gefühlslage mitzuteilen. Den Aufruf und eine Fotostrecke der HAZ finden Sie beim

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Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer und Aussetzen der Altersermäßigung "kontraproduktiv"

In vielen Gesprächen vor Ort mit SPD-Mitgliedern und Abgeordneten ist schon lange klar: Auch in der SPD gibt es Unverständnis und Ablehnung der Kabinettsbeschlüsse der rot-grünen Landesregierung zur Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrkräfte und zur unbefristeten "Aussetzung" der Altersermäßigung. Bisher jedoch wurde der innere Widerstand nicht öffentlich artikuliert, sondern es wurde immer auf den "Fraktionszwang" verwiesen, der eine "freie" Entscheidung der Abgeordneten nicht zulasse.

Nunmehr zeigt sich aber, dass auch in der SPD der Widerstand wächst und sich auch offen Gehör verschafft: In einer Resolution hat sich der Ortsverein Verden der SPD an die Kultusministerin und die SPD-Fraktionsvorsitzende gewandt und eine Rücknahme der Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrkräfte und der Streichung der Altersermäßigung gefordert. Die Kommentare auf der Internet-Seite des SPD-Ortsvereins Verden nicht nur von Lehrkräften, sondern auch aus anderen Gliederungen der SPD machen Mut, dass auch andere Gremien der SPD sich der Forderung nach Rücknahme der Maßnahmen anschließen werden. Die Resolution und die Möglichkeit zur Kommentierung finden Sie beim

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Schwerpunktthema Lehrerarbeitszeiterhöhung
Die Ausgabe 4/13 von Gymnasium in Niedersachsen ist in der letzten Woche an die Schulen versandt worden. Die neue Ausgabe enthält vorbereitende Artikel zu unserer Vertreterversammlung nächste Woche in Goslar, insbesondere auch zum Schwerpunktthema Arbeitszeiterhöhung. Großes Interesse dürften auch ein erster Bericht über die "Expertenrunde Schulzeitdauer" sowie weitere bildungspolitische Themen finden. Zum Herunterladen bitte

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Das Thema Lehrerarbeitszeiterhöhung ist weiterhin in den Medien stark vertreten. Auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) hat jetzt eine online-Umfrage gestartet, die unter http://www.haz.de/Start/Umfragen zu erreichen ist.  Unter dem Stichwort "Lehrer-Demo" (an inzwischen 3. Stelle auf der Seite) kann man sich an der Abstimmung beteiligen.
Gymnasien wehren sich gegen willkürliche und wortbrüchige Arbeitszeiterhöhung
Auch in der neuesten Ausgabe von "Gymnasium aktuell" ist die geplante Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer und die "Aussetzung" der Altersermäßigung Hauptthema. Dabei geht es um die Proteste in den Schulen, die sich ständig ausweiten, um die Empörung über den offen zugegebenen Wortbruch, um Resolutionen von Personalversammlungen und Kollegien. Erläutert wird auch, was sich dahinter verbirgt, wenn die Landesregierung neuerdings nicht mehr von einer Arbeitszeiterhöhung, sondern von einer "Arbeitszeitverschiebung" spricht und ein "Lehrerentlastungspaket" anpreist, das sich als Mogelpackung entpuppt. Die Ausgabe enthält auch einen Ausblick auf den Niedersächsischen Philologentag am 27./28. November in Goslar, der ebenfalls ganz im Zeichen des Protests gegen die Arbeitszeiterhöhung stehen wird. Der Blick in andere Bundesländer informiert über eine geplante Bundesratsinitiative des grünen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, die Beamtenpensionen zu kürzen.

Diese Ausgabe von "Gymnasium aktuell" ist in den letzten Tagen in den Schulen eingetroffen und verteilt worden und kann beim Weiterlesen heruntergeladen werden.

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In diesen Tagen ist Heft 3/2013 unserer Zeitschrift "Gymnasium in Niedersachsen" erschienen und in den Versand gegangen. Die Ausgabe beschäftigt sich aktuell schwerpunktmäßig mit unserem gemeinsamen Kampf gegen die Lehrerarbeitszeiterhöhung und gegen eine Absenkung des gymnasialen Niveaus. Im Bereich Bildungspolitik geht es z.B. um das Sitzenbleiben, einen OECD-Bericht und den Deutschen Schulpreis. Wir stellen die internationale Lehrerin des Jahres, eine Philologin aus Niedersachsen, vor und informieren über Wettbewerbe. Interesse dürfte auch ein Interview zur Pflegevorsorge finden.

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