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Vertreterversammlung 2018: "Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern - Gymnasien stärken"

Antragsheft liegt jetzt vor - Öffentliche Veranstaltung mit Kultusminister Tonne
Die Vertreterversammlung des Philologenverbandes Niedersachsen, die am 28. und 29. November unter dem Motto "Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern - Gymnasien stärken" in Goslar tagt, hat in diesem Jahr ein besonders großes Pensum zu erledigen - denn aus den Schulen, aus den Orts- und Bezirksverbänden sowie den Arbeitsgemeinschaften sind 731 Anträge eingereicht worden, noch mehr als in den letzten Jahren.

Der Verlauf der Vertreterversammlung und die Anträge sind im
Antragsheft enthalten, das in der nächsten Woche unseren Vertrauensleuten in den Schulen zugesandt wird und das hier eingestellt ist. Alle Mitglieder haben damit die Möglichkeit, sich ein Bild über die Vielfalt der Themen der Anträge zu machen und sich einen Eindruck zu verschaffen, in welch breiter und engagierter Weise unsere Mitglieder Stellung beziehen und Verbesserungen im Bereich der Bildungs- und Berufspolitik, aber auch in der täglichen Arbeit in der Schule einfordern.

Einer der Schwerpunkte der Vertreterversammlung wird die Senkung unserer Unterrichtsverpflichtung, die Erhöhung von Anrechnungsstunden und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sein. Agesichts der jetzt von der Arbeitszeitkommission vorgelegten Arbeitszeitanalyse, in der erneut die Arbeitszeit der Gymnasiallehrkräfte bei weitem am höchsten unter allen Lehrkräften ist, wird die Rede von Kultusminister Tonne auf dem Philologentag mit besonderer Spannung erwartet - denn unsere Forderungen sind klar, und unsere Arbeitszeit muss umgehend gesenkt werden. Hier erwarten wir endlich konkrete Aussagen des Ministers!

PHVN legt Powerpoint-Präsentation für Oberstufen-Bestimmungen G9 vor

Neue Rechtsbestimmungen übersichtlich dargestellt

Für Mit zwei Monaten Verzug hat das Kultusministerium jetzt endlich die veränderten Rechtsbestimmungen zur Oberstufe und zum Abitur – rückwirkend zum 1.8.2018 – in Kraft gesetzt hat. Unsere Powerpoint-Präsentation für die Oberstufe haben wir entsprechend der Neuerungen aktualisiert. Sie enthält die Bestimmungen für die Oberstufe G9, wie sie, beginnend mit der Einführungsphase, ab Schuljahr 2018/2019 gelten. Die Präsentation kann daher zur Information und Beratung der Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden, die sich derzeit in der Klasse 10 befinden.

Erforderliche Änderungen aufgrund der neuen Rechtsbestimmungen vom 4.9.2018:
-    Folie 3 (Fachhochschulreife)
-    Folien 6, 7 und 17 (Latein dreistündig).
-    Die in der Änderungsverordnung enthaltene neue Regelung, wonach höchstens zwei Prüfungsfächer auf erhöhtem Niveau für die Gesamtqualifikation doppelt gezählt werden dürfen, und nicht mehr, wie bisher, drei, hatten wir vorausschauend bereits in der vorherigen Präsentation berücksichtigt.

Für unsere Mitglieder stellen wir die Präsentation wie gewohnt auch im internen Bereich der Homepage wieder zur Verfügung.
Bitte loggen Sie sich als Mitglied ein, um die Powerpoint-Präsentation Oberstufe G9 ab 2018/2019 herunterzuladen.

Gymnasium aktuell: Neues Schuljahr hat mit vielen ungelösten Problemen begonnen

Wichtige und hochaktuelle Informationen enthält die August-Ausgabe von "Gymnasium aktuell", die jetzt in den Gymnasien eingetroffen ist. Zum neuen Schuljahr stellen wir fest: Die Probleme an unseren Schulen sind auch mit der neuen Landesregierung nicht weniger geworden - im Gegenteil: das Ausmaß der Abordnungen übersteigt die schlimmsten Befürchtungen, die Unterrichtsversorgung ist nicht gesichert, die Arbeitszeit ist viel zu hoch, die Arbeitsbedingungen weiterhin schlecht. Auch wenn wir ein konstruktives Gespräch mit dem Kultusminister hatten: Den freundlichen Worten müssen endlich Taten folgen! Daran werden wir den Minister messen, wenn er im November bei unserer Vertreterversammlung vor Gästen und über 300 Delegierten sprechen wird.

Wir berichten auch über unsere Klagen vor den Verwaltungsgerichten gegen die Nichtgewährung von Anrechnungsstunden für Oberstudienräte am Gymnasium als zeitlichen Ausgleich für ihre umfangreichen Tätigkeiten, über die begrüßenswerte Neuausrichtung der Inklusion in NRW sowie unsere bevorstehende Vertreterversammlung, zu der bis zum 19. September die Anträge eingereicht und die Delegierten benannt werden müssen - und außerdem darüber, mit welch fadenscheinigen Begründungen sich die Landesregierung aus der Zusage der Wiedereinführung der Altersermäßigung herausstehlen will.

Endlich Ferien!

Nach einem ereignis- und arbeitsreichen Schuljahr wünschen wir allen Lehrern und Schülern sowie ihren Familien erholsame und schöne Ferien.









Schluss mit den Abordnungen von Gymnasien!

Gemeinsamer Brandbrief des Philologenverbandes und des Verbandes der Elternräte der Gymnasien an die Landtagsabgeordneten

Eigentlich hatte der Kultusminister eine bessere Unterrichtsversorgung und ein Ende der Abordnungen von den Gymnasien insbesondere an Grundschulen versprochen - doch nach heutigem Stand drohen zum neuen Schuljahr erneut Unterrichtsausfall und Unterrichtskürzungen in großem Umfang, und auch weiterhin sollen zahlreiche Gymnasiallehrer abgeordnet werden, um Lücken an anderen Schulformen zu schließen, die dadurch am Gymnasium noch größer werden.

In einem gemeinsamen Appell haben sich daher der Philologenverband und der Verband der Elternräte der Gymnasien an die niedersächsischen Landtagsabgeordneten gewandt und die reale Unterrichtssituation an den Gymnasien dargestellt. Unsere gemeinsame Presseerklärung dazu finden Sie beim

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Arbeitszeitstudie des DPHV: Abgabefrist verlängert

Die Abgabefrist des Fragebogens und des Arbeitszeitprotokolls lag in vielen Bundesländern, so auch in Niedersachsen, in den Osterferien. Um allen Teilnehmern an der Arbeitszeitstudie die Möglichkeit zu geben, auch noch nach den Osterferien in Ruhe die Online-Eingaben vorzunehmen, hat der DPhV für alle Bundesländer die Abgabefrist verlängert, und zwar bis Sonntag, 15. April. Wer also die Eingabe vor den Osterferien nicht mehr geschafft hat, hat jetzt noch die Möglichkeit, dies nachzuholen.

Ohne Korrekturtage geht es nicht!

Die Lage der Sommerferien und die Terminabsprachen mit anderen Bundesländern bescheren uns auch in diesem Jahr ein Abitur, dessen Zeitvorgaben wieder extrem eng sind - zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen: denn Abiturarbeiten zu korrigieren und gleichzeitig und in kürzester Zeit auch all den anderen dienstlichen Verpflichtungen nachkommen zu müssen führt schnell zu einer 60-Stunden-Woche und mehr.

Wir haben uns deshalb in Gesprächen und einem Schreiben an den Kultusminister gewandt und unsere Forderung nach Korrekturtagen erneut unterstrichen. Modell könnten Regelungen sein, die das Land Schleswig-Holstein jetzt in Kraft gesetzt hat: mit Freistellungen vom Unterricht, die umso größer bemessen sind, je kürzer die Korrekturfristen und je höher die Zahl der zu bewertenden Prüfungsaufgaben sind. Dieses Staffelmodell zur Sicherung der Abiturkorrektur bei kurzer Korrekturfrist löst in  praktikabler und eindeutiger Weise die Probleme, die wir alle zur Genüge kennen.

Was Schleswig-Holstein kann, sollte Niedersachsen auch können. Der Kultusminister muss jetzt endlich handeln!

Klage gegen das Land: Wir fordern Anrechnungsstunden für Funktionstätigkeiten

Vorbereitungen stehen kurz vor dem Abschluss

Die Vorbereitungen für unsere Klage gegen das Land mit dem Ziel, Anrechnungsstunden für Funktionstätigkeiten durchzusetzen, stehen kurz vor dem Abschluss. Über 100 Mitglieder haben sich bereits als Kläger zur Verfügung gestellt. Für die in der letzten Ausgabe von „Gymnasium aktuell“ angekündigten Musteranträge für alle Funktionsinhaber sind die letzten juristischen Detailfragen geklärt – allerdings brauchen wir noch eine schriftliche Bestätigung, die eigentlich schon vorliegen sollte, aber leider auf sich warten lässt. Sobald sie - hoffentlich in Kürze - eingegangen ist, werden wir die Musteranträge auf der Homepage einstellen.