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Ohne Korrekturtage geht es nicht!

Die Lage der Sommerferien und die Terminabsprachen mit anderen Bundesländern bescheren uns auch in diesem Jahr ein Abitur, dessen Zeitvorgaben wieder extrem eng sind - zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen: denn Abiturarbeiten zu korrigieren und gleichzeitig und in kürzester Zeit auch all den anderen dienstlichen Verpflichtungen nachkommen zu müssen führt schnell zu einer 60-Stunden-Woche und mehr.

Wir haben uns deshalb in Gesprächen und einem Schreiben an den Kultusminister gewandt und unsere Forderung nach Korrekturtagen erneut unterstrichen. Modell könnten Regelungen sein, die das Land Schleswig-Holstein jetzt in Kraft gesetzt hat: mit Freistellungen vom Unterricht, die umso größer bemessen sind, je kürzer die Korrekturfristen und je höher die Zahl der zu bewertenden Prüfungsaufgaben sind. Dieses Staffelmodell zur Sicherung der Abiturkorrektur bei kurzer Korrekturfrist löst in  praktikabler und eindeutiger Weise die Probleme, die wir alle zur Genüge kennen.

Was Schleswig-Holstein kann, sollte Niedersachsen auch können. Der Kultusminister muss jetzt endlich handeln!