logo

 

Schulleiter "kleiner" Ganztagsschulen sollen entlastet werden

Kaum ein Tropfen auf den heißen Stein - nur "Mini-Schulen" betroffen
Auf den ersten Blick hört es sich gut an: Schulleiter kleiner Schulen sollen. so das Kultusministerium, "bei der umfänglichen Aufgabe der Organisation und Koordination des Ganztags entlastet werden". Doch sieht man sich den hierzu vorgelegten Verordnungsentwurf genau an, ist die Ernüchterung mehr als groß. Der Philologenverband warnt daher in seiner Stellungnahme auch vor einer "Alibi-Maßnahme" und fordert, dass aus sachlicher Notwendigkeit alle Schulleiter

Weiterlesen...

Arbeitszeiterhöhung: Mitglieder klagen im Rechtsschutz des Philologenverbandes

Am 4. Juni 2014 hat die Landesregierung die neue Arbeitszeitverordnung mit der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer und der Reduzierung der Altersermäßigung in Kraft gesetzt. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, mit allen rechtlichen Mitteln gegen diesen Akt der Willkür vorzugehen. Gut gerüstet durch das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis, das zu dem Ergebnis kommt, dass die neue Arbeitszeitverordnung in mehreren Punkten rechts- und verfassungswidrig ist, treffen wir jetzt die konkreten Vorbereitungen für die entsprechenden Klagen im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens.

Hierüber informiert das allen Schulen zugegangene Plakat. Alle Mitglieder des Philologenverbandes in den Schulen haben außerdem in diesen Tagen einen Schnellbrief erhalten, der sie über das genaue Verfahren der Klageerhebung informiert: denn die Klagen können nicht vom Verband selbst erhoben werden, sondern nur von betroffenen Lehrkräften und Schulleitern, natürlich im Rechtsschutz des Philologenverbandes. Prof. Dr. Battis wird die Klagen vor Gericht vertreten und notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht gehen - deutliches Zeichen dafür, dass er für die Klagen sehr gute Erfolgsaussichten sieht.

Weiterlesen...

Arbeitszeiterhöhung: Philologenverband geht vor Gericht

Die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer und die Reduzierung der Altersermäßigung sind verfassungswidrig. Zu diesem klaren Ergebnis kommt das vom Philologenverband Niedersachsen in Auftrag gegebene Rechtsgutachten von Prof. Dr. Battis (Berlin), einem der renommiertesten Verwaltungs- und Verfassungsrechtler in Deutschland. Gestützt auf dieses Gutachten wird der Philologenverband nun in die juristische Auseinandersetzung mit der Landesregierung gehen und seinen Mitgliedern, die gegen das Land klagen wollen, Rechtsschutz geben.

Die Kernaussagen des Gutachtens und Einzelheiten unseres weiteren Vorgehens finden Sie in der Juni-Ausgabe von Gymnasium aktuell.

PhVN lehnt Verordnungsentwurf zur Arbeitszeiterhöhung vehement ab

Juristische Schritte werden vorbereitet
Der Philologenverband hat in seiner Stellungnahme im Rahmen der Anhörung die "Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Verordnung über die Arbeitszeit der Beamten und Beamtinnen an öffentlichen Schulen", die die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer, die Kürzung der Leitungszeit für Gymnasialschulleiter sowie die Streichung der zugesagten Wiederherstellung der früheren Altersermäßigung beinhaltet, ohne Wenn und Aber abgelehnt und die Landesregierung aufgefordert, den Änderungsentwurf zurückzuziehen.

Gleichzeitig bereitet der PhVN rechtlich belastbare Argumentationsschwerpunkte für ein gerichtliches Verfahren gegen die geplante ArbZVO-Schule vor.

Weiterlesen...

G8 und Lehrerarbeitszeit: In der SPD rumort es

SPD-Abgeordnete aus Göttingen fordern Rückkehr zu G9 - Kritik an Lehrerarbeitszeiterhöhung
Die SPD-Abgeordneten Gabriele Andretta und Ronald Schminke aus Göttingen haben mit Nachdruck eine Rückkehr zu G9 gefordert. Gleichzeitig machte Schminke deutlich, dass er gegen die Erhöhung der Lehrerarbeitszeit ist.

Weiterlesen...

Anträge auf Teilzeit zum neuen Schuljahr müssen bis 31.1.2014 gestellt sein

Keine Verlängerung der Antragsfrist aufgrund der geplanten Erhöhung der Lehrerarbeitszeit

In diesen Tagen erreichen uns viele Fragen bzgl. der Modalitäten bei den Anträgen auf Teilzeit zum neuen Schuljahr, die bis Ende der Woche gestellt sein müssen. Der Grund: Es ist unklar, ob die Antragsteller von einer Unterrichtsverpflichtung von 23,5 Stunden oder von der von der Landesregierung geplanten erhöhten Unterrichtsverpflichtung von 24,5 Stunden ausgehen sollen. Denn dies ist nicht nur wichtig für die Berechnung der Stundenzahl bei einer möglicherweise unterhälftigen Beschäftigung, sondern hat auch finanzielle Auswirkungen.

Weiterlesen...

Arbeitszeiterhöhung: Der Kampf geht weiter

Arbeitszeitgerechtigkeit ist unser Ziel

Das vergangene  Jahr war seit Juni geprägt von den heftigen Auseinandersetzungen mit der Landesregierung um die Erhöhung unserer Arbeitszeit. Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts im Dezember wurde deutlich: Auch die besten Argumente können nichts bewirken, wenn eine rücksichtslose Politik kompromisslos etwas durchsetzen will, wie das die Landesregierung nach wie vor tut. Unser entschlossener Kampf, die Arbeitszeiterhöhung zu verhindern, geht jetzt weiter, mit anderen Mitteln und neuen Akzentsetzungen.

Weiterlesen...

Wernstedt-Interview zur Arbeitszeiterhöhung: Lehrer können keine Kritik vertragen und sind privilegiert

Proteste gegen ungerechtfertigte Unterstellungen und Vorurteile

Prof. Dr. Wernstedt, einst niedersächsischer Kultusminister, hat sich wenige Tage vor Weihnachten in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) über Lehrer in einer Weise geäußert, das man wohl schwerlich als weihnachtliche Grußadresse und Friedensbotschaft des ehemaligen Dienstherren an "seine" Lehrer deuten kann; eher als Abrechnung mit einer von ihm offenbar nicht sonderlich geschätzten Klientel. Zu Recht gab es heftige Proteste aus der Lehrerschaft und der Öffentlichkeit.

Weiterlesen...

DBB weist Forderung nach Verbeamtungsstopp für Lehrer zurück

Vorsitzender Klaus Dauderstädt: "Für den Staat würde es teurer werden"

Der dbb hat Forderungen zurückgewiesen, Lehrer künftig nicht mehr zu verbeamten. "Das ist eine Forderung, die wir schon seit Jahrzehnten hören", sagte der Bundesvorsitzende unseres Dachverbandes, Klaus Dauderstädt. „Wir können nicht erkennen, dass sie mit neuen Argumenten unterfüttert wäre. Auf eine Verbeamtung der Lehrer zu verzichten, wäre für den Staat sogar teurer", so Dauderstädt.

Für die aktive Dienstzeit wäre es nicht günstiger, weil der angestellte Lehrer durch die Sozialversicherungsbeiträge in der Bruttosumme teurer werde als der verbeamtete Lehrer. Auch in Bezug auf die Altersversorgung würde es für den Arbeitgeber nicht nennenswert billiger. Unabhängig von den finanziellen Aspekten gebe es vor allem gute inhaltliche Gründe für eine Verbeamtung der Lehrkräfte.

Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hatte im Magazin „Focus“ (Ausgabe vom 3. Januar 2014) mit Blick auf die Pensionsverpflichtungen einen Verbeamtungsstopp für Lehrer gefordert.

Verbot einer altersdiskriminierenden Besoldung nach Dienstaltersstufen

Unbedingt bis 31. Dezember 2013 Widerspruch einlegen und mögliche Ansprüche ggfs auch rückwirkend sichern

Das Verwaltungsgericht Berlin hat dem Europäischen Gerichtshof mehrere Verfahren mit der Bitte um Klärung vorgelegt, ob die Bemessung des Grundgehalts nach Besoldungsdienstalter bzw. Dienstaltersstufen eine Diskriminierung wegen des Alters und daher einen Verstoß gegen die Richtlinie 2000/78/EG darstellt. Gegen diese Besoldungsbestimmungen sind Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) anhängig. Darüber hatten wir unsere Mitglieder bereits vor einem Jahr informiert.

Der Generalanwalt hat nun am 28.11.2013 in den Schlussanträgen die Ansicht vertreten, dass das gültige Besoldungsrecht als diskriminierend anzusehen ist. Nach den bisherigen Erfahrungen ist davon auszugehen, dass der Europäische Gerichtshof den Schlussanträgen folgt.

Weiterlesen...