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Landtagsdebatte zum Haushalt und Infos zur Arbeitszeiterhöhung

In dieser Woche wird der Haushalt verabschiedet, der die Arbeitszeiterhöhung für Lehrer beinhaltet. Heute wurde über den Antrag der CDU "So nicht, Rot-Grün" und den Kultushaushalt debattiert und heftig gestritten. Auf der Homepage des Landtags sind die Debatten live zu verfolgen und weitere Infos zur Lehrerarbeitszeiterhöhung einschl. Videos eingestellt. Vom heutigen Nachmittag liegen uns die Pressemitteilung zur Rede des schulpolitischen Sprechers der CDU, Kai Seefried, und das Video der Rede des schulpolitischen Sprechers der FDP, Björn Försterling, vor.

Erster Flashmob gegen Arbeitszeiterhöhung ein voller Erfolg

Aufruf zum zweiten Flashmob im Internet

Weit mehr als die erwarteten 300 Lehrer waren am letzten Samstag einem Aufruf in Internetnetzwerken gefolgt und um 12.00 Uhr am Kröpke in Hannovers Innenstadt erschienen, um auch auf diese Weise öffentlich deutlich zu machen, dass sie die Pläne der Landesregierung, die Arbeitszeit der Gymnasiallehrer zu erhöhen und die Altersermäßigung auszusetzen, nicht hinnehmen werden. Minutenlang erklang Trommelwirbel, rasselten Schellen und gellten Pfiffe über den Platz. Die HAZ, NDR 2 und ffn haben darüber berichtet, und die öffentliche Unterstützung für die Lehrer wird immer größer. Das zeigt sich auch in Umfragen in verschiedenen Zeitungen, bei denen regelmäßig über 70 % der Leser Verständnis für die Empörung und den Protest der Lehrer äußern.

Schon am nächsten Samstag, 23.11.2013, soll in Hannovers Innenstadt am Kröpke der zweite Flashmob stattfinden. Hierzu wird auf Facebook unter dem Namen der Gruppe "So nicht, Frau Heiligenstadt" aufgerufen. Je mehr Teilnehmer kommen, umso größere Wirkung wird in der Öffentlichkeit und in den Medien erzielt. Den Aufruf können Sie herunterladen beim

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Protest gegen Arbeitszeiterhöhung in den Medien

Der anhaltende Protest der Lehrkräfte gegen die geplante Arbeitszeiterhöhung und Streichung der Altersermäßigung findet auch in den Medien große Resonanz. Resolutionen und Protestbriefe von Einzelpersonen oder ganzen Kollegien, die verantwortlichen Abgeordneten, die in Personalversammlungen Rede und Antwort stehen müssen, Eltern und Schüler, die Verständnis für den Unmut der Lehrkräfte haben und die Landesregierung ebenfalls zur Umkehr mahnen - dies alles und vieles mehr spiegelt sich in der Berichterstattung der Medien wieder. Großes öffentliches Interesse finden auch immer wieder Petitionen wie die online-Petition der KGS Rastede gegen die Arbeitszeiterhöhung, die innerhalb kürzester Zeit über 11.000 Unterstützer hatte.

In dieser Woche führte auch die Nordwestzeitung unter eine online-Umfrage durch:danach waren 68% der Teilnehmer der Meinung, dass sich die Lehrer "gegen eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen" müssen, 19% finden die Verärgerung der Pädagogen nachvollziehbar, aber darunter sollten die Schüler nicht leiden, und nur 13% halten den Protest für unbegründet.

Denn auch in der Öffentlichkeit wird immer klarer: Eine Stunde mehr Unterrichtsverpflichtung bedeutet mindestens zwei Stunden mehr Arbeit wöchentlich, und die Aufforderung der Landesregierung, dann müsse der Lehrer eben Zeit an anderer Stelle einsparen, geht unweigerlich immer zu Lasten und auf Kosten der Schülerinnen und Schüler. Dafür aber sind nicht die Lehrer verantwortlich, die mit ihrem Protest genau dieses verhindern wollen, sondern die Landesregierung.

Auf den Prüfstand gestellt

Podiumsdiskussion am 27.11.2013 in Goslar

Die rot-grüne Landesregierung gibt vor, das Gymnasium habe von ihr nichts zu befürchten. Doch die Glaubwürdigkeit dieser Aussage muss man angesichts des bisherigen politischen Handelns bezweifeln.

Was hat die Politik wirklich mit dem Gymnasium und seinen Schülern und Lehrern vor? Konkrete Antworten auf diese Frage wollen wir von den schulpolitischen Sprechern der Parteien bei einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 27.11.2013, 17.30 Uhr im Tagungszentrum Der Achtermann in Goslar. Zu dieser Podiumsdiskussion im Rahmen unseres diesjährigen Philologentages laden wir Kolleginnen und Kollegen aus Goslar und Umgebung herzlich ein.

Was Lehrer alles leisten

Eine Dokumentation der Aufgaben von Gymnasiallehrkräften

Bei der Bemessung der Pflichtstunden der Gymnasiallehrkräfte und der Beurteilung ihrer Arbeitszeit wird im Allgemeinen ihre Aufgabenstellung in unserem Bildungs-und Schulwesen übersehen und damit auch die Vielfalt der damit verbundenen Tätigkeiten nicht berücksichtigt. Angesichts der Erhöhung der Lehrerarbeitszeit haben wir einmal - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - zusammengestellt, was Gymnasiallehrkräfte alles leisten. Der Artikel und der Aufgabenkatalog werden auch in der Novemberausgabe von "Gymnasium in Niedersachsen" erscheinen. Den Aufgabenkatalog erhalten Sie beim

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Unterrichtsverpflichtung, Altersermäßigung und Arbeitszeit der Lehrkräfte an Gymnasien

Fakten und Informationen für eine sachgerechte Darstellung
Nicht nur die geplante Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte und die Streichung der Altersermäßigung sind skandalös, ebenso skandalös ist, in welcher Weise die Regierungsfraktionen und die Minister des rot-grünen Kabinetts sich zu diesem Thema einlassen und wie sie in diesem Zusammenhang mit der Wahrheit umgehen, um zu versuchen, die guten Argumente der Lehrkräfte vom Tisch zu wischen und so die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu ziehen.

Dass eine nicht informierte Öffentlichkeit manches Vorurteil vom „Stammtisch“ in die Diskussion einfließen lässt, ist – fast – noch verzeihlich. Was aber die Kultusministerin und Beamte ihres Hauses sowie Politiker der Regierungsfraktionen verlauten lassen, indem sie mit Vergleichen und Zahlen aufwarten, die falsch bzw. unzutreffend sind, ist völlig inakzeptabel. Denn bei allen Auseinandersetzungen in der Sache sollte man erwarten, dass ehrlich und unvoreingenommen und nicht zuletzt wahrheitsgetreu argumentiert wird und dass die tatsächlichen Fakten und Umstände genannt werden, die in diesem Zusammenhang zu bewerten sind. Doch ein solches Vorgehen würde nicht in das Schema derer passen, die Vorurteile schüren und Neid wecken wollen.

Wir haben daher in einem Artikel zum Thema Lehrerarbeitszeit, der auch in der Novemberausgabe von "Gymnasium in Niedersachsen" erscheinen wird, Fakten und Informationen zusammengestellt, um damit auch gute Argumente an die Hand zu geben für eine sachgerechte Darstellung.

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Weitere Aktionen gegen die Erhöhung der Arbeitszeit für Lehrerinnen und Lehrer

Online-Petition fordert Kultusministerin zur Umkehr auf - Votieren auch Sie!

Wer geglaubt hatte, dass die Demonstration von 10.000 Lehrerinnen und Lehrern am 29. August in Hannover der Höhepunkt des Protestes war, hat sich gründlich getäuscht. Denn die Empörung in den Schulen über den Kabinettsbeschluss zur Arbeitszeiterhöhung hält nicht nur unvermindert an, sie steigt unaufhörlich. Inzwischen sind in den Schulen unterschiedlichste Aktionen angelaufen, die die Abgeordneten in die Pflicht nehmen: Kollegien und Personalversammlungen schicken Resolutionen an die rot-grünen Abgeordneten und lassen sie in Personalversammlungen oder zu Podiumsdiskussionen kommen, die einzelnen Lehrkräfte schicken Mails und Briefe und rufen sie an, um deutlich zu machen, was sie von den Beschlüssen halten und wie die Arbeitszeit der Lehrer wirklich aussieht. In einem „Akt der Notwehr“ sprechen sich zudem immer mehr Schulen dafür aus, die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung durch Verzicht auf freiwillige Arbeitsleistungen zu kompensieren, z.B. durch Aufgabe nicht angerechneter Arbeitsgemeinschaften oder durch Verzicht auf mehrtägige Fahrten.

Eine weitere Möglichkeit des Protests sind Petitionen, die ebenfalls teilweise schon eingereicht worden sind. Es gibt auch eine Online-Petition an die Kultusministerin, deren Petitionstext die ganze Misere nicht nur der fehlenden Zeit für guten Unterricht durch Erhöhung der Pflichtstundenzahl darstellt, sondern auch die Sorgen und Ängste des jungen Lehrernachwuchses, der um seine berufliche Zukunft bangen muss – die Kommentare von betroffenen Lehrkräften und Referendaren, die ihre Situation schildern, sind bedrückend und lösen große Betroffenheit aus.

Beim Weiterlesen erhalten Sie den Link zu dieser Petition "Für die Stärkung des Bildungsstandortes Niedersachsen und den Verzicht auf Mehrbelastungen für Lehrer", die innerhalb weniger Tage schon von mehr als 1500 Personen unterschrieben worden ist.

Es müssen aber noch viel mehr Menschen mit ihren Unterschriften votieren, damit diese Petition ihre Wirkung entfalten kann! Machen Sie mit! Votieren auch Sie !

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Arbeitszeiterhöhung: Nehmen Sie Ihre Abgeordneten in die Pflicht!

Mehr als 10.000 Lehrerinnen und Lehrer, darunter 6.500 aus den Gymnasien, haben mit unserer Großdemonstration am 29.8. in Hannover ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Arbeitszeiterhöhungen gesetzt. Doch das reicht noch nicht: unser Kampf muss jetzt verstärkt und gezielt weitergehen, und wir müssen die Abgeordneten der Regierungsfraktionen in die Pflicht nehmen - denn sie entscheiden letztlich über die Pläne des Kabinetts.

In diesen Tagen haben alle Lehrkräfte in den Gymnasien einen Handzettel erhalten mit Hinweisen, was jetzt jeder Einzelne tun sollte und was Lehrer einer Schule als Kollegium oder Personalversammlung gemeinsam tun sollten. Beim Weiterlesen finden Sie dafür die E-Mail-Adressen und die Homepage-Adressen der Abgeordneten von SPD und Grünen.

Lassen Sie nicht locker: So nicht, Rot-Grün!

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Arbeitszeiterhöhung: SPD und Grüne verweigern direkten Dialog mit Lehrern

Mögliche Anhörung abgelehnt
Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, hat der rot-grünen Regierungskoalition vorgeworfen, an einer sachlichen Diskussion über die Forderungen der niedersächsischen Lehrer nicht interessiert zu sein.

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Tausende skandierten: So nicht, Rot-Grün!

Machtvolle Demonstration der Lehrerinnen und Lehrer in Hannover

10.000 Lehrerinnen und Lehrer aus allen Teilen Niedersachsens,darunter mindestens 6.000 Gymnasiallehrer, haben gestern in einer eindrucks-vollen Demonstration ihren Unmut und ihre Verbitterung über die von der rot-grünen Landesregierung geplante Erhöhung der Unterrichts-verpflichtung der Gymnasiallehrer, die Streichung bei der Alters-ermäßigung und die verspätete Besoldungsanpassung unüberhörbar zum Ausdruck gebracht.

Vehement protestierten sie gegen die Juli-Beschlüsse des rot-grünen Landeskabinetts und forderten ihre Rücknahme. Bei der Auftaktkundgebung am Kultus- und Finanzministerium wurde Kultusministerin Heiligenstadt lautstark ausgebuht und ausgepfiffen: statt ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen hatte sie selbst die skandalösen Maßnahmen vorgeschlagen und als "vertretbar und verkraftbar" bezeichnet.

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