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Bertelsmann-Inklusionsstudie: eine komplette Themaverfehlung!

Mit der Veröffentlichung der neuen Inklusionsstudie der Bertelsmann-Stiftung zeigt sich einmal mehr, dass vieles beim Thema Inklusion im Argen liegt. Wie wir bereits in einer Pressemitteilung Anfang Juni anlässlich des Berichts des niedersächsischen Landesrechnungshofes klarstellten, sind statistische Quoten kein ausreichender Indikator für den tatsächlichen Stand der Inklusion an Schulen. Zur Bertelsmann-Studie übt DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger gleichlautende Kritik:

Bertelsmann-Inklusionsstudie: eine komplette Themaverfehlung!
Nach Aussage des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, zeichnet die heute (03.09.2018) veröffentlichte Inklusions-Studie der Bertelsmann-Stiftung ein vollkommen falsches Bild vom Stand der Inklusion in Deutschland. „Wieder einmal orientiert sich Herr Klemm ausschließlich an Quoten statt an Qualität. Gelobt werden mit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wegen ihrer hohen Inklusionsquoten und geringen Exklusionsquoten Bundesländer, die – häufig gegen den Willen betroffener Eltern – Förderschulen und Förderzentren zwangsweise geschlossen und damit die Kinder an Regelschulen umgeleitet haben“, kritisierte der Dachverbandsvorsitzende. Er betonte weiter: „Für die inkludierten Kinder hat sich die Fördersituation dadurch aber oft verschlechtert. Sie befinden sich meist in größeren Klassen als zuvor an der Förderschule und werden oft in geringerem Maße als zuvor an der Förderschule durch spezifisch ausgebildete Förderschullehrkräfte betreut und unterrichtet.“

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MK hat Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung immer noch nicht veröffentlicht

Eigentlich hätte die neue Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung zum 1.8.2018 vorliegen müssen - aber das Kultusministerium lässt sich mal wieder Zeit: Es werde noch daran gearbeitet, und die Verordnungen würden dann - fast schon niedersächsische Tradition - rückwirkend in Kraft gesetzt. Wenn wir so arbeiten würden! Aufgrund dieser Verzögerung können wir auch unsere bewährte Broschüre mit den entsprechenden Rechtsvorschriften, nach der aus den Schulen bereits große Nachfrage besteht, aktuell noch nicht neu herausgeben. Sobald die Rechtsvorschriften vorliegen, werden wir dieses natürlich unverzüglich tun.

Schlechtes Zeugnis für die Ministerin

Zum Schuljahresende ziehen die Eltern Bilanz

Nicht nur Tausende von Schülern erhalten in diesen Tagen ihre Zeugnisse - auch für die Ministerin hat der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens ein Zeugnis erstellt. Ob Unterrichtsversorgung oder Finanzierung von Klassenfahrten, ob Inklusion oder Schulsozialarbeit: das Urteil der Eltern fällt schlecht aus für die Ministerin. Und wir könnten noch  weitere Punkte beisteuern: zu hohe Unterrichtsverpflichtung, wortbrüchige Streichung der Altersermäßigung, weiter zunehmende Arbeitsbelastungen, fehlende Beförderungsstellen und noch so manches mehr.


Endlich Schluss mit den maßlosen Konzepten!

Philologenverband lehnt neues Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung ab

Das Kultusministerium hat den Verbänden ein sogenanntes "Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung"  zur Stellungnahme übersandt. Gutes ist jedoch von diesem Konzept weder für Schulleitungen noch für Lehrkräfte zu erwarten. Denn nach diesem Konzept sollen alle Fächer und alle Lehrkräfte aller Schulen von Jahrgang 5 an während des gesamten Schulbesuches eines Schülers  Berufs- und Studienorientierung betreiben, in einem nur maßlos zu nennenden Umfang.

Dass dazu - wieder einmal - ein ausführliches Konzept zu erstellen ist, mit anderen Konzepten der Schule vernetzt werden muss, eine verantwortliche Lehrkraft mit all den umfangreichen Aufgaben beauftragt werden muss und - wie sollte es anders sein - dazu ein neues weiteres Gremium eingerichtet werden soll, versteht sich von selbst - von regelmäßiger Evaluation ganz zu schweigen. Die Frage, wer das alles wann leisten soll, wird weder gestellt noch beantwortet.

Der Philologenverband hat in seiner ausführlichen Stellungnahme dieses maßlose Konzept nachdrücklich abgelehnt und eine praktikable Berufs- und Studienorientierung mit Augenmaß gefordert. Das Plakat, das in diesen Tagen an die Schulen gesandt wird, unterstreicht unsere Forderung: Im Mittelpunkt von Schule muss endlich wieder der Unterricht stehen!

"Frau Ministerin, erhalten Sie unsere schulische Vielfalt und das Elternrecht auf freie Schulwahl!"

Online-Petition: Über 30.000 Stimmen gegen die Schulgesetznovelle
Mit über 30 000 Unterzeichnern ist die Online-Petition zu Ende gegangen: eine eindrucksvolle und hervorragende Stimmenzahl, die unsere Erwartungen übertroffen hat. Die Petition, die wir im Februar zusammen mit dem Verband der Elternräte der Gymnasien und einer Elternvertreterin der Förderschule Lernen ins Leben gerufen haben, hat damit eine überwältigende Unterstützung erfahren und gezeigt, wie groß der Widerstand von Eltern und Lehrern, aber auch der Bevölkerung insgesamt, gegen die drohenden Gefahren für unser leistungsfähiges und vielfältiges Schulwesen durch die rot-grüne Schulgesetznovelle ist. Über 30.000 Unterschriften sind eine deutliche und unmissverständliche Aufforderung an die Landesregierung, endlich von ihren fatalen Plänen Abstand zu nehmen.

Gerade in den letzten Tagen sind unglaublich viele Unterschriftenlisten aus dem ganzen Land eingegangen und haben mit zu diesem tollen Ergebnis beigetragen. Falls es noch Unterschriftenlisten gibt, die noch nicht eingegeben sind, so können sie auch in den nächsten Tagen noch hochgeladen werden - allerdings müssen wir am Montag früh mit der Vorbereitung der Übergabe der Unterschriften beginnen, so dass bis dahin spätestens alles eingegeben sein muss. Allen Unterstützern und denen, die in unermüdlicher Arbeit bei Veranstaltungen, im Freundeskreis, in den Innenstädten Unterschriften gesammelt haben,gilt an dieser Stelle schon einmal unser herzlichster Dank.

Die Petition übergeben wir am Mittwoch dem Landtagspräsidenten. Über den weiteren Ablauf halten wir Sie auf dem Laufenden.

Link zur Petition:  www.bildungsvielfalt-nds.de
Flyer "Schulische Vielfalt und Elternrecht auf freie Schulwahl in Gefahr"
Plakat "Rot-Grün zwingt Niedersachsen in die Gesamtschule"

Plakat "Jede Stimme zählt"