logo

 

PHVN lehnt Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien in Niedersachsen ab

Pädagogische und schulorganisatorische Gründe haben Vorrang vor Interessen der Wirtschaft

Grundlage für die Regelung der Ferienzeiten bildet ein gemeinsames Abkommen der Bundesländer im Rahmen der Kultusministerkonferenz. Diese legte für die langfristige Sommerferien-regelung eine Regelung für die Schuljahre 2018 bis 2024 vor. Die sog. „kleinen Ferien“ werden von den Bundesländern selbst bestimmt. Die Niedersächsische Landesregierung führte hierzu eine erste Verbandsanhörung durch und schlug als Möglichkeiten der Ausgestaltung dieser Ferienabschnitte, ausschließliche Winterferien oder alternativ Winter- oder Pfingstferien vor. Hierfür müssten andere Ferienabschnitte wie die Oster- und/oder Herbstferien gekürzt werden. Der Philologenverband nahm hierzu ablehnend Stellung.

Da die Einführung einer Ferienregelung mit ausschließlichen Winterferien im Rahmen der Verbandsanhörung überwiegend abgelehnt wurde, legte das Niedersächsische Kultusministerium nunmehr je einen Entwurf einer Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien bzw. ohne längere Winter- oder Pfingstferien vor.

Weiterlesen...

Untergesetzliche Regelungen zur Umsetzung des G9

Anlass für die Neufassung einiger untergesetzlicher Regelungen zum Niedersächsischen Schulgesetz war die Wiedereinführung des 9-jährigen Bildungsgangs am Gymnasium und an der nach Schulzweigen gegliederten Kooperativen Gesamtschule. Diese Umstellung auf G9 entspricht Forderungen des Philologenverbandes Niedersachsen, wie er sie zuletzt im Rahmen der Expertenkommission nachdrücklich vertreten hat. Sie wird ausdrücklich begrüßt als unerlässliche Voraussetzung für gründlicheres Lernen und die gebotene bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Hochschulen.

Entscheidend ist für den Philologenverband, dass die mit G9 gegebenen Möglichkeiten im Sinne einer besseren und breiteren Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler konsequent genutzt werden und alle Maßnahmen unterbleiben, die zu einem (weiteren) Bildungs- und Leistungsabbau führen. Dies war für den Philologenverband Maßstab zur kritischen Prüfung der Entwürfe.

Weiterlesen...

PHVN sieht weite Teile des Klassenbildungserlasses kritisch

Philologenverband fordert u.a. die Rücknahme der Erhöhung der Klassen- und Kursfrequenzen von 2004 in der Einführungsphase und in der Qualifikationsphase

Der Klassenbildungserlass beinhaltet vor allem aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 erforderliche Anpassungen und Übergangsregelungen, denen der Philologenverband im Wesentlichen zustimmt. Darüber hinaus gibt es allerdings auch Regelungen, die der Philologenverband mit Nachdruck ablehnt. Hierzu gehören Vorgaben, die teilweise das Gymnasium eklatant benachteiligen. Sowohl aus sachlichen Gründen als auch aus Gründen der Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit ist hier dringender Handlungsbedarf gegeben.

Weiterlesen...

PHVN lehnt Abschaffung des Fachgruppenprinzips mit Nachdruck ab

Philologenverband sieht spezifische Personalvertretung der Gymnasiallehrkräfte in Gefahr

Die angestrebten Veränderungen im Niedersächsischen Personalvertretungsgesetz haben erhebliche Auswirkung auf die Personalvertretung im Schulbereich. Die Landesregierung beabsichtigt, das Fachgruppenprinzip in Kapitel 7 zu den öffentlichen Schulen und Seminaren für die Laufbahnen der Lehrkräfte zu streichen. Damit wird eine anerkannte und elementare personalvertretungsrechtliche Regelung abgeschafft. Das lehnt der Philologenverband Niedersachsen nachdrücklich ab.

Zudem enttäuscht der Gesetzesentwurf hinsichtlich der beabsichtigten künftigen Freistellungsgegebenheiten der Personalräte. Der niedersächsische Gesetzgeber beweist damit, dass er nicht gewillt ist, die erheblich gestiegenen Arbeitsbelastungen der Personalräte anzuerkennen und angemessen zu berücksichtigen. Die Regelungen zur Freistellung gemäß § 99 NPersVG sind allein schon in Hinblick auf die der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule nicht mehr mit den tatsächlichen Erfordernissen einer wirksamen Personalvertretung in den Schulen vereinbar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Weiterlesen...

Anpassungen der Kerncurricula

Diverse Kerncurricula mussten wegen der Rückkehr von G8 zu G9 und der veränderten Stundentafel in den Jahrgängen 5 bis 10 überarbeitet werden. Der Philologenverband hat detaillierte Stellungnahmen zu den unterschiedlichen KCs abgegeben. Darin hat er auch seine ablehnende Haltung gegenüber einer möglichen „Kompetenzlastigkeit“ auf Kosten erforderlicher Inhalte und damit zu Lasten gymnasialer Bildung unterstrichen, wie sie in manchen KCs sichtbar wird.

Weiterlesen...