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Weltlehrertag: Bildung ist weltweit ein entscheidender gesellschaftlicher Beitrag


Ansehen des Lehrerberufes muss zunehmen

Anlässlich des Welttags der Lehrer am 5. Oktober 2018 hebt der Philologenverband Niedersachen die Verantwortung und die bedeutende Rolle der Lehrer für eine qualitativ hochwertige Bildung junger Menschen hervor. „Lehrerinnen und Lehrer leisten weltweit mit ihrem breiten Bildungsauftrag einen ganz entscheidenden gesellschaftlichen Beitrag. Insbesondere die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten an junge Menschen prägt ihre Persönlichkeitsentwicklung und befähigt dazu, den eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden sowie ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum zu leisten. Der Welttag der Lehrer sollte daher für uns alle Anlass sein, den Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit zu danken und ihnen die gebührende Wertschätzung entgegenzubringen“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

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Besoldung für Lehrkräfte grundsätzlich verbessern

A 14 für Lehrkräfte an beruflichen und allgemein bildenden Gymnasien dringend erforderlich

Der Philologenverband Niedersachsen hält es für dringend erforderlich, zu Verbesserungen in der Besoldung der Lehrkräfte zu kommen und Besoldungseinstufungen auf einem höheren Niveau vorzunehmen. Die derzeit mit Nachdruck geführte Debatte in Politik und Gesellschaft sowie bei Lehrerverbänden sei ausdrücklich zu begrüßen und müsse nun zu einem spürbaren Ergebnis für alle Lehrkräfte in Niedersachsen führen. „Der zunehmende Lehrermangel und die sich weiter verschlechternde Unterrichtsversorgung sind auf klare Ursachen zurückzuführen: Das Land kann als Arbeitgeber der Lehrkräfte angesichts der geringeren Bezahlung und der schlechteren Arbeitsbedingungen mit der Privatwirtschaft nicht mehr konkurrieren. Wir fordern daher, die Besoldung nicht nur für Grund-, Haupt- und Realschullehrer neu zu bewerten, sondern ebenso eine Anhebung der Besoldung für die beruflichen und allgemein bildenden Gymnasien auf A 14 vorzunehmen“, betont der Verbandsvorsitzende Horst Audritz.

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Minister irrt: 100 Prozent Unterrichtsversorgung bedeuten nicht volle Unterrichtserteilung

Gymnasiallehrkräftebedarf erheblich höher als suggeriert


Der vermeintlich positiven Meldung des Kultusministeriums zu Beginn des neuen Schuljahres, es werde an den Gymnasien eine Unterrichtsversorgung von 100 Prozent geben, begegnet der Philologenverband mit deutlicher Kritik: „Allein die Tatsache, dass Minister Tonne und sein Haus nach wie vor so tun, als sei die Berechnung der Unterrichtsversorgung über die Schulformen hinweg vergleichbar, zeigt, dass hier eine bewusste Schönfärberei der realen Situation an den Gymnasien betrieben wird", erklärt Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes Niedersachsen.

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Schüler, Eltern und Lehrer stehen vor problematischem Schuljahr

Unterrichtsausfall, Abordnungen und schlechte Lern- und Arbeitsbedingungen bestimmen weiter den schulischen Alltag

Senkung der Arbeitszeit und bessere Arbeitsbedingungen sind Schlüssel für die Attraktivität des Lehrerberufes

„Eine problematische Unterrichtssituation mit Unterrichtskürzungen und Stundenausfall, hohe Abordnungszahlen und schlechte Lern- und Arbeitsbedingungen bestimmen auch im neuen Schuljahr die Realität in den niedersächsischen Schulen.“ Mit diesen Worten charakterisierte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, zum Schuljahresauftakt die bedrückende Situation für Schüler, Eltern und Lehrer.

Audritz widersprach damit entschieden Darstellungen, dass es im neuen Schuljahr zu einer Entspannung bei den Lehrereinstellungen und bei den Abordnungen komme. Das Gegenteil sei der Fall: Die präsentierten vorläufigen Zahlen seien verkürzt und somit irreführend dargestellt. So scheine die Zahl von 1850 neu eingestellten Lehrern bei 2000 ausgeschriebenen Stellen zunächst erfreulich. In Wahrheit habe das Ministerium aber kürzlich in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage bereits zugestanden, dass 2400 Stellen hätten ausgeschrieben werden müssen, so dass im neuen Schuljahr de facto 550 Lehrerstellen zur Erteilung des Unterrichts nicht besetzt sind. Auch die Tatsache, dass 1850 Neueinstellungen nicht gleichbedeutend sind mit 1850 Vollzeitlehrereinheiten, werde nicht erwähnt. „Viele der jetzt eingestellten Lehrkräfte werden eben auch in Teilzeit arbeiten, so dass die Zahl der tatsächlich erteilten Unterrichtstunden keinesfalls den Umfang erreichen wird, der zu einer wirklichen und durchgreifenden Verbesserung der Unterrichtssituation an den niedersächsischen Schulen führen könnte“, so Audritz.

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Inklusion: Philologenverband fordert Orientierung am Kindeswohl

Neuausrichtung dringend erforderlich

Abschaffung der Förderschule Lernen ist der falsche Weg

Als höchstes Alarmzeichen wertet der Philologenverband Niedersachsen die Tatsache, dass viele Kinder mit Unterstützungsbedarf in den Regelschulen trotz größter Anstrengungen der Lehrkräfte nicht entsprechend ihrer Behinderungen und Bedürfnisse betreut und gefördert werden können. „Daher sind zum Wohle der Kinder Korrekturen in der Inklusionspolitik in Niedersachsen mehr als überfällig“, unterstrich der Verbandsvorsitzende Horst Audritz und verwies in diesem Zusammenhang auf die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, die gerade eine deutliche Neuausrichtung beschlossen hat.
Doch das Kultusministerium und die Regierungsparteien in Niedersachsen entzögen sich weiterhin hartnäckig dringend erforderlicher Konsequenzen. Dabei würden sie den Eindruck vermitteln, dass sich die schulische Inklusion auch in Niedersachsen in konkretem Wandel und auf einem guten Weg befinde. „So erleben wir, dass der Kultusminister und seine Mitstreiter den zeitlich eng begrenzten Aufschub der endgültigen Abschaffung der Förderschule Lernen sowie den Anstieg der Inklusionsquote an den Schulen als großen Wurf darstellen. De facto betreibt die Große Koalition hier eine gefährliche Augenwischerei auf Kosten von Kindern und Eltern“, kritisierte Audritz.

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news4teachers.de: „Übertrifft schlimmste Befürchtungen“: Lehrerverbände sehen neues Abordnungschaos nach den Sommerferien voraus

News4teachers.de berichtet im Nachgang der PHVN-Pressemeldung ausführlich über die Abordnungspraxis in Niedersachsen:

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) ist angetreten, das Abordnungs-Chaos seiner Amtsvorgängerin Frauke Heiligenstadt zu beenden. Jetzt sieht es so aus, als sei der Lehrermangel an den Grundschule sogar noch gewachsen – wodurch noch mehr Lehrkräfte als früher schon aus den weiterführenden Schulen zur Aushilfe in die Primarstufe geschickt werden müssen. Der Philologenverband schäumt. Auch der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL/VDR) kritisiert die Abordnungspraxis des Kultusministeriums scharf. (...)

Lesen Sie hier den gesamten Artikel auf news4teachers.de: "Übertrifft schlimmste Befürchtungen": Lehrerverbände sehen neues Abordnungschaos nach den Sommerferien voraus.

FDP und Philologenverband zwingen Minister zum Offenbarungseid

Ausmaß der Abordnungen übertrifft schlimmste Befürchtungen


„Auf gemeinsamen Druck von FDP und Philologenverband musste der Kultusminister jetzt mit Zahlen ans Tageslicht kommen, die angesichts seiner monatelangen öffentlichen Beteuerungen, die Abordnungen würden im neuen Schuljahr massiv gesenkt und praktisch beendet, fassungslos machen: Das Ausmaß der Abordnungen wird im kommenden Schuljahr nochmals deutlich erhöht und damit schlimmer sein als bisher schon, was einem Offenbarungseid des Ministers gleichkommt“, erklärte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz.

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Gymnasien erneut vor immenser Abordnungswelle

Empörung in den Schulen - Unterrichtsausfall und Unterrichtskürzungen - Wo bleibt die Glaubwürdigkeit des Ministers?

Eigentlich sollte es zum neuen Schuljahr keine Abordnungen von Gymnasien mehr an andere Schulformen geben - so jedenfalls hatte der Minister im Januar zugesichert und ähnliche Zusagen auch in späteren Pressemitteilungen gemacht. Und noch vor wenigen Tagen ließ das Kultusministerium verlauten, dass trotz zahlreicher nicht besetzter Stellen die Unterrichtsversorgung gesichert sei.

Doch dann die Hiobsbotschaft aus der Schulbehörde: Erneut müssen Gymnasien Tausende von Stunden an andere Schulformen abordnen, dieses Mal wohl vor allem an Gesamtschulen. Welche Folgen das für die Planungen des neuen Schuljahres und für die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien hat, interessiert dabei nicht. Weitere Informationen finden Sie in einer ersten Presseerklärung, die wir heute herausgegeben haben. Darin fordern wir den Minister auf,  diese unsinnigen Abordnungen endlich zu unterbinden, so wie er es versprochen hat.

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Lehrerarbeitszeit: Philologenverband verklagt erneut das Land

Verweigerung von Anrechnungsstunden für Funktionsinhaber A 14 an Gymnasien ist rechtswidrig

Mit seiner offenen Verweigerungshaltung hat Kultusminister Tonne jetzt erneut einen Rechtsstreit provoziert: Nachdem wir vor 3 Jahren erfolgreich gegen die verfassungswidrige Erhöhung der Unterrrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer geklagt hatten, geht es jetzt um die Gewährung von Anrechnungsstunden für Funktionsinhaber in A 14 am Gymnasium, die für ihre umfangreichen und zeitaufwändigen Tätigkeiten nach dem Willen des Landes ausdrücklich keinerlei Anrechnungsstunden erhalten.

Wie Prof. Dr. Battis, der uns bereits in unserer Klage wegen der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung anwaltlich vertreten hat, feststellt, verstößt das Land damit erneut gegen die Fürsorgepflicht und gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Die erste Klage in unserem Rechtsschutz ist jetzt eingereicht - weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Unsere Pressemitteilung dazu finden Sie beim

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Inklusionsbericht des Landesrechnungshofs realitätsfremd und unseriös

Philologenverband: "Rein ökonomische Betrachtung von Inklusion und Bildung ist pädagogischer Unsinn"

Als irreführend und fahrlässig verkürzend hat der Philologenverband Niedersachsen den Bericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofes zur Inklusion an Schulen bezeichnet. „Der Bericht ist in seinen Schlussfolgerungen realitätsfremd und unseriös. Allein schon die rein ökonomische Betrachtung von Inklusion und Bildung an unseren Schulen ist pädagogischer Unsinn, der die entscheidende Frage des Kindeswohls sträflich ignoriert", kritisierte Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes.

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