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Statement des PHVN zu Entlastungsmaßnahmen in Schulen bei Dokumentation und Bürokratie

Statement des Vorsitzenden des Philologenverbandes, Horst Audritz, zur heutigen Ankündigung des Kultusministers, Bürokratie an den Schulen abzubauen und Dokumentationspflichten zu streichen:

„Der heute verkündete 11-Punkte-Plan des Kultusministers zur Streichung von Dokumentationspflichten und zum Bürokratieabbau an unseren Schulen ist ein wichtiger und richtiger Schritt zur Entlastung unserer Lehrkräfte. Die vorgeschlagenen Maßnahmen, insbesondere das Aussetzen der VERA-Vergleichsarbeiten, eine nur noch freiwillige anlassbezogene Schulinspektion sowie die Gewährung von Korrekturtagen bei kurzen Fristen im Abitur entsprechen unseren langjährigen Forderungen nach konkreten Entlastungen im Schulalltag. Bei den Beratungen dieses Katalogs mit den Lehrerverbänden setzen wir einen breiten Konsens voraus, da die vorgeschlagenen Maßnahmen schon seit 2012 in der Diskussion und dementsprechend beschlussreif sind. Sie müssen umgehend umgesetzt werden.

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PHVN: Kultusministerium hat Unterrichtsversorgung weiter nicht im Griff

„Optimismus des Ministers kann fehlende Konzepte nicht ersetzen“

Deutliche Kritik an einer erneut verkürzten und damit unzutreffenden Darstellung der Unterrichtsversorgung der Gymnasien durch Kultusminister Tonne übt der Philologenverband Niedersachsen. „Wieder einmal erweckt Minister Tonne mit den von ihm vorgelegten Zahlen den Eindruck, dass an den Gymnasien mit einer durchschnittlichen Versorgung von 102,2 Prozent die Welt in Ordnung ist. Doch die angeführte Zahl ist ein rein statistischer Wert, der wenig über die tatsächliche Erteilung des Unterrichts an den einzelnen Gymnasien aussagt und auch das fachspezifische Fehl vieler Schulen nicht berücksichtigt“, stellt Verbandsvorsitzender Horst Audritz klar. Bei mittlerweile neun gymnasialen Mangelfächern könne von einer guten Unterrichts- und Lehrerversorgung überhaupt nicht die Rede.

Seit Jahren berechne das Kultusministerium die Zahlen zur Unterrichtsversorgung auf völlig unterschiedlicher Grundlage. Die statistische Unterrichtsversorgung sei zwischen den Schulformen daher überhaupt nicht vergleichbar, da beispielsweise das Gymnasium allein zur Erteilung des Pflichtunterrichts eine wesentlich höhere statistische Unterrichtsversorgung benötige als andere Schulformen, was das Kultusministerium selbst wiederholt einräumen musste. „Der in Wirklichkeit desaströs hohe Unterrichtsausfall wird dadurch nach wie vor verschleiert. Dies gilt auch für die fächerspezifische Unterrichtsversorgung. Betrachtet man allein an unseren Gymnasien die Lücken bei der Versorgung in Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern, werden die Probleme sofort deutlich“, bilanziert Audritz.

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Statement des PHVN zu Lehrerneueinstellungen und Abordnungen

Der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, zu den von Minister Tonne präsentierten Zahlen der Lehrerneueinstellungen und seinen Äußerungen, die Abordnungen weiterhin fortzuführen:

„Der Versuch, die untragbare Abordnungspraxis angesichts der fehlenden Lehrkräfte für die Grund-, Haupt-, Real-, Ober-, und Gesamtschulen als notwendiges Übel darzustellen, zeigt einmal mehr, dass Minister Tonne und sein Haus konzeptlos durch die Schuljahre schliddern.
Es ist richtig, dass der Bedarf an den Gymnasien 2020 durch das Abitur nach 13 Jahren noch einmal deutlich ansteigt und auch jetzt schon im Hinblick darauf vorausschauend eingestellt werden muss. Damit aber argumentativ einen Deckmantel über die weiter zunehmende Abordnungspraxis zu legen, ist eine erneute Täuschung der Öffentlichkeit über die tatsächliche Situation an unseren Schulen. Die Abordnungen betreffen in Niedersachsen flächendeckend viele Gymnasiallehrer, keineswegs nur neueingestellte Lehrkräfte, wie die Argumentation von Herrn Minister Tonne glauben macht, und führen an den abordnenden Gymnasien zwangsläufig zu Einschränkungen des Unterrichtsangebotes bis hin zum Unterrichtsausfall in einzelnen Fächern.

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PHVN: Lehrer aus parteipolitischem Interesse mit Hilfe eines virtuellen Prangers zu stigmatisieren, ist eine Grenze, die nicht überschritten werden darf!

Die Vorstellung des AfD-Meldeportals „Neutrale Lehrer Niedersachsen“ kommentiert der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, wie folgt:

„Lehrer als gesamte Gruppe aus parteipolitischem Interesse mit Hilfe eines virtuellen Prangers zu stigmatisieren, ist eine Grenze, die nicht überschritten werden darf. Mit der Einrichtung eines niedersächsischen Denuntiationsportals macht die AfD deutlich, dass sie unsere Demokratie und ihre Grundwerte in Frage stellt. Zu behaupten, an unseren Schulen werde gegen die Partei Politik gemacht, ist schlicht falsch. An unseren Schulen wird über Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Populismus aufgeklärt, wie es unserem demokratischen Auftrag entspricht. Diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst. Die Art und Weise des Umgangs der AfD mit Kritik an ihrem Vorgehen zeigt, wie notwendig politische Bildung und die Erziehung unserer Schüler zu mündigen Bürgern sind!“

Philologentag 2018: Starke Gymnasien unabdingbar für leistungsfähiges Schulwesen

Gerechtigkeitslücken bei Arbeitszeit und Besoldung endlich schließen

Horst Audritz mit großer Mehrheit als Vorsitzender im Amt bestätigt


Den Stillstand in der niedersächsischen Bildungspolitik endlich zu beenden und Lehrkräften wie Gymnasien gebührend den Rücken zu stärken forderte der Philologentag 2018 in Goslar zum Abschluss eindringlich von Kultusminister Tonne und der rot-schwarzen Landesregierung. Starke Gymnasien seien für den leistungsfähigen Schul- und Bildungsstandort Niedersachsen unabdingbar.

Aus Sicht der über 300 Delegierten aus den niedersächsischen Gymnasien, Gesamtschulen und Studienseminaren sei es überfällig, dass das Land endlich seine Fürsorgepflicht für die niedersächsischen Lehrerinnen und Lehrer wahrnehme und insgesamt seiner Verpflichtung und Verantwortung, für eine rechtskonforme Arbeitszeit der Lehrer zu sorgen, nachkomme. Es sei zwingend, zunächst die Gymnasiallehrer als diejenige Lehrergruppe vorrangig zu entlasten, die ausweislich aller bisherigen Arbeitszeituntersuchungen die höchste Arbeitszeit hat. Dies müsse durch eine umgehende Senkung der Pflichtstundenzahl sowie durch ausreichende Zuweisung von Anrechnungsstunden an Teilzeitkräfte, Lehrkräfte in Oberstufen- und Abiturkursen, Funktionsinhaber und Koordinatoren dringend umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang forderte die Vertreterversammlung unter anderem auch die Wiedereinführung der bereits im rot-schwarzen Koalitionsvertrag zugesagten Altersermäßigung.

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Niedersächsischer Philologentag 2018 in Goslar eröffnet

Philologenverband setzt erfolgreich Korrekturtage im Abitur durch

Forderungen nach gerechten und besseren Arbeitsbedingungen für Gymnasiallehrer bleiben Mittelpunkt der Verbandsarbeit

Für einen starken zukunftsfähigen Bildungsstandort Niedersachsen hat der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz, in Anwesenheit von Kultusminister Grant Hendrik Tonne zur Eröffnung des diesjährigen Philologentages in Goslar mit Nachdruck deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die Gymnasiallehrkräfte gefordert. Im ersten Jahr der Großen Koalition sei aber erschreckend wenig konstruktive zukunftsweisende Bildungspolitik betrieben worden. „Bildungspolitik ist reale Zukunftspolitik. Bildungspolitik muss Priorität haben“, konstatierte Audritz unter großem Applaus der Delegierten.

Erfreut zeigten sich die Delegierten des Philologentages, dass die langjährige Forderung des Verbandes nach Korrekturtagen im Abitur erfolgreich durchgesetzt werden konnte. Tonne sagte zu, dass er für die Spitzenbelastungen während der Prüfungsphase einen verlässlichen und einheitlichen Rahmen zur Unterrichtsfreistellung schaffen wolle – auch als ein Signal, mit dem er sich für starke Lehrer an starken Gymnasien einsetzen wolle. Des Weiteren kündigte er an, auch den arbeits- und zeitintensiven Abituraustausch zwischen den Schulen zu streichen und dies schon zu den Prüfungen 2019 wirksam werden zu lassen. Er sei sich bewusst, dass es sich hier nur um einen ersten Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen handele. Gleichzeitig sicherte er zu, dass weitere Entlastungen von der Landesregierung als kontinuierlicher Prozess geplant seien, um an allen Stellen des Systems Verbesserungen für die Lehrkräfte zu erreichen, warb aber um Verständnis dafür, dass diese eine größere Umsetzungszeit benötigten.

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„Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern – Gymnasien stärken“

„Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern – Gymnasien stärken“ – unter diesem weitgesteckten Motto steht der diesjährige Niedersächsische Philologentag, der vom 28. bis 29. November in Goslar stattfindet und zu dem auch Kultusminister Grant Hendrik Tonne seine Teilnahme zugesagt hat. Mit besonderer Spannung wird bei der öffentlichen Veranstaltung zur Eröffnung des Philologentages am Vormittag des 28. November seiner Rede „Starke Lehrkräfte – starke Gymnasien“ entgegengesehen, von der konkrete Lösungsvorschläge zu den zahllosen ungelösten schul- und berufspolitischen Problemen sowie ein klares Bekenntnis zu den niedersächsischen Gymnasien erwartet werden.

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Tarnen, Tricksen, Täuschen – Arbeitszeitbericht des Kultusministeriums führt in die Irre

Als methodisch absolut mangelhaft und in seinen Schlussfolgerungen größtenteils hanebüchen kritisiert der Philologenverband Niedersachsen den vom Kultusministerium vorgelegten Kommissionsbericht zur Lehrerarbeitszeit. „Tarnen, Tricksen, Täuschen scheint der Dreiklang dieses Berichts, vor allem aber seiner nicht im geringsten an den Fakten orientierten Handlungsvorschläge zu sein“, stellt der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, nach eingehender kritischer Analyse des Berichts empört fest.

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Arbeitszeitkommission stellt „bedeutsame Verletzungen der Arbeitszeitnormen" fest

Philologenverband: Landesregierung verletzt Arbeitszeitrechte der Lehrer
Lehrer am Gymnasium haben die bei weitem höchste Arbeitszeit
Unterrichtsverpflichtung muss endlich gesenkt werden


Als ein Dokument der nunmehr erwiesenen, geradezu willkürlichen Ausnutzung niedersächsischer Lehrkräfte hat der Philologenverband Niedersachsen die jetzt von Kultusminister Tonne veröffentlichte Arbeitszeitanalyse bezeichnet, die ein vom Ministerium eingesetztes Gremium in zweijähriger Arbeit erstellt hat. Die Kommission bestätige ohne Wenn und Aber die ständige Verletzung der rechtlichen Arbeitszeitvorgaben für niedersächsische Lehrkräfte, deren Einhaltung der Philologenverband seit vielen Jahren mit Nachdruck gefordert habe. „Alle Landesregierungen haben diese eindeutigen Verstöße bewusst geleugnet, um nicht die erforderlichen Schlussfolgerungen ziehen und die Unterrichtsverpflichtungen senken zu müssen", kritisierte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz.

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Gerechtigkeitslücken für Gymnasiallehrkräfte bei Arbeitszeit und Besoldung endlich schließen

Philologenverband: Arbeitszeitentlastung muss sich nach erwiesener Belastung richten

Angesichts der andauernden Diskussion um notwendige Entlastungen bei der Arbeitszeit der Lehrkräfte hat der Philologenverband Niedersachsen seine Forderung unterstrichen, dass sich Art und Umfang der Arbeitszeitentlastungen an der in der aktuellen Arbeitszeitstudie tatsächlich erhobenen und belegten Mehrarbeit ausrichten müssen und nicht an primär "subjektiven" Empfindungen. „Das Gießkannenprinzip, bei dem jeder ein wenig bedacht wird, führt nur dazu, bestehende Ungerechtigkeiten zu zementieren bzw. sogar noch zu vergrößern. Wer also dauerhaft Mehrarbeit leistet, wie das die Gymnasiallehrer nachweislich tun, muss erwarten können, dass er differenziert entsprechend der erwiesenen Belastung auch wieder entlastet wird“, betonte Horst Audritz, Vorsitzender des Verbandes.

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