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Gymnasien erneut vor immenser Abordnungswelle

Empörung in den Schulen - Unterrichtsausfall und Unterrichtskürzungen - Wo bleibt die Glaubwürdigkeit des Ministers?

Eigentlich sollte es zum neuen Schuljahr keine Abordnungen von Gymnasien mehr an andere Schulformen geben - so jedenfalls hatte der Minister im Januar zugesichert und ähnliche Zusagen auch in späteren Pressemitteilungen gemacht. Und noch vor wenigen Tagen ließ das Kultusministerium verlauten, dass trotz zahlreicher nicht besetzter Stellen die Unterrichtsversorgung gesichert sei.

Doch dann die Hiobsbotschaft aus der Schulbehörde: Erneut müssen Gymnasien Tausende von Stunden an andere Schulformen abordnen, dieses Mal wohl vor allem an Gesamtschulen. Welche Folgen das für die Planungen des neuen Schuljahres und für die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien hat, interessiert dabei nicht. Weitere Informationen finden Sie in einer ersten Presseerklärung, die wir heute herausgegeben haben. Darin fordern wir den Minister auf,  diese unsinnigen Abordnungen endlich zu unterbinden, so wie er es versprochen hat.

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Lehrerarbeitszeit: Philologenverband verklagt erneut das Land

Verweigerung von Anrechnungsstunden für Funktionsinhaber A 14 an Gymnasien ist rechtswidrig

Mit seiner offenen Verweigerungshaltung hat Kultusminister Tonne jetzt erneut einen Rechtsstreit provoziert: Nachdem wir vor 3 Jahren erfolgreich gegen die verfassungswidrige Erhöhung der Unterrrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer geklagt hatten, geht es jetzt um die Gewährung von Anrechnungsstunden für Funktionsinhaber in A 14 am Gymnasium, die für ihre umfangreichen und zeitaufwändigen Tätigkeiten nach dem Willen des Landes ausdrücklich keinerlei Anrechnungsstunden erhalten.

Wie Prof. Dr. Battis, der uns bereits in unserer Klage wegen der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung anwaltlich vertreten hat, feststellt, verstößt das Land damit erneut gegen die Fürsorgepflicht und gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Die erste Klage in unserem Rechtsschutz ist jetzt eingereicht - weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Unsere Pressemitteilung dazu finden Sie beim

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Inklusionsbericht des Landesrechnungshofs realitätsfremd und unseriös

Philologenverband: "Rein ökonomische Betrachtung von Inklusion und Bildung ist pädagogischer Unsinn"

Als irreführend und fahrlässig verkürzend hat der Philologenverband Niedersachsen den Bericht des Niedersächsischen Landesrechnungshofes zur Inklusion an Schulen bezeichnet. „Der Bericht ist in seinen Schlussfolgerungen realitätsfremd und unseriös. Allein schon die rein ökonomische Betrachtung von Inklusion und Bildung an unseren Schulen ist pädagogischer Unsinn, der die entscheidende Frage des Kindeswohls sträflich ignoriert", kritisierte Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes.

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Philologenverband: Bildungsabbau und Unterrichtsausfall bestimmen die Schulpolitik

Kultusminister ohne Konzept zur Lösung der drängenden Probleme
Als erschreckend konzeptions- und ideenlos hat der Philologenverband Niedersachsen die bisherige Arbeit von Kultusminister Tonne kritisiert: „Neuen Schwung durch eine neue Regierung sucht man im Kultusministerium vergebens. Stattdessen macht Minister Tonne dort weiter, wo Rot-Grün aufgehört hat und betreibt einen weiteren gezielten Abbau notwendiger Bildungsinhalte", bilanzierte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz die ersten sechs Monate der Amtszeit von Tonne.

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Philologenverband: "Sparkurs gegen die Beamten endlich beenden"

Haushaltsüberschüsse für eine vernünftige Besoldungspolitik nutzen

Der Philologenverband hat es als unzumutbar und unerträglich bezeichnet, dass das Staatssäckel durch höchst komfortable Steuereinnahmen opulent gefüllt sei, die niedersächsischen Beamten aber in ihren Einkommen durch die Landesregierung nach wie vor so behandelt würden, als gebe es große Haushaltsdefizite.

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Philologenverband: "Minister Tonne betreibt eklatanten Bildungsabbau durch die Hintertür"

Fremdsprachen sind grundlegend für interkulturelle Bildung und sichern Schülern Chancen in Europa und der Welt

Verpflichtung zu zwei Fremdsprachen in Klasse 11 muss erhalten bleiben

Scharf kritisiert hat der Philologenverband Niedersachsen die in der neuen Oberstufenverordnung vorgesehene Möglichkeit zur Streichung der zweiten Fremdsprache in Klasse 11. „Minister Tonne betreibt – ganz in der Tradition seiner Vorgängerin – weiterhin einen eklatanten Bildungsabbau durch die Hintertür", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz. „Die gezielte Aufweichung der Bildungsansprüche in der gymnasialen Oberstufe setzt sich damit auch nach der Wiedereinführung von G9 ungebrochen fort, und die Versprechungen des Ministers, die Einführungsphase qualitativ aufwerten zu wollen, erweisen sich schlicht als falsch.

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Abitur 2018: Philologenverband fordert Korrekturtage zur Sicherung der Abiturkorrekturen

Kultusminister Tonne verstößt gegen Fürsorgepflicht

Der Philologenverband Niedersachsen hat die neuerliche Verweigerung des Kultusministeriums, den mit den Korrekturen der schriftlichen Abiturarbeiten befassten Lehrkräften einen zeitlichen Ausgleich durch Korrekturtage zu gewähren, scharf kritisiert und als eklatanten Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und arbeitszeitrechtliche Vorschriften bezeichnet.

Wie der Vorsitzende des Philologenverbandes Horst Audritz erklärte, verkürzten sich in diesem Jahr durch den späten Prüfungsbeginn nach den Osterferien und die frühen Sommerferien die Korrekturzeiträume der Lehrkräfte in problematischer Weise. Die zu leistenden Korrekturarbeiten betrügen angesichts des Umfangs und der Komplexität der Abiturkorrekturen für die Lehrkräfte durchschnittlich insgesamt 80 Stunden, die in vielen Fällen in kürzester Zeit zu bewältigen seien.

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Gymnasien von neuem Kultusminister enttäuscht:

Lehrkräfte über weitere Erhöhung der Abordnungen von Gymnasien empört

Unterrichtsversorgung vieler Gymnasien vor dem Absturz

Mit Unverständnis und Empörung hat der Philologenverband Niedersachsen auf die weiteren, neuerlichen Abordnungen reagiert, die die Gymnasien auf Weisung der Schulbehörden zum 1.2.2018 an Grundschulen und andere Schulformen, zusätzlich zu den bereits zu Beginn des Schuljahres vollzogenen massenhaften Abordnungen, vorzunehmen haben. Besonders empörend sei dabei, so der Vorsitzende der Lehrerorganisation Horst Audritz, dass dabei der berechtigte Anspruch der Gymnasialschüler auf vollständigen Unterricht völlig außer Acht bleibe und es an den Gymnasien infolge dieser Abordnungen zu weiteren, erheblichen Unterrichtseinschränkungen und Unterrichtsausfällen kommen werde.

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Land verletzt weiterhin Arbeitszeitrechte der Lehrer

Philologenverband setzt Kampf für Arbeitszeitgerechtigkeit auf dem Rechtsweg fort

Gutachten von Prof. Dr. Battis: Verweigerung von Anrechnungsstunden
für Lehrkräfte mit Funktionsaufgaben ist verfassungswidrig

"Der skandalöse Umgang der Landesregierung mit Gesetz und Recht, wenn es um Regelungen der Lehrerarbeitszeit geht, ist für den Philologenverband Niedersachsen erneut Anlass, die Rechte der Lehrer vor Gericht durchzusetzen", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz, vor der Presse in Hannover. Audritz erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass vor drei Jahren Mitglieder im Rechtsschutz seines Verbandes gegen die rechtswidrige Erhöhung ihrer Unterrichtsverpflichtung mit Erfolg geklagt hatten und das Land durch das Urteil des OVG Lüneburg vom 09. Juni 2015 gezwungen worden war, diese widerrechtliche Erhöhung zurückzunehmen.

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Philologenverband zur Regierungserklärung:

Schul- und bildungspolitischer Kurswechsel kaum erkennbar
Nur wenige positive Ansätze für leistungsfähige Schule
Keine konkreten Perspektiven bei der Lehrerarbeitszeit

So unverbindlich und in weiten Teilen letztlich nichtssagend wie die Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU bleibt nach Auffassung des Philologenverbandes auch die Regierungserklärung von Ministerpräsident Weil zur künftigen Schul- und Bildungspolitik. Zwar ist es richtig und dringend geboten, die schlechte Unterrichtsversorgung an den niedersächsischen Schulen grundlegend zu verbessern und 1000 zusätzliche Lehrkräfte einzustellen, betonte der Vorsitzende der Gymnasiallehrerorganisation Horst Audritz, doch fehle in der Regierungserklärung ein klares Bekenntnis der beiden Koalitionäre, den von der bisherigen Landesregierung betriebenen Leistungsabbau in unseren Schulen umgehend zu beenden und neue Qualitätsmaßstäbe zu setzen.

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