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Philologentag 2018: Starke Gymnasien unabdingbar für leistungsfähiges Schulwesen

Gerechtigkeitslücken bei Arbeitszeit und Besoldung endlich schließen

Horst Audritz mit großer Mehrheit als Vorsitzender im Amt bestätigt


Den Stillstand in der niedersächsischen Bildungspolitik endlich zu beenden und Lehrkräften wie Gymnasien gebührend den Rücken zu stärken forderte der Philologentag 2018 in Goslar zum Abschluss eindringlich von Kultusminister Tonne und der rot-schwarzen Landesregierung. Starke Gymnasien seien für den leistungsfähigen Schul- und Bildungsstandort Niedersachsen unabdingbar.

Aus Sicht der über 300 Delegierten aus den niedersächsischen Gymnasien, Gesamtschulen und Studienseminaren sei es überfällig, dass das Land endlich seine Fürsorgepflicht für die niedersächsischen Lehrerinnen und Lehrer wahrnehme und insgesamt seiner Verpflichtung und Verantwortung, für eine rechtskonforme Arbeitszeit der Lehrer zu sorgen, nachkomme. Es sei zwingend, zunächst die Gymnasiallehrer als diejenige Lehrergruppe vorrangig zu entlasten, die ausweislich aller bisherigen Arbeitszeituntersuchungen die höchste Arbeitszeit hat. Dies müsse durch eine umgehende Senkung der Pflichtstundenzahl sowie durch ausreichende Zuweisung von Anrechnungsstunden an Teilzeitkräfte, Lehrkräfte in Oberstufen- und Abiturkursen, Funktionsinhaber und Koordinatoren dringend umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang forderte die Vertreterversammlung unter anderem auch die Wiedereinführung der bereits im rot-schwarzen Koalitionsvertrag zugesagten Altersermäßigung.

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Niedersächsischer Philologentag 2018 in Goslar eröffnet

Philologenverband setzt erfolgreich Korrekturtage im Abitur durch

Forderungen nach gerechten und besseren Arbeitsbedingungen für Gymnasiallehrer bleiben Mittelpunkt der Verbandsarbeit

Für einen starken zukunftsfähigen Bildungsstandort Niedersachsen hat der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz, in Anwesenheit von Kultusminister Grant Hendrik Tonne zur Eröffnung des diesjährigen Philologentages in Goslar mit Nachdruck deutliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die Gymnasiallehrkräfte gefordert. Im ersten Jahr der Großen Koalition sei aber erschreckend wenig konstruktive zukunftsweisende Bildungspolitik betrieben worden. „Bildungspolitik ist reale Zukunftspolitik. Bildungspolitik muss Priorität haben“, konstatierte Audritz unter großem Applaus der Delegierten.

Erfreut zeigten sich die Delegierten des Philologentages, dass die langjährige Forderung des Verbandes nach Korrekturtagen im Abitur erfolgreich durchgesetzt werden konnte. Tonne sagte zu, dass er für die Spitzenbelastungen während der Prüfungsphase einen verlässlichen und einheitlichen Rahmen zur Unterrichtsfreistellung schaffen wolle – auch als ein Signal, mit dem er sich für starke Lehrer an starken Gymnasien einsetzen wolle. Des Weiteren kündigte er an, auch den arbeits- und zeitintensiven Abituraustausch zwischen den Schulen zu streichen und dies schon zu den Prüfungen 2019 wirksam werden zu lassen. Er sei sich bewusst, dass es sich hier nur um einen ersten Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen handele. Gleichzeitig sicherte er zu, dass weitere Entlastungen von der Landesregierung als kontinuierlicher Prozess geplant seien, um an allen Stellen des Systems Verbesserungen für die Lehrkräfte zu erreichen, warb aber um Verständnis dafür, dass diese eine größere Umsetzungszeit benötigten.

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„Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern – Gymnasien stärken“

„Arbeitsbedingungen verbessern - Bildung sichern – Gymnasien stärken“ – unter diesem weitgesteckten Motto steht der diesjährige Niedersächsische Philologentag, der vom 28. bis 29. November in Goslar stattfindet und zu dem auch Kultusminister Grant Hendrik Tonne seine Teilnahme zugesagt hat. Mit besonderer Spannung wird bei der öffentlichen Veranstaltung zur Eröffnung des Philologentages am Vormittag des 28. November seiner Rede „Starke Lehrkräfte – starke Gymnasien“ entgegengesehen, von der konkrete Lösungsvorschläge zu den zahllosen ungelösten schul- und berufspolitischen Problemen sowie ein klares Bekenntnis zu den niedersächsischen Gymnasien erwartet werden.

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Tarnen, Tricksen, Täuschen – Arbeitszeitbericht des Kultusministeriums führt in die Irre

Als methodisch absolut mangelhaft und in seinen Schlussfolgerungen größtenteils hanebüchen kritisiert der Philologenverband Niedersachsen den vom Kultusministerium vorgelegten Kommissionsbericht zur Lehrerarbeitszeit. „Tarnen, Tricksen, Täuschen scheint der Dreiklang dieses Berichts, vor allem aber seiner nicht im geringsten an den Fakten orientierten Handlungsvorschläge zu sein“, stellt der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Horst Audritz, nach eingehender kritischer Analyse des Berichts empört fest.

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Arbeitszeitkommission stellt „bedeutsame Verletzungen der Arbeitszeitnormen" fest

Philologenverband: Landesregierung verletzt Arbeitszeitrechte der Lehrer
Lehrer am Gymnasium haben die bei weitem höchste Arbeitszeit
Unterrichtsverpflichtung muss endlich gesenkt werden


Als ein Dokument der nunmehr erwiesenen, geradezu willkürlichen Ausnutzung niedersächsischer Lehrkräfte hat der Philologenverband Niedersachsen die jetzt von Kultusminister Tonne veröffentlichte Arbeitszeitanalyse bezeichnet, die ein vom Ministerium eingesetztes Gremium in zweijähriger Arbeit erstellt hat. Die Kommission bestätige ohne Wenn und Aber die ständige Verletzung der rechtlichen Arbeitszeitvorgaben für niedersächsische Lehrkräfte, deren Einhaltung der Philologenverband seit vielen Jahren mit Nachdruck gefordert habe. „Alle Landesregierungen haben diese eindeutigen Verstöße bewusst geleugnet, um nicht die erforderlichen Schlussfolgerungen ziehen und die Unterrichtsverpflichtungen senken zu müssen", kritisierte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz.

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Gerechtigkeitslücken für Gymnasiallehrkräfte bei Arbeitszeit und Besoldung endlich schließen

Philologenverband: Arbeitszeitentlastung muss sich nach erwiesener Belastung richten

Angesichts der andauernden Diskussion um notwendige Entlastungen bei der Arbeitszeit der Lehrkräfte hat der Philologenverband Niedersachsen seine Forderung unterstrichen, dass sich Art und Umfang der Arbeitszeitentlastungen an der in der aktuellen Arbeitszeitstudie tatsächlich erhobenen und belegten Mehrarbeit ausrichten müssen und nicht an primär "subjektiven" Empfindungen. „Das Gießkannenprinzip, bei dem jeder ein wenig bedacht wird, führt nur dazu, bestehende Ungerechtigkeiten zu zementieren bzw. sogar noch zu vergrößern. Wer also dauerhaft Mehrarbeit leistet, wie das die Gymnasiallehrer nachweislich tun, muss erwarten können, dass er differenziert entsprechend der erwiesenen Belastung auch wieder entlastet wird“, betonte Horst Audritz, Vorsitzender des Verbandes.

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Philologenverband: „Bildung 2040" – ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver von den schulischen Nöten der Gegenwart

„Wir brauchen gute Bildung heute, nicht erst 2040"

Kritisch hat sich der Philologenverband Niedersachsen zu der von Kultusminister Grant Hendrik Tonne durchgeführten Veranstaltung "Bildung 2040" geäußert und sie als ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver bezeichnet, um von den gegenwärtigen Mangelzuständen und Nöten in unseren Schulen abzulenken.

"Wir stimmen mit dem Kultusminister völlig darin überein, dass unsere Kinder und Jugendlichen das Wertvollste sind, was wir haben", unterstrich der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Doch mit wohlklingenden Phrasen und ungedeckten Wechseln auf eine weit entfernt liegende Zukunft sei ihnen angesichts des erheblichen Lehrermangels und des massiven Unterrichtsausfalls, die heute ihren schulischen Alltag bestimmen, nicht gedient. „Wir brauchen derzeit nicht große Entwürfe und Diskussionen über die Bildung in einer weiten Zukunft, vonnöten ist derzeit vielmehr, dass wir pädagogische und didaktische Leitlinien für heutigen Unterricht und Erziehung aufzeigen und dass wir umgehend die personellen und materiellen Voraussetzungen schaffen, ohne die Schule nicht erfolgreich arbeiten kann", betonte Horst Audritz.

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Erlass zur Beruflichen Orientierung geht zu Lasten des Fachunterrichts

Überfrachtung mit neuen Aufgaben schafft neue Probleme für Schulen, Lehrer und Schüler

Als überzogen und realitätsfremd bezeichnet der Philologenverband Niedersachsen den neuen Erlass des Kultusministeriums zur Beruflichen Orientierung. „Minister Tonne betreibt mit seinem Erlass und den darin enthaltenen Maßnahmen einmal mehr Augenwischerei. Ohne den erforderlichen Blick für das Sinnvolle und für die Schulen und Lehrkräfte Machbare und Zumutbare werden Ziele vorgegeben und mit neuen, überzogenen Aufgabenstellungen  versehen“, kritisiert Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes.

So sei vorgesehen, die Praxistage der Schüler mehr als zu verdoppeln, was einschließlich der erforderlichen Vor- und Nachbereitung eine deutliche Begrenzung des allgemein bildenden fachlichen Unterrichts nach sich ziehe. Zudem würden Schulen aller Schulformen des Sekundarbereichs verpflichtet, sowohl ein schuleigenes fächerübergreifendes Konzept zur Durchführung von Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung zu erarbeiten als auch ein detailliertes Kompetenzfeststellungsverfahren verbindlich einzuführen und dies kontinuierlich zu dokumentieren. „Die Berufsorientierung in solch überbordendem Maß zu Lasten des Fachunterrichts zu erhöhen ist auch angesichts der zahlreichen bestehenden Probleme wie Unterrichtsversorgung, Lehrermangel und Stundenausfall gegenüber Schülern und Lehrern unverantwortlich. Dies lässt nur den Schluss zu, dass der Kultusminister und sein Haus den Fachunterricht nicht mehr als wesentliches Element schulischer Bildung betrachten“, so Audritz. 

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Weltlehrertag: Bildung ist weltweit ein entscheidender gesellschaftlicher Beitrag


Ansehen des Lehrerberufes muss zunehmen

Anlässlich des Welttags der Lehrer am 5. Oktober 2018 hebt der Philologenverband Niedersachen die Verantwortung und die bedeutende Rolle der Lehrer für eine qualitativ hochwertige Bildung junger Menschen hervor. „Lehrerinnen und Lehrer leisten weltweit mit ihrem breiten Bildungsauftrag einen ganz entscheidenden gesellschaftlichen Beitrag. Insbesondere die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten an junge Menschen prägt ihre Persönlichkeitsentwicklung und befähigt dazu, den eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden sowie ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum zu leisten. Der Welttag der Lehrer sollte daher für uns alle Anlass sein, den Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit zu danken und ihnen die gebührende Wertschätzung entgegenzubringen“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

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Besoldung für Lehrkräfte grundsätzlich verbessern

A 14 für Lehrkräfte an beruflichen und allgemein bildenden Gymnasien dringend erforderlich

Der Philologenverband Niedersachsen hält es für dringend erforderlich, zu Verbesserungen in der Besoldung der Lehrkräfte zu kommen und Besoldungseinstufungen auf einem höheren Niveau vorzunehmen. Die derzeit mit Nachdruck geführte Debatte in Politik und Gesellschaft sowie bei Lehrerverbänden sei ausdrücklich zu begrüßen und müsse nun zu einem spürbaren Ergebnis für alle Lehrkräfte in Niedersachsen führen. „Der zunehmende Lehrermangel und die sich weiter verschlechternde Unterrichtsversorgung sind auf klare Ursachen zurückzuführen: Das Land kann als Arbeitgeber der Lehrkräfte angesichts der geringeren Bezahlung und der schlechteren Arbeitsbedingungen mit der Privatwirtschaft nicht mehr konkurrieren. Wir fordern daher, die Besoldung nicht nur für Grund-, Haupt- und Realschullehrer neu zu bewerten, sondern ebenso eine Anhebung der Besoldung für die beruflichen und allgemein bildenden Gymnasien auf A 14 vorzunehmen“, betont der Verbandsvorsitzende Horst Audritz.

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