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Philologenverband: "Sparkurs gegen die Beamten endlich beenden"

Haushaltsüberschüsse für eine vernünftige Besoldungspolitik nutzen

Der Philologenverband hat es als unzumutbar und unerträglich bezeichnet, dass das Staatssäckel durch höchst komfortable Steuereinnahmen opulent gefüllt sei, die niedersächsischen Beamten aber in ihren Einkommen durch die Landesregierung nach wie vor so behandelt würden, als gebe es große Haushaltsdefizite.

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Philologenverband: "Minister Tonne betreibt eklatanten Bildungsabbau durch die Hintertür"

Fremdsprachen sind grundlegend für interkulturelle Bildung und sichern Schülern Chancen in Europa und der Welt

Verpflichtung zu zwei Fremdsprachen in Klasse 11 muss erhalten bleiben

Scharf kritisiert hat der Philologenverband Niedersachsen die in der neuen Oberstufenverordnung vorgesehene Möglichkeit zur Streichung der zweiten Fremdsprache in Klasse 11. „Minister Tonne betreibt – ganz in der Tradition seiner Vorgängerin – weiterhin einen eklatanten Bildungsabbau durch die Hintertür", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz. „Die gezielte Aufweichung der Bildungsansprüche in der gymnasialen Oberstufe setzt sich damit auch nach der Wiedereinführung von G9 ungebrochen fort, und die Versprechungen des Ministers, die Einführungsphase qualitativ aufwerten zu wollen, erweisen sich schlicht als falsch.

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Abitur 2018: Philologenverband fordert Korrekturtage zur Sicherung der Abiturkorrekturen

Kultusminister Tonne verstößt gegen Fürsorgepflicht

Der Philologenverband Niedersachsen hat die neuerliche Verweigerung des Kultusministeriums, den mit den Korrekturen der schriftlichen Abiturarbeiten befassten Lehrkräften einen zeitlichen Ausgleich durch Korrekturtage zu gewähren, scharf kritisiert und als eklatanten Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und arbeitszeitrechtliche Vorschriften bezeichnet.

Wie der Vorsitzende des Philologenverbandes Horst Audritz erklärte, verkürzten sich in diesem Jahr durch den späten Prüfungsbeginn nach den Osterferien und die frühen Sommerferien die Korrekturzeiträume der Lehrkräfte in problematischer Weise. Die zu leistenden Korrekturarbeiten betrügen angesichts des Umfangs und der Komplexität der Abiturkorrekturen für die Lehrkräfte durchschnittlich insgesamt 80 Stunden, die in vielen Fällen in kürzester Zeit zu bewältigen seien.

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Gymnasien von neuem Kultusminister enttäuscht:

Lehrkräfte über weitere Erhöhung der Abordnungen von Gymnasien empört

Unterrichtsversorgung vieler Gymnasien vor dem Absturz

Mit Unverständnis und Empörung hat der Philologenverband Niedersachsen auf die weiteren, neuerlichen Abordnungen reagiert, die die Gymnasien auf Weisung der Schulbehörden zum 1.2.2018 an Grundschulen und andere Schulformen, zusätzlich zu den bereits zu Beginn des Schuljahres vollzogenen massenhaften Abordnungen, vorzunehmen haben. Besonders empörend sei dabei, so der Vorsitzende der Lehrerorganisation Horst Audritz, dass dabei der berechtigte Anspruch der Gymnasialschüler auf vollständigen Unterricht völlig außer Acht bleibe und es an den Gymnasien infolge dieser Abordnungen zu weiteren, erheblichen Unterrichtseinschränkungen und Unterrichtsausfällen kommen werde.

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Land verletzt weiterhin Arbeitszeitrechte der Lehrer

Philologenverband setzt Kampf für Arbeitszeitgerechtigkeit auf dem Rechtsweg fort

Gutachten von Prof. Dr. Battis: Verweigerung von Anrechnungsstunden
für Lehrkräfte mit Funktionsaufgaben ist verfassungswidrig

"Der skandalöse Umgang der Landesregierung mit Gesetz und Recht, wenn es um Regelungen der Lehrerarbeitszeit geht, ist für den Philologenverband Niedersachsen erneut Anlass, die Rechte der Lehrer vor Gericht durchzusetzen", erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Horst Audritz, vor der Presse in Hannover. Audritz erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass vor drei Jahren Mitglieder im Rechtsschutz seines Verbandes gegen die rechtswidrige Erhöhung ihrer Unterrichtsverpflichtung mit Erfolg geklagt hatten und das Land durch das Urteil des OVG Lüneburg vom 09. Juni 2015 gezwungen worden war, diese widerrechtliche Erhöhung zurückzunehmen.

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Philologenverband zur Regierungserklärung:

Schul- und bildungspolitischer Kurswechsel kaum erkennbar
Nur wenige positive Ansätze für leistungsfähige Schule
Keine konkreten Perspektiven bei der Lehrerarbeitszeit

So unverbindlich und in weiten Teilen letztlich nichtssagend wie die Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU bleibt nach Auffassung des Philologenverbandes auch die Regierungserklärung von Ministerpräsident Weil zur künftigen Schul- und Bildungspolitik. Zwar ist es richtig und dringend geboten, die schlechte Unterrichtsversorgung an den niedersächsischen Schulen grundlegend zu verbessern und 1000 zusätzliche Lehrkräfte einzustellen, betonte der Vorsitzende der Gymnasiallehrerorganisation Horst Audritz, doch fehle in der Regierungserklärung ein klares Bekenntnis der beiden Koalitionäre, den von der bisherigen Landesregierung betriebenen Leistungsabbau in unseren Schulen umgehend zu beenden und neue Qualitätsmaßstäbe zu setzen.

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Philologentag 2017 appelliert an neue Koalitionsregierung:

In der Schul- und Bildungspolitik durchgreifender Kurswechsel notwendig

Mit einem eindringlichen Appell an die Koalitionspartner von SPD und CDU, in der Schul- und Bildungspolitik einen durchgreifenden Kurswechsel vorzunehmen und den von der bisherigen Landesregierung betriebenen Leistungsabbau umgehend zu beenden, ist der Philologentag 2017 in Goslar zu Ende gegangen.

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Niedersächsischer Philologentag 2017 eröffnet:

Bekenntnis zu einem "starken Gymnasium"

Buchautor Kraus: "Ohne Inhalte und ohne Anstrengung geht es nicht"

Appell an die neue Koalition: Endlich 40-Stunden-Woche auch für Lehrer:
Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium"

Mit nachdrücklicher Kritik an der bisher von Rot-Grün systematisch betriebenen Senkung schulischer Anforderungen und der damit einhergehenden Inflationierung qualifizierter schulischer Abschlüsse sowie mit einem ausdrücklichen Bekenntnis zu einem leistungsfähigen und "starken" Gymnasium hat der Niedersächsische Philologentag 2017 in Anwesenheit von Landtagspräsident Bernd Busemann in Goslar begonnen.

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Philologentag 2017 in Goslar

„70 Jahre Philologenverband:
Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium"

Die Vernachlässigung von solidem Wissen durch die vorherrschende „Kompetenzpädagogik", die Inklusion und das weiter ungelöste Problem der zu hohen Lehrerarbeitszeit sind Schwerpunkte des diesjährigen Niedersächsischen Philologentages, der am 7. November in Goslar beginnt. Unter dem Motto „Steter Einsatz für ein starkes Gymnasium" feiert der Philologenverband gleichzeitig seinen 70. Geburtstag. Zum Philologentag werden mehr als 350 Delegierte aus den niedersächsischen Gymnasien, Gesamtschulen, Oberschulen und Studienseminaren erwartet, die über 8000 Mitglieder vertreten.

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Nach der Landtagswahl:

Niedersachsen braucht wieder ein leistungsfähiges Schulwesen

Das Ergebnis der Landtagswahl eröffnet nach Auffassung des Philologenverbandes Niedersachsen endlich Möglichkeiten für eine andere Schul- und Bildungspolitik. Zwar wolle man, so die Pressesprecherin des Philologenverbandes Helga Olejnik, das Wahlergebnis nicht unter parteipolitischen Aspekten bewerten, aber es könne keinen Zweifel daran geben, dass die bisherige Landesregierung einen schulpolitischen Kurs gefahren habe, der sich gegen ein leistungsfähiges Schulwesen und insbesondere die Gymnasien gerichtet habe.

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